Steckbrief

Nun, da er fertig aufgebaut und eingestellt ist, stelle ich hier jetzt meinen neuen Bogen vor. Hier die Basisdaten:

  • Mittelteil: Hoyt GMX Jetblack 25″
  • Wurfarme: Border HEX6-W 68″ 38 lbs
  • Button: Decut Rasterbutton
  • Sehne: Dyneema DM 20 weiß 13 Strang (Teststellung)
  • Visier: Sure-Loc Contender-X mit Beiter Visierkorn 8 mm (12 mm Option)
  • Spinne: Win&Win Carbon 45°
  • Monostabilisator: Doinker Carbon Elite 35″ mit A-Bomb Dämpfer und 3 Gewichten
  • Seitenstabilisatoren: Fuse VFR Side-Rods 12″ mit 3 Gewichten
  • Pfeile: Easton ACC 3-18 (.560) 28″ mit 125 grain Spitzen und Beiter Insert-Nocke 12/1, insges. 375 grain schwer

Nach dem Setup stellen sich nun folgende Werte ein:

  • Tiller: 4 mm (nach Erfahrungswert eingestellt, im Endauszug liegt der Stabi sehr ruhig)
  • Standhöhe: 21 cm (8,3″)
  • Nockpunkthöhe: 12 mm (1/2″)
  • Zuggewicht: 41 lbs gemessen, mit Zuschlag ca. 42 lbs auf den Fingern
Hoyt GMX mit Border HEX6-W

Hoyt GMX mit Border HEX6-W

Ich verzichte auf einen Vorbau, da der Monostabilisator mit 35″ lang genug ist. Durch die relativ schweren Gewichte an allen drei Stabiliastoren habe ich eine gute Gewichtsverteilung und Ruhe im Endauszug. Der Bogen kippt nach dem Lösen leicht nach vorne weg, aber nicht zu schnell. So mag ich das.

Die von Border Archery empfohlene Standhöhe ist 7,4 bis 8,2 Zoll. Unter 21 cm ist der Bogen jedoch recht laut. Bei 21 cm löst er mit einem sauberen “plopp” und die Gruppierung wird enger. Somit halte ich mich nicht an die Border-Empfehlungen.

Beim Einschießen und erstem Stiltraining mit dem neuen Bogen ist mir Folgendes aufgefallen:

  • Die Border HEX6-W mögen keine zu leichten Pfeile. 321 grain der ersten Testpfeile (Easton ION 600 mit 100 grain Spitze) waren zu wenig. Der Bogen ist laut. Mit 21 cm Standhöhe war das etwas angenehmer. Wesentlich angenehmer ist der Klang aber bei den 375 grain schweren ACC. Ich schätze, 350 grain passen wohl am Besten.
  • Die Wurfleistung liegt etwas unter meiner Erwartung. Die ACC habe ich mit den 125er Spitzen zuletzt mit ebenfalls 41-42 lbs mit KG Archery Q.I.L. 70″ Wurfarmen geschossen. Die Verkürzung auf 68″ hat also keinen so großen Effekt gebracht.
  • Die viel beschriebene Feinfühligkeit der HEX6 im Endauszug ist spürbar. Hinzu kommt, dass ich durch die Verkürzung auf 68″ die Sehne im Endauszug besser am Ankerpunkt positionieren kann. Die Sehne verläuft nun sauber über Nase, Lippen und seitlichem Kinn, so dass ich mir einen gut fühlbaren Ankerpunkt erarbeiten kann.

Mit den ACC 560 habe ich bewährte Pfeile, mit denen ich schon ein paar Mal über 560 Ringe in der Halle geschossen habe. Ich bin zuversichtlich, dass ich auf diesem Bogen damit 570 Ringe in der Halle durchaus schießen.

Die Easton ION 600 (die ich eigentlich für den Hoyt Protec Compound gekauft hatte) haben mich erst einmal nicht überzeugt, doch könnte ich diese mit 125 grain Spitzengewicht auch noch mit etwas geringerem Zuggewicht abstimmen. Dies nehme ich aber als Backup-Lösung. Falls sich aber ein Käufer findet, kann ich sie aber auch wieder abstoßen.

Zwischenzeitlich habe ich meine alten Easton Navigator 610 getestet. Diese würden auch passen, eignen sich aber besser für die Sommersaison. Da habe ich aber auch noch die Carbon Express Nano-XR 630. Hier müsste ich aber einen neuen Satz kaufen, da die alten schon etwas angeschlagen sind (beginnende Mikrorisse im Spitzenbereich). Aber ich warte erst einmal ab, wie sich die Hallensaison entwickelt, bevor ich an das Sommersetup denke. Schließlich sind fast sieben Monate kalte und dunkele Zeit zu überwinden.

Jedoch werde ich mit dem GMX-Border-Bogen nur Target-Turniere schießen (FITA und Feldbogen), jedoch kein 3D. Für diesen Zweck behalte ich mein PSE X-Factor-Mittelteil und die Win&Win InnoPower 68/44 Wurfarme.


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