Sinnsuche für Freiheits-Junkies: Wie du deine Wahrheit & Berufung findest

Du willst frei sein.

Du willst mit etwas deinen Lebensunterhalt verdienen, das dich jeden Tag glücklich macht.

Du hast aber keinen Plan, was du wirklich mit deinem Leben machen willst oder was dich tief erfüllt.

Du bist unglücklich in deiner jetzigen Karriere und in einem ortsabhängigen, unfreien Leben, weißt aber nicht, was eine bessere Alternative wäre.

In jedem Fall willst du frei sein, dein Ding machen, da wohnen wo du willst, die Welt bereisen so lange du willst und dein Leben so gestalten, wie es dich glücklich macht.

Wenn das alles auf dich zutrifft, ist dieser Post für dich.

Wer heute noch denkt, ein Studium oder eine tolle Ausbildung und viele wahnsinnig tolle Praktika im Ausland wären der beste und sicherste Weg zu einem erfüllten Leben und gefüllten Bankkonto liegt daneben.

Viele von uns kommen aus dem Studium raus oder sitzen in ihrem ersten Job und erkennen, dass sie völlig disillusioniert sind.

Mir ging es so.

Und ich weiß aus einer Menge Leseremails, dass es vielen anderen auch so ergeht:

Erfüllung? Fehlanzeige.

Niemand bringt uns je wirklich bei, herauszufinden, was wir wirklich vom Leben wollen.

Was die Wahl unser Berufe angeht, so werden wir zum Großteil völlig alleine gelassen.

Kein Professor hat mir an der Uni erzählt, wie ich meine Leidenschaft finde oder wie ich mich mit “Kommunikation & Medien” selbständig machen könnte.

Und dass es sowas wie das Digitale Nomadenleben gibt? Hat mir auch niemand gesagt.

Irgendwann kommen die ein oder anderen (und du) darauf, dass da doch mehr sein muss im Leben, dass das nicht alles sein kann. Denn du fühlst dich weitaus leerer, gelangweilter und unzufriedener in deinem Leben und in deinem Job als glücklich, leidenschaftlich und voller Energie.

Eines Tages fängst du an, der Sache auf den Grund zu gehen.

Du findest vielleicht meinen Blog und holst dir mein E-Book. Du fängst an Selbsthilfe-Bücher zu lesen.

Wenn du diesen Blogpost hier liest, bist du einer der Glücklichen. Die meisten kommen gar nicht erst so weit. #highfive

Weißt du, welche Email ich am meisten erhalte von meinen Lesern?

Sie geht ungefähr so:

“Liebe Conni,

ich weiß nicht weiter. Kannst du mir helfen, was ich mit meinem Leben anfangen soll?

Ich will so leben wie du. Ich weiß aber nicht was mir Spaß oder was ich genau für Leidenschaften habe. Geschweige denn, wie ich damit Geld verdienen könnte.

Bitte hilf mir.”

Hier die unschöne Wahrheit

Ich kann niemandem die richtigen Antworten liefern.

Das kannst nur du für dich selbst und jeder andere für sich ganz alleine.

Ich kann dir keine magische Pille in die Hand drücken oder per Knopfdruck deinen Sinn des Lebens definieren.

Diese Verantwortung liegt ganz bei dir.

Nur du hast die Antworten in dir.

Ich kann dir nur die richtigen Fragen stellen.

Dein Sinn des Lebens

Dein individueller “Sinn des Lebens”, deine persönliche Wahrheit, ist die Schnittmenge aus vier Bereichen:

  • Du liebst, was du tust –> Deine Leidenschaft
  • Die Welt braucht, was du tust –> Deine Mission und Service für die Menschheit
  • Du bist richtig gut, in dem was du tust –> Deine Fähigkeiten
  • Du wirst für das, was du tust bezahlt –> Dein Einkommen
  • Du lebst einen Lifestyle, den du liebst –> Dein Lifestyle Design

Wenn all diese fünf Bereiche zusammen Sex haben, bist du angekommen.

