Selbstliebe

Wie will ich andere Menschen lieben und wertschätzen, wenn ich selbst keine Wertschätzung und/oder Liebe für mich empfinde? das wird sehr schwer beziehungsweise unmöglich. Viele Menschen tarnen den Mangel an Selbstliebe sehr gut, indem sie unermüdlich für andere Menschen da sind, anderen helfen und selbst bedürfnislos erscheinen. Das ist die Oberfläche. Darunter steckt gerade bei diesen Menschen die große Angst, dass sie, wenn sie dieses Verhalten nicht zeigen, überhaupt nichts mehr bekommen und noch mehr enttäuscht werden, als sie es jetzt schon sind. Was ihnen fehlt ist unter anderem die Selbstliebe, also das bedingungslose “Ja” zu sich selbst, Selbstannahme – genau so, wie man eben im Moment ist. Das, was ich hier beschreibe, ist oft das Ergebnis einer Erziehung, in der die Bedürfnisse des Kindes nicht oder falsch erkannt wurde. Fazit: Das Kind lernte, dass es besser ist, die eigenen Bedürfnisse nicht zu äußern, weil es ja doch nicht das bekommt, was es braucht – der bedürfnislose Typus entsteht.

SelbstliebeSelbstliebe kann man lernen!

Genau. Wenn Sie genau lesen, dann erzähle ich Ihnen von einem Ergebnis einer Erziehung. Und alles, was anerzogen wurde, kann wieder verlernt werden und durch neues Wissen, Verhalten und Reaktionen ersetzt werden. Vielleicht dazu ein paar Anregungen:

Wir alle haben einen inneren Coach in uns, der genau weiss, was uns gut tut und was nicht. Meistens bekommt er im inneren Orchester aber eine nachgeordenete Rolle oder das, was er sagt ist so leise, dass wir es – dank an das Kopfgeplapper – gerne überhören. Hilfreich kann sein, sich jeden Tag etwas Zeit zu nehmen und sich wieder darauf zu trainieren, den inneren Coach (Uhr Bauchhirn) besser zu hören und zu verstehen. 10 Minuten täglich reichen für den Anfang vollkommen aus.

Eine weitere Möglichkeit ist es, wenigstens alle zwei Tage sich selbst in den Überraschungs-Modus zu versetzen. Es sich zu erlauben, sich überraschen zu lassen. Trotz und gerade gegen den eigenen “Kontroll-Wahn” zu arbeiten und die Kontrolle als Illusion anzuerkennen. Und – es passieren tagtäglich genügend Wunder, von denen man sich überraschen lassen kann :-)

Und manchmal hilft es, wenn man immer wieder auf sein Leben zurückblickt und eine Art Dankbarkeit für das entwickelt, was man bisher in seinem Leben erfahren hat. Das müssen keine “großen Geschichten” sein, oft ist man auch für ein Lächeln an der Kasse des Lieblings-Supermarktes dankbar. Zum Thema Dankbarkeit gehört auch, dass man sich immer mehr selbst respektiert, mit allen kleinen Drolligkeiten, die man im Laufe seines Lebens so entwickelt hat. Die hat jeder von uns…..


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