Rufus Wainwright in Amsterdam

Am 27. April präsentiert das Melkweg in Amsterdam den kanadisch-US-amerikanischen Singer-Songwriter Rufus Wainwright and Band in concert. Dabei handelt es sich um einen der wenigen Auftritte, welche die Band im Rahmen der Veröffentlichung ihres neuen Albums im April für das Jahr 2012 geplant hat. Rufus Wainwright wurde 1973 in Rhinebeck, New York, geboren und wuchs bereits in einer künstlerischen Umgebung auf, da seine Eltern Loudon Wainwright und Kate McGarrigle Folkmusiker waren. Mit sechs Jahren begann er, Klavier zu spielen und ging bereits mit 13 erstmals mit seiner Familie auf Tournee.

amsterdamWainwright entwickelte allerdings seinen eigenen und äußerst vielseitigen Musikstil, abseits der modernen Strömungen, der von lyrischen Tendenzen bis hin zu Chanson Akkorden des Paris der 50er Jahre reicht. In verschiedenen Interviews bekräftigte der Künstler, dass er zu Beginn seiner Karriere der Meinung war, dass erfolgreich sein gleichbeutend wäre mit „anders“ sein. Mit der Zeit begriff er jedoch, dass es genau anders herum war und dass er sich einer bestimmten Kategorie der Musik widmen musste. Und seine Methode sollte ihm Recht geben, denn inzwischen hat er sich eine sehr solide Karriere aufgebaut.

Seine Beiträge zu mehreren Film-Soundtracks wurden hoch gelobt. So steuerte er beispielsweise die Musik zu Aviator von Martin Scorsese bei, sowie auch zu den Filmen Moulin Rouge, Shrek, Brokeback Mountain und vielen mehr. Darüber hinaus komponierte er die Musik für verschiedene Werbespots wie zum Beispiel das erste Männerparfum der Designer Viktor and Rolf mit dem Namen „Antidote“. Mit allen Regeln brechend gab er im Jahre 2007 ein Solokonzert, bei dem er in der Carnegie Hall in New York Judy Garlands Lieder neu interpretierte, und wurde dafür vom Publikum der ausverkauften Halle mit stürmischem Beifall belohnt. Im Nachhinein wurde eine CD dieses Auftritts veröffentlicht. Im darauffolgenden Jahr kündigte er eine Tournee an, um etwas Geld zu machen, da er sich aus der Pop Musik zurückziehen und der Oper widmen wollte.

Im Jahr 2009 feierte er in Manchester die Premiere der Oper „Prima Donna“, die jedoch schlechte Kritiken bekam. Das Album „All Days Are Nights: Songs for Lulu”, in dem er sein Innerstes nach außen kehrte, kam im Jahr 2010 auf den Markt. Danach startete er eine lange Promotion Tour, die er seiner Mutter widmete. Während seiner Jugend entdeckte er seine Homosexualität. Laut Wainwright war es für ihn ein traumatisches Erlebnis, dies vor seiner Familie einzugestehen, da zu jener Zeit HIV und AIDS entdeckt wurden und er befürchtete, das Virus in sich zu tragen und des Öfteren der Meinung war, bald sterben zu müssen. Sein öffentliches Coming Out vom Anbeginn seiner musikalischen Karriere an hat ihm Symbolstatus eingebracht. Vor allem, da er berichtete, im Alter von 14 Jahren in London vergewaltigt und misshandelt worden zu sein, was eine Debatte eröffnete und die öffentliche Meinung hinsichtlich der Ängste und Traumata sensibilisierte, welche die Vergewaltigung von Männern für die Opfer bedeuten.

Seine Sensibilisierung gegenüber dem Leiden anderer hat ihn zur