Hört sich unmöglich an? No way.

Ich habe es geschafft. Und viele andere, die ich kenne, auch.

Klicke auf die Links um ihre Story zu lesen:

Keiner hat je gesagt, dass es einfach ist. Aber ich kann dir eines sagen:

Es ist möglich. Und es ist es wert. Jeden fucking Tag.

Wie du deine Wahrheit herausfindest – und dann lebst

Zwei Geschichten aus meinem Leben:

Eins:

Ich wollte schon als Teenager immer raus und reisen und überall auf der Welt leben, nur nicht in Deutschland. Ich habe mich dabei von niemandem aufhalten lassen – es war wie eine unsichtbare Kraft, die mich gezogen hat.

Studiert habe ich dann aber irgendwann trotzdem – zum größten Teil für meine Eltern und deren Erwartungen an uns Kinder:

“Im Hause Biesalski wird studiert.”

Ich hatte gar keine andere Wahl, mir wurde nie eine andere Option gegeben. Selbst eine “normale” Ausbildung zu machen wäre nicht gut genug gewesen für meinen Vater.

Trotzdem hatte ich keine Ahnung was ich eigentlich mit meinem BA und MA in Kommunikation und Medien anfangen sollte. Ich wusste nicht, was meine wirklichen Leidenschaften waren ausserhalb des Reisens und Schreibens (letzteres wurde mir in der Uni zu Nichte gemacht).

Zwei:

Ich habe vor meinem Coming Out mit 26 immer und immer wieder versucht mit Männern in Beziehungen glücklich zu sein.

Weil es von mir erwartet wurde und es einfach die “Norm” ist.

Es hat lange gedauert bis ich erkannt habe, dass Heterosexualität nicht meine Wahrheit ist (zumindest nicht zu 100%) und ich schon seit ich denken kann eigentlich Frauen begehre. Aber fuck, es war ultraschwierig diese Wahrheit zu akzeptieren und dann auch auszuleben.

Jedenfalls hat mir mein Coming Out geholfen auch in anderen Bereichen zu mir zu stehen und Konventionen nicht ernst zu nehmen.

Viele von uns leben ein Leben basierend darauf, was von uns erwartet wird:

  • Von unseren Eltern
  • Von der Gesellschaft
  • Von unserer Umgebung (Freunde, Schule, Uni…)

Das kann meist auch völlig unbewusst passieren.

Du merkst es meist daran, dass du nicht glücklich mit deinem Leben bist, du unzufrieden bist, dich nicht erfüllt fühlst, eine Leere spürst.

Es kann soweit gehen, dass du krank wirst und dir dein Körper so zeigt, dass du nicht deine Wahrheit lebst.

Zwei Beispiele aus meiner Vergangenheit:

  • Während meines ersten und letzten Erwachsenenjobs in einer PR-Agentur in Berlin hatte ich ständig Rückenschmerzen, war regelmäßig krank und habe mich depressiv und frustriert gefühlt.
  • Ich hatte jahrelang Magenbeschwerden und Psoriasis, weil ich meine Sexualität nicht ausgelebt habe und völlig ignoriert habe, dass ich Frauen liebe. Stattdessen habe ich bis ich 26 Jahre alt war getan, was von der Gesellschaft erwartet wurde und weil ich mich vor meiner Familie und meinen Freunden geschämt habe.

Was es bedeutet, deine Wahrheit zu leben?

Das Konzept mag sich ein wenig abstrakt anhören. Wichtig ist, dass du verstehst, wie es im wahren Leben, also in der Praxis, aussieht.

