Sollte man gesehen haben – Naturattraktion “Ses Fonts Ufanes” sprudeln wieder

Regnen muss es auf Mallorca. Viel und heftig regnen muss es. Mindestens 115 Liter pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit müssen es sein im Tramuntana-Gebirge auf 1000 m Höhe nahe dem Kloster Lluc. Nur dann ist hier ein Schauspiel zu sehen, das seinesgleichen sucht und eine der bedeutendsten Naturattraktionen der Balearen ist.

Auf dem Landgut Gabellí, in der Nähe der Wallfahrtskapelle Sant Miquel bei Campanet, kann man das größte und einzigartigste Wasserschauspiel auf Mallorca beobachten. Nach starken Regenfällen sprudeln die so genannten Fonts Ufanes aus dem Boden des Steineichenwalds. Diese Quellen können eine außerordentliche Durchflussmenge von bis zu 100 m³ Wasser pro Sekunde zu Tage fördern. Ein Schauspiel, das jedes Mal hunderte von Zuschauern in seinen Bann zieht.

Sollte gesehen haben Naturattraktion “Ses Fonts Ufanes” sprudeln wieder

Bei den Fonts Ufanes handelt es sich um eine Vauclusequelle mit zeitweilig aussetzendem Auftreten, die immer nach Regenfällen im Gebiet des Puig Tomir machtvoll und unvorhergesehen aus dem Erdreich sprudelt. Dieser Wasserstrom ergießt sich in den Sturzbach Torrente de Sant Miquel, und nachdem er die Ebene von Sa Pobla durchquert hat, mündet er schließlich in das Feuchtgebiet der Albufera von Mallorca.

Um die nachhaltige Nutzung des Wassers zu sichern und die Einzigartigkeit und Schönheit von Ses Fonts Ufanes zu bewahren, hat die Regierung der Balearen diese Quellen 2001 zum Naturdenkmal erklärt. Auf dem Landgut Gabellí Petit, das 2005 von der Regierung der Balearen erworben wurde, befindet sich zudem einer der am besten erhaltenen Steineichenwälder Mallorcas.

Das Landgut Gabellí Petit erreicht man über den Ort Campanet. Von Campanet geht es weiter zur Wallfahrtskirche Sant Miquel, in deren Nähe auch das Auto abgestellt werden kann. Wenige Minuten von der Wallfahrtskirche entfernt, in Richtung der Brücke von Sant Miquel, befindet sich der Eingang zum Landgut. Auf dem Gelände des Landguts folgt man einem breiten Forstweg an den Gebäuden des Landguts vorbei, bis man nach etwa 15 Minuten zu dem Steineichenwald kommt, in dem die Quellen aus dem Erdreich sprudeln.

Quelle: http://balearsculturaltour.net/fichaespacio.php?idioma=de&id=29&pag=5

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