Steigt Internetkriminalität in Brandenburg wirklich?

Vor einigen Tagen berichteten mehrere Brandenburger Medien, so bspw. die der rot roten Koaltion in Brandenburg bekanntlich sehr nahe stehende Märkische Allgemeine Zeitung, dass die Internetkriminalität zunehme. Dabei nimmt sie bezug auf Äußerungen des Brandenburger Innenministers Woidke (SPD).
Für uns sind das nur Nebelkerzen, nichts weiter. Denn was real zunahm, dass sind die Attitüden Brandenburger Landespolitiker vom Kaliber der Herren Speer und Ruprecht (beide SPD).
So ist zu offensichtlich, welches Spiel der Brandenburger Innenminister da treibt. Es geht nur darum, die Bevölkerung von wahren Mißständen abzulenken. Denn was ist krimineller? Der vermeintliche Betrug im Internet oder das Erschleichen von Alimentezahlungen durch Vater Staat, die ungerechtfertigte Nutzung von Dienstwagen oder die mehr als fragwürdige Spendenpraxis der Brandenburger SPD?
Denn seien wir mal ehrlich. Natürlich kann man im Web auf Betrüger rein fallen. Meistens gehörden dazu aber zwei Seiten. Nämlich einer der betrügen will und der andere, der sich betrügen lässt. Mit etwas Mitdenken seitens der Verbraucher wäre so manch Internetdelikt nie entstanden.
Aber gegen Korruption wie sie anscheinend in Brandenburgs Amtsstuben leider gang und gäbe ist, kann sich kein Verbraucher wehren! Denn seit 1990 jagt in Brandenburg eine Affäre die nächste. Zu nahezu 100% sind darin immer Brandenburger SPD Politiker verwickelt.
Beispiele sind die Herren Jochen Wolf und Detlef Kaminski in den frühen 1990er Jahren, es folgte die Trennungsgeldaffäre im Brandenburger Justizministerium. Daran an schloss sich die Feier eines runden Geburtstages durch eine Führungskraft der Sparkasse, die auch SPD Mitglied war. Es würde hier den Rahmen sprengen, alle Brandenburger SPD Skandale seit 1990 aufzuzeigen. So viel Zeit haben wir leider nicht.