Sandra Henke

Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor!
Da ich ungerne Selbstlobhuddelei betreibe, kommt hier meine offizielle Kurzvita:
Sandra Henke lebt in der Nähe von Düsseldorf. Sie veröffentlicht regelmäßig bei mehreren großen Verlagshäusern und gehört zu den erfolgreichsten Erotikautorinnen Deutschlands. Für den Mira Verlagschreibt sie erotic suspense, die der Dotbooks Verlagals eBooks herausbringt, im Heyne Verlagveröffentlicht sie soft-SM-Romane und im Ubooks Verlagerscheint ihre prickelnde Gestaltwandler-Serie "Alpha". Auslandslizenzen wurden verkauft nach Litauen, Italien und in die Tschechische Republik. Sie ist Dozentin an der Bastei Lübbe Academyund gibt dort Seminare zum Thema „Schreiben erotischer Kurgeschichten, bzw. Romane“. Besuchen Sie die Autorin auf www.SandraHenke.de
Wie bist Du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst Du? Wer oder was beeinflusste Dich in der Wahl deines Berufes als Autorin? Übst Du nebenher noch einen weiteren Beruf aus und wenn ja, welchen?
Ich schreibe seit 2005 erotische und paranormale Liebesromane. Davor habe ich Kinderbücher veröffentlicht, z.B. in den Verlagen Coppenrath und Carl Ueberreuter und einige phantastische Kurzgeschichtenbände und Romane in Kleinverlagen. Ich bin sozusagen in den Beruf des Autors reingewachsen. Schon bald merkte ich: Das bin ich! Außerdem hatte ich schon immer zu viel Fantasie und habe im Schreiben ein Ventil dafür gefunden. Seit fast vier Jahren arbeite ich hauptberuflich als Buchautorin. Es ist anstrengender als sich viele den Beruf vorstellen, aber genau das, was ich machen möchte.
Der Weg von einer Idee zum fertigen Manuskript: Wie sieht dein Schreib-Alltag aus bzw. wie gestaltest du das Schreiben?
Ich bin auf der einen Seite ein kreativer Mensch, aber auf der anderen auch ein analytischer, was für mich in jungen Jahren ein innerer Konflikt war, wie zwei unterschiedliche Kräfte, die an einem Zerren. Beim Schreiben von Büchern kommt jede dieser Seiten zum Einsatz. Ich schreibe von Montag bis Freitag, manchmal auch noch samstags (und beantworte auch schon mal ein Interview an einem Sonntag, wie jetzt z.B.), wenn die Zeit knapp ist. Als Freiberufler könnte man sozusagen immer arbeiten, daher musste ich erst lernen, mir ohne schlechtes Gewissen Auszeiten zu gönnen. Die Abende und Wochenenden sind (weitestgehend) Freizeit.
Wie bist du auf die Idee zu deinem Buch Die Mädchenakademie gekommen?Um was geht es in dem Buch? Hat es eine Moral?
Der Klappentext lautet:
Ein Mädcheninternat als Spielwiese der Lust: "Der Geheimclub der Lolitas" lässt nichts anbrennen! Als die 18jährige Emma von dem lustvollen Wettbewerb erfährt, den sich vier Mitschülerinnen ausgedacht haben, möchte sie in den Bund aufgenommen werden. Um ihren erotischen Horizont zu erweitern. Und um Christian zu erobern, die äußerst attraktive Hausmeistervertretung. Doch er hütet ein Geheimnis, und auch die Lolitas sind merkwürdig verschwiegen, was die verschwundene fünfte Lolita angeht...“
Es geht um eine Mädchenclique, die während der Ferien in einem britischen Internat nachsitzen muss, weil die kessen Girlies dabei erwischt wurden, wie sie einen Lehrer äußerst lustvoll umgarnt haben. Die Heldin Emma kommt als Neuzugang dazu und wird von ihnen zu erotischen Spielen verführt. Ihr Herz schlägt jedoch für den mysteriösen Angestellten Christian, auf ihn konzentriert sich ihr Verlangen. Gewürzt wird der erotische Liebesroman mit einer Prise Krimi.
Hast Du beim Cover mit entscheiden dürfen? Oder hat das der Verlag entschieden, bist Du zufrieden mit dem Cover, hat es für dich eine Bedeutung?
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es wirkt unschuldig, ganz und gar nicht billig und reiht sich gut in die Reihe meiner anderen Erotikromane ein, die im Heyne Verlag erscheinen: „Der Gebieter“, „Meister der Lust“ und 2013 „Das Lustroulette“.
Wie entstehen die Protagonisten Deines Buches? Sind Deine Figuren immer rein fiktiv oder haben sie auch ab und an mit realen Personen in Deinem Leben zu tun?
Meine Figuren sind immer fiktiv. Ich habe in „Die Mädchenakademie“ lediglich den Namen des Helden angelehnt an einen Schauspieler, den ich attraktiv finde. Meistens habe ich sofort eine Idee im Kopf, wie ich mir die Figur vorstelle. Daraus resultiert, wie sie spricht, wie sie sich gibt etc.
Wie kommst du auf die Namen deiner Charaktere?