Es geht darum, dass du…

  • in allem was du tust immer zu 100% du bist – in dem, was du tust und sagst.
  • dich selbst besser kennenlernst um zu wissen, wer du wirklich bist
  • deine Werte kennst und sie ohne Einschränkung auslebst
  • deinen Leidenschaften nachgehst
  • dein Geld mit etwas verdienst, das dich erfüllt
  • deine Mission im Leben kennst und lebst
  • stolz darauf bist, so zu sein wie du bist
  • lernst Nein zu sagen
  • Dinge tust, die dir gut tun und die dich glücklich machen – egal, was andere Leute, Freunde oder Familie darüber denken und ohne dich dafür schuldig zu fühlen
  • auf dich und deine Intuition hörst
  • du deine Stärken kennst und deine Schwächen akzeptierst
  • brutal ehrlich bist – zu dir und anderen Menschen
  • sagst, wie du dich fühlst und dich damit offen und verletzlich machst
  • deine tiefsten Träume als Möglichkeiten siehst und nicht nur als unrealistische Fantasien

Deine Wahrheit zu leben bedeutet, dass du, deine Gedanken, deine Taten, deine Wünsche und deine Worte in Harmonie miteinander sind.

Uns wird nie richtig gezeigt, wie wir herausfinden, wer wir wirklich sind und was unsere Wahrheit ist.

Ich musste dafür…

  • mehrmals um die Welt reisen
  • persönliche Krisen durchleben
  • Yoga und Meditation entdecken
  • Life Coaching anfangen
  • Spiritualität in mein Leben integrieren
  • endlos viele Bücher lesen
  • eine Menge bedeutsamer und tiefer Erfahrungen machen

Aber es hat sich gelohnt:

Wenn du deine Wahrheit lebst, dann fühlst du dich jeden Tag leidenschaftlich, enthusiastisch und erfüllt.

Seitdem ich mache, was mir und meiner persönlichen, individuellen Wahrheit entspricht, freue ich mich jeden Tag morgens aufzustehen. Ich bin ständig und überall inspiriert und kann mich vor neuen Ideen kaum retten.

Der Weg zu deinem #HELLYEAH

Wir müssen uns quasi umprogrammieren, neu formattieren. Alte Glaubenssätze loslassen, neue entwickeln und in uns verankern.

Wir müssen uns viele Fragen stellen, in uns gehen, mit uns in tiefen Kontakt treten und diese Verbindung für den Rest unseres Lebens pflegen.

Herauszufinden, was unsere Wahrheit ist, ist keine Angelegenheit, die wir mal eben schnell absolvieren. Es kann einige Wochen oder wahrscheinlich eher Monate dauern, bis wir wirklich volle Klarheit haben.

Und selbst dann kann sich deine Wahrheit immer wieder ändern:

Ich versuche sie derzeit wieder neue für mich zu definieren – denn einiges hat sich getan in den letzten Jahren seitdem ich sie zuerst herausgefunden und angefangen habe zu leben.

Stand für mich damals vor drei, vier Jahren das Reisen und der Aufbau meines ortsunabhängigen Lebens im Mittelpunkt, so sind es heute die Bereiche Ernährung, Spiritualität, emotionale Heilung, Yoga und Meditation.

War ich vor ein paar Jahren noch angeturnt von großen Städten und Action und vielen Menschen um mich herum – so genieße ich heute Ruhe an entspannten, kleinen Orten am Meer oder in der Natur.

Es ist also wichtig immer wieder neu unsere Wahrheit zu reflektieren und unseren Kompass neu auszurichten.

Seitdem ich mich, meine Natur und meine Bedürfnisse ernst nehme, fühle ich mich so richtig am Leben – immer und ständig.

Wie du auch an diesen Punkt kommst, erkläre ich dir jetzt.

Schritt 1: Komme in Verbindung mit dir selbst

Der wichtigste Schritt überhaupt.

Du musst dir erstmal selber nahe kommen, dich spüren.

Du musst herausfinden, was deine Bedürfnisse sind, was dir gut tut und was nicht.

Ich kann dir dafür in jedem Fall Yoga und Meditation empfehlen. Nur wenn du die Ruhe und den Raum findest, in dich hinein zu hören, wirst du Antworten finden (besonders die zu den Fragen weiter unten).

Vielleicht hilft es dir auch, aus deinem jetzigen Leben für eine Zeit lang auszubrechen.

Oft fällt es uns in unserer gewohnten Umgebung schwer, andere Gedankenebenen zu entdecken und wirklich Ruhe für uns zu finden.

Ich selbst habe zwar meine Antworten während ich meinem ersten und letzten Erwachsenenjob nachging, aber wenn du kannst, dann pack deine Sachen und hau ab:

Am besten an einen Ort mit viel Natur. Vielleicht gehst du auf einen Yoga- oder Vipassana Schweigeretreat. Vielleicht gehst du nach Bali, Mexiko, Costa Rica, Indien oder Thailand und bleibst an einem Ort für einen Monat oder zwei oder länger.

Miete dir eine AirBnB-Unterkunft, lese viele Bücher (siehe unten), lerne andere Menschen kennen, geh ins Yoga, auf lange Spaziergänge.

Ich würde dir davon abraten, schnell zu reisen, wenn du nach Einsichten und Antworten suchst. Wenn du immer nur ein paar Tage hier und ein paar Tage dort bist, kommst du nicht richtig zu Ruhe. Oft ist schnelles Reisen auch nur eine Ablenkung von uns selbst und bringt uns nur noch mehr durcheinander.

Ich habe schon so viele Leute getroffen, die auf Reisen gegangen sind um sich selbst zu finden. Meist kehren sie so entfremdet wie vorher und ohne große neuen Erkenntnissen wieder zurück nach Hause.

Nur in der Ruhe kommen wir zu uns und können unsere innere Stimme hören.

Schritt 2: Beantworte die wichtigsten Fragen deines Lebens

Für mich kamen die wirklich wichtigen Einsichten, als ich angefangen habe, mir die richtigen Fragen zu stellen und sie dann auch bewusst zu beantworten.

Ich habe dir hier eine Liste an Fragen zusammengestellt, die ich persönlich essentiell finde.

Es bringt aber wenig, sie dir nur durchzulesen und im Kopf zu beantworten.

Schreib sie dir auf oder druck sie aus und beantworte sie schriftlich:

  • Wie sieht dein perfekter Tag aus?
  • Wenn du noch 12 Monate zu leben hättest, was würdest du machen?
  • Welchen Aktivitäten gehst du regelmäßig nach und vergisst dabei komplett die Zeit?
  • Worüber kannst du stundenlang mit jemandem sprechen, ohne davon gelangweilt zu sein?
  • Was ist ein Gebiet, in dem du gerne Experte wärst?
  • Wenn du einfach so 2.000 Euro bekommen würdest (ohne Haken) und du müsstest sie für etwas ausgeben, das dir selbst unglaublich viel Spaß bereitet – wofür würdest du es ausgeben?
  • Wenn du ein garantiertes, hohes Einkommen haben könntest, was wäre dein ultimativer Traumjob?
  • Wenn Geld kein Thema wäre, welcher Aktivität würdest du regelmäßiger nachgehen?
  • Wenn du eine Million Euro auf einmal auf deinem Bankkonto hättest – wie würde sich dein Leben verändern? Wie würdest du dein Leben gestalten?
  • Was war ein Moment, in dem du dich total kreativ und inspiriert gefühlt hast, in welchem du total in deinem Element warst?
  • Was sind deine Talente, was kannst du gut?
  • Was sind deine Qualifikationen?
  • Wem könnten diese Talente und Qualifikationen nutzen?
  • Was ist deine Mission im Leben?
  • Wie willst du diese Welt zu einem schöneren Ort machen?
  • Wie willst oder kannst du anderen Menschen helfen?
  • Wie kannst du das Leben anderer Menschen positiv verändern?
  • Was ist dein Warum?

Und nun:

Siehst du ein Muster? Kannst du zwei oder drei Sachen erkennen, die immer wieder auftauchen?

Und wenn du etwas gefunden hast, dann frag dich auch:

Würdest du es auch umsonst machen?

Denn ja, ich würde auch umsonst bloggen und schreiben, keine Frage.

Was sind deine Werte?

Was sind deine nicht verhandelbaren Voraussetzungen, wenn es um das Ausüben deiner Berufung geht?

Welche Rahmenbedingungen liegen dir am Herzen?

Es ist wichtig, dass du weißt, welche Werte und Voraussetzungen für dich essentiell sind wenn es darum geht, ein Business aus deinen Leidenschaften zu starten.

Für mich sieht es so aus:

1. Arbeit darf sich nicht wie Arbeit anfühlen (—> Konzept der Null-Stunden Arbeitswoche)
2. Die Art wie ich Geld verdiene muss einen höheren Sinn und Zweck erfüllen
3. Die Art wie ich Geld verdiene muss mir die größte Freiheit bieten.
4. Die Art wie ich Geld verdiene braucht keine Angestellten.
5. Die Art wie ich Geld verdiene muss es mir erlauben, überall zu leben.
6. Die Art wie ich Geld verdiene muss anderen Menschen helfen und ihr Leben zum Positiven verändern.

Was steht dir im Weg, deine Wahrheit und Berufung zu leben?

Ich weiß, dass du alle möglichen Stimmen in deinem Kopf hast, die dir sagen “Ja, aber..” – denn ich hatte sie auch und manchmal kommen sie immer noch.

Es ist wichtig sie anzuerkennen, denn sie werden dir sonst weiter im Weg stehen und meist eher lauter als leiser werden.

Vervollständige diese Sätze:

1. Der Grund, weshalb ich nicht mehr von dem mache, was mich inspiriert ist _____________.

2. Der Grund, weshalb ich nicht mehr von dem mache, was mir Spaß bereitet, ist ____________.

3. Ich habe Angst davor, meine Wahrheit und Berufung zu leben, weil ___________.

Hier ein paar Beispiele, an Ängste und limitierenden Gedanken, die sehr geläufig in unseren Köpfen sind, wenn es darum geht unsere Berufung in etwas zu verwandeln, was unseren Lebensunterhalt bestreitet (ein Business!):

  • Es gibt schon vieles in dem selben Bereich
  • Ich will mich nicht einschränken
  • Vielleicht bin ich nicht gut genug
  • Ich bin nicht besonders genug
  • Vielleicht funktioniert es nicht und ich scheitere
  • Andere können damit vielleicht erfolgreich sein, aber ich nicht
  • Ich fühle mich nicht wohl dabei, für meine Fähigkeiten oder etwas, das eventuell spirituell oder sehr persönlich ist, Geld zu verlangen

Schritt 3: Lass alte Glaubenssätze los, die dir nicht mehr dienen

Hier ein paar Beispiele aus meinem eigenen Leben:

1. Ich kann nicht gut schreiben

Mein Leben lang schon seit der Kindheit habe ich gern geschrieben.

Auf der Uni habe ich den Schwerpunkt Journalismus während meines Kommunikationsstudiums gewählt. Meine Profs fanden aber, dass ich nicht wirklich gut schreiben kann und haben mich mit 3ern und 4ern benotet.

Also habe ich meinen Traum “Journalistin” aufgegeben, weil ich den Glaubenssatz ernst genommen habe, dass ich nicht gut schreiben kann.

Heute erreiche ich mit meinen Worten über 100.000 Leser jeden Monat und erhalte von ihnen täglich das Feedback, dass sie es lieben, wie ich schreibe. Ich bin zwar selbst noch weiter selbstkritisch, aber hey…

Fuck you, Uni und alle Professoren mit euren Noten. Und Danke dafür. Ich wäre sonst nie hier, wo ich jetzt bin.

