Schön leer war das Land

Schön leer war das Land

Abstieg vom Oberbüelchnubel nach Wynigen.

Schön leer war das Land

Die Schafe fanden uns bizarr. Wir sie auch.

Schön leer war das Land

Blick vor Ferrenberg zu den Berner Alpen, rechts das Finsteraarhorn.

Schön leer war das Land

Am Ende, in Wynigen, war mir nach
Glace. Der junge Mann am Kiosk
hatte noch vier, fünf Restexemplare.
Ich wählte das Erdbeercornet.

Jetzt ist es wieder soweit, 90 Prozent der Wanderer haben das Wandern eingestellt. Der Rest verteilt sich übers Land, viele, denke ich, fuhren am letzten Wochenende ins Tessin. An die Sonne. Unsereins begab sich ins Bernbiet und wurde mit einer praktisch menschenleeren Landschaft belohnt; dass es zeitweise fein regnete, trug zu unserer Exklusivität als Zufussgeher bei. Umso mehr konnten wir die Apartheit des Landes geniessen, die Hügel und Kämme, die Höfe, die einem Ostschweizer stets ein wenig gargantuesk vorkommen, die Wälder mit den laubgepolsterten braunen Böden. Vom Zmittag im "Wilden Mann" zu Ferrenberg habe ich gestern erzählt, hier die zugehörige Route: Kleindietwil, Bahnhof - Weinstegen - Eichholz - Richisberg - Lünisberg - Eggstutzwald - Kleinweidli - Hochalp - Ferrenberg - Oberbüelchnubel - Oberbüel - Mösli - Leggiswil - Riedern - Rehhalde - Wynigen, Dorf - Wynigen Bahnhof (4 1/2 Stunden, 525 Meter aufwärts, 555 abwärts).

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# 21.01.2020
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