„Stichtag“ von Todd Phillips

Strunzdumm, der Film. Genau richtig für einen Kinoabend zur geistigen Entspannung, sollte man meinen. Leider halten sich die Gags in Grenzen. Regisseur Todd Phillips, der vergangenes Jahr mit Hangover begeistern konnte, enttäuscht dieses Mal. Das liegt natürlich nicht am großartigen Robert Downey Jr., der wie so oft sich selbst verkörpert. Genau so spielte er in Iron Man sein Blechkostüm an die Wand: Die Filme waren immer dann am besten, wenn die Hauptfigur Tony Stark nicht als Superheld, sondern als Mensch auftrat.

Das Problem von Stichtag ist nun, dass Zach Galifianakis – als eigentlicher Star verkauft – auf sich allein gestellt keinen Film trägt. Viel zu oft vermisst man die drei anderen Idioten aus Hangover. Liegt vielleicht am Bart, der kaum Mimik zulässt. Stattdessen immer wieder auf Schwulengestik („Täschchen“) zu setzen, zeugt nicht vom Ideenreichtum des Produzententeams. Ach ja, die Handlung: Zwei grundverschiedene Typen müssen zwangsläufig einige Tage zusammen im Auto reisen.

(5 Punkte)


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