(Selbst)Zerstörerische Landwirtschaft

Blick ins Buch beim


Landwirtschaft zerstört sich letzten Endes selbst. Das ist das Fazit, das David R. Montgomery in seinem Buch über die Nutzung fruchtbaren Bodens zieht. Er belegt das mit Fakten, die nicht von der Hand zu weisen sind. Und er bringt uns dazu, nach draußen zu gehen und uns anzusehen, was unsere Bauern mit dem Land tun, von dem noch viele Generationen leben müssen.

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt viele Beispiele, wie Menschen es schafften, sich selbst zu Hungernden zu pflügen. 40 Mal höher als die natürliche fällt die Bodenerosion aus, wenn Äcker so bestellt werden, wie unsere Landwirte das in gewohnter Manier tun – nur eben mittlerweile kommen Geräte zum Einsatz, die gewaltiger sind, als alles, was bisher genutzt wurde. Die Folgen? Montgomery beschreibt sie nüchtern und doch drastisch.

 

Die Zerstörung unseres Lebensraums und unser wichtigsten Nahrungsmittelanbaugebiete geschieht unbemerkt. Dass wir Regenwälder nicht mehr abholzen dürfen und Meere nicht mehr überfischen sollten, wenn wir auch morgen noch Essen auf unseren Tellern haben wollen, wissen wir mittlerweile. Aber dass auch Landschaften gepflegt werden müssen, ist uns noch nicht wirklich klar.

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