Samstag zwischen Cellokonzert, Musicalschule und Wochenendtrip

Lina kam morgens mit Brötchen, Ubu freute sich und versuchte eine der Köstlichkeiten zu erbetteln. Umsonst. Es läutete erneut, Annas Patentante, eine von den Menschen die mit den Jahren immer jünger werden, holte Anna ab. Sie verkaufen heute auf dem Flohmarkt. Julius übt Cello für das mittägliche Konzert, während Karla einen Probetermin bei der neu eröffneten Musicalschule hat.

Gestern Abend noch „Herr und Hund“ von Thomas Mann gelesen. Brillant geschrieben, aber welch empörender Umgang mit einem Hund. Kaum Gassigänge, der Hund muss auch bei Eiseskälte draußen schlafen, der Herr duldet es sogar, dass der Hund ihn zur Tram begleitet und nebenherläuft. Erst drei Tage später taucht er halb verhungert und hinkend wieder auf. Dafür gibts dann auch noch Schläge mit dem Lederriemen. Wie kann jemand der so feinsinnig zu schreiben versteht, so gefühllos mit einem Hund umgehen? Auch die Ansichten Manns über das bäuerische Wesen sind überheblich. Dieses kleine Buch hat die Möglichkeit mir Thomas Mann zu verleiden. Zum Glück liegt hier auch noch Flush von Virginia Woolf.

Wir begeben uns auf eine Reise und schnuppern nachmittägliche Landluft.



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