Durch Grübeln und Googeln. Und Googeln und Grübeln. Der Name muss den Charakter der Figur widerspiegeln, ebenso das Land, aus dem sie stammt, und zu ihr passen. Filmabspanne taugen auch zur Namensfindung. Ich wähle aber nie einen so aus, wie ich ihn dort lese, sondern setze ihn immer neu zusammen. Es sollen ja keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden und ich möchte auch nicht kopieren.
Wie hat es sich angefühlt, dein eigenes Buch das erste Mal in den Händen zu halten?
Der eigene Name auf einem gedruckten Buch, da schlägt das Herz einige Takte schneller, man schaut es sich immer wieder an und lächelt glücklich.
Welches gelesene Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?
In Interviews mit anderen Autoren lese ich immer wieder, dass sie einen bestimmten Titel nennen, wenn sie o.g. Frage gestellt bekommen. Aber ich habe kein „Lieblingsbuch aller Zeiten“, kein Buch, das mich geprägt, mich verändert oder mich beeinflusst hat. Es gibt viele gute Bücher, die ich gelesen habe!
Wenn Du in Dein eigenes Bücherregal schaust – welches Genre ist hier am meisten vertreten?
Ich lese querbeet und mag die Vielfalt, aber das Genre, zu dem ich am meisten greife, ist Krimi & Thriller. Ich bin ein großer Fan von Spannungsliteratur und rätsele gerne mit. Deshalb schreibe ich selbst auch erotic suspense. Besonders meinem Roman „Flammenzungen“ merkt man das wohl an. Der Prolog hat einige Leser schockiert, aber mir gefiel das. Bücher sind nur gut, wenn sie bei den Lesern Gefühle hervorrufen.
An welchem neuen Buchprojekt arbeitest du gerade? Auf was dürfen wir und als nächstes freuen? Kannst Du den Lesern schon etwas vorab verraten?
Als nächsten wird von mir nach Alphawolf, Alphavampir und Alphaluchs der vierte Band der Alpha-Reihe erscheinen. Bei Alphaherz (März 2013) handelt es sich allerdings um einen Kurzroman. Er wird nur halb so lang sein wie die anderen Bände. Aber ich wollte unbedingt der Liebesgeschichte des von mir und von den Lesern geliebten Werwolfs Rufus und der Werkatze Lynx mehr Raum ermöglichen als nur ein Nebenplot im Finalband zu werden.Als sich der junge Werwolf Rufus in die mysteriöse und unnahbare Lynx verliebt, scheint er von vornherein auf verlorenem Posten. Weil sie keine Wölfin, sondern eine Werkatze ist, und das Herz der jungen und freizügigen Streunerin ausschließlich für Alphas schlägt. Rufus steht aber in der Hierarchie noch sehr weit unten. Um Lynx zu erobern muss er über Nacht zum Mann heranwachsen und Stärke beweisen, die ihn an seine Grenzen und in Lebensgefahr bringt.”
Zurzeit schreibe ich an „Das Lustroulette“, das im Herbst 2013 im Heyne Verlag erscheinen wird. Darum geht es:Las Vegas, ein Paradies für Spieler. Doch einige setzen kein Geld ein, sondern ihren nackten Körper. Ihnen geht es allein darum, Grenzen auszuloten. Um enthemmte und düstere Lust! Die junge Croupier Valentine wird vom ersten Moment an vom Sog erfasst. Fasziniert lässt sie sich vom attraktiven Rhys im Spiel um Macht und Unterwerfung anleiten. Weiter darf sie allerdings nicht in sein Leben eindringen. Fürchtet er etwa, die Kontrolle an Val zu verlieren? Doch seine Liebesdienerin ist nicht nur devot veranlagt, sondern auch eine Kämpferin!“
War es schon immer dein Wunsch Bücher zu schreiben?
Nein, ich bin eher schleichend dazu gekommen. Als Kind schrieb ich Gedichte und als Jugendliche phantastische Kurzgeschichten, dachte aber nie daran, sie zu veröffentlichen, und als Erwachsene Kinderbücher, wie oben schon erwähnt. Irgendwann stellte ich mich dem Projekt Roman und da war ich längst mit dem Virus „Schreiben“ infiziert. Inzwischen ist es meine absolute Leidenschaft. Ich kann mir ein Leben ohne Schreiben nicht mehr vorstellen. Es macht mich glücklich, es bereichert mich und ich lerne dadurch so viele liebe Menschen kennen, dass ich mich gesegnet fühle.
Recherchierst Du vor Ort oder fließt sehr viel Phantasie in Deine Bücher mit ein?
Das meiste stammte leider aus meiner Fantasie. Es wäre schön, all die Orte, über die ich schreibe, bereisen zu können, aber das ist sowohl finanziell als auch zeitlich nicht möglich.
Gibt es etwas das du beim schreiben immer bei dir hast?
Nein, aber es steht immer ein Getränk neben mir. Entweder Kaffee oder Tee und Wasser. Ansonsten brauche ich noch einen Internetanschluss, weil es während des Schreibens immer noch Kleinigkeiten zu recherchieren gibt.

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