2. Unternehmertun ist böse und nichts für mich

Ich komme aus einer Unternehmerfamilie. Geld war zwar gut vorhanden, aber genau das hat zu sehr vielen Problemen innerhalb der erweiterten Familie geführt.

Zudem waren meine Eltern immer mit ihrem Business beschäftigt und hatten nie Zeit für mich und meine drei Geschwister. Dann ist das Unternehmen meines Vaters den Bach runter gegangen.

Geld und Business und Selbständigkeit wurde für mich irgendwann in diesen Jahren früher zu etwas “Bösem”. Ich habe mir nie vorstellen können, mich selbständig zu machen. Und ich war durch mein Studium und meinem Masterarbeitsbetreuer voll vom Marxismus angefixt.

Heute weiß ich:

Unternehmertum kann “gut” sein. Ich kann Menschen erreichen und helfen UND dabei Geld verdienen.

Ich muss keine 80 Stunden in der Woche arbeiten, ich kann mein Leben auch genießen und viel Zeit mit den Menschen verbringen, die mir wichtig sind.

Was sind deine Glaubenssätze, die dich durchs Leben begleiten, dir aber auf dem Weg zu deiner Wahrheit nicht dienen?

Es ist nicht leicht sie loszulassen, das weiß ich aus Erfahrung.

Aber im Grunde sind Glaubenssätze einfach nur Gedanken, die eine tiefe Autobahn in unserem Gehirn eingefahren haben. Je mehr wir sie glauben und wiederholen, desto tiefer und eingeprägter wird diese Gedankenautobahn.

Die guten Nachricht:

Sie können aufgelöst werden, die Autobahnen geschlossen und neue gebaut werden.

Du musst aber als erstes anfangen, all deine einschränkenden Glaubenssätze in Frage zu stellen.

Hier ein interessanter Beitrag dazu.

Ich kann dir auch empfehlen, dich mit anderen Leuten auszutauschen, die auf einem ähnlichen Weg sind wie du. Das war so ziemlich auch das Wichtigste für mich damals.

Schritt 4: Finde heraus, wie du deinen Lebensunterhalt verdienen willst

Ohne Kohle läuft leider nichts. Egal wie groß dein Idealismus – das geile Leben, das du dir wünschst, muss finanziert werden.

Und wenn du nicht dein geilstes Leben führst, kommen wir wieder zum Punkt „Erfüllung“ und ohne kannst du niemandem helfen.

Als nächstes musst du nun also herausfinden, wie du du deine Leidenschaften und deine Berufung in etwas verpacken oder anbieten kannst, so dass andere davon einen Wert ziehen können. Nur dann kannst du damit auch deinen Lebensunterhalt bestreiten.

Das ist meist nicht so einfach und viele tun sich damit sehr schwer.

Im Grunde ist es die Schnittmenge aus deiner Leidenschaft, deinen Fähigkeiten und etwas, für das andere Menschen Geld bezahlen würden.

Nur deiner Leidenschaft nachzugehen, ist zu wenig. Warum das so ist, kannst du in diesem Beitrag und hier erfahren.

Nur weil du gerne reist oder strickst oder in die Luft schaust oder Bücher liest, wird dich niemand dafür bezahlen.

Die Welt muss deine Leidenschaft wollen und bereit dafür sein, dich finanziell zu entlohnen.

Für mich kam dabei damals heraus, dass ich im Bereich Social Media, WordPress und Übersetzungen als Freelancerin mein Geld verdiene während ich einen Blog aufbaue, der mir dann irgendwann mein Einkommen liefern sollte. Tadaaa: Planet Backpack war geboren!

Für mich war es das Ziel, eine Plattform aufzubauen, mit der ich viele Menschen erreichen konnte. Reisen und Ortsunabhängig war mein Ding und Fotografieren und Schreiben und das Weitergeben von Wissen und Begeisterung.

All das in Kombination hat für mich Bloggen ergeben. Und im weiteren Schritt Informationsprodukte um anderen Menschen etwas beizubringen (mein E-Book und unser Blog Camp Onlinekurs).

Um damit aber Geld zu verdienen mussten noch ein paar weitere Skills her. Zum Beispiel Online Marketing und Copywriting.

Für mich war es also Bloggen und Schreiben. Für dich kann es etwas ganz anderes sein.

Ich gehe in meinem E-Book ganz gezielt und detailliert auf diesen Schritt ein und gebe dir viele Beispiele und Möglichkeiten, wie das in der Praxis aussehen kann.

Abschließende Worte von mir…

Herauszufinden, was deine Wahrheit und deine Berufung ist wird dich auf eine längere Reise bringen. Eine, die wahrscheinlich dein ganzes Leben lang andauern wird.

Dabei wirst du viel lesen, lernen und über dich selbst erfahren.

Nimm dir zwischendrin auch immer wieder länger Zeit um zu reflektieren und dich mit anderen Leuten darüber auszutauschen. Setz dich nicht zu sehr unter Druck, wenn es dir mit der ultimativen Antwort nicht schnell genug geht.

Großes braucht Weile.

Auch ich muss mich in Geduld üben derzeit bis ich all meine Antworten finde für die nächste Phase meines Lebens.

Es hört nie auf. Auch ich bin immer weiter auf dem Weg, nie angekommen. Dafür ist das Leben da.

ENDLICH habe ich diesen einen Satz verstanden, den man so häufig liest:

Es geht nicht um das Ziel, sondern um die Reise dorthin.

Und schließlich kann ich dir nur empfehlen auf deine Intuition zu hören.

Dein Herz weiß am besten, was es braucht. Lass dich nicht zu sehr von deinem Verstand und von Logik leiten, von “richtig” oder “falsch”. Daher ist es so wichtig, dass du in Verbindung mit dir selbst kommst (Schritt 1).

Weitere Ressourcen für dich

Bücher

Und auch dieser Blogpost mit meinen besten Buchtipps.

Blogs

Tests

Events

Wenn du denkst, dass du nicht nur eine Berufung im Leben hast

Dann bist du wahrscheinlich ein “Multipotentialite”.

Schau dir diesen TEDx-Talk von Emilie Wapnick an:

Ihre Blog Puttylike und ihr E-Book „Renaissance Business“ haben mir damals auch sehr geholfen.

Mein letzter & vielleicht bester Tipp:

Such dir einen Life Coach.

Wenn du es wirklich ernst meinst und ein wenig Geld zur Verfügung hast, dann such dir jemand, der wirklich kompetent ist, Menschen zu helfen, ihr innerstes Feuer zu finden.

Als ich vor etwa einem Jahr mit Life Coaching anfing, ging bei mir eine innere Reise los, die seitdem tiefer geht als alles andere je zuvor. It’s fucking life-changing.

Es ist nämlich nicht nur wichtig, deine Wahrheit herauszufinden, sondern sie auch zu leben. Ein Life Coach hilft dir bei beidem.

Hier meine persönlichen Empfehlungen:

  • Ashley Paquin (mit ihr habe ich selbst lange gearbeitet)
  • Karen Hawkwood (mit ihr arbeite ich aktuell und seit einigen Monaten)
  • Kaja Otto (Hammer Frau, kenne ich persönlich, würde ich sofort anheuern)

Achja:

Ich schreibe gerade an einem neuen E-Book.

Es wird ungefähr den Titel tragen „Wie du das Leben anderer Menschen veränderst“. 

Wenn dich das interessiert und das eventuell deine Wahrheit und Berufung ist, dann trag dich hier ein um zu erfahren, wann ich es veröffentliche.

Es ist das geilste Feeling überhaupt, wenn du jeden Tag aufstehst und weißt, warum du am Leben bist.

Ich wünsche dir, dass du das auch jeden Tag erleben darfst.

Signature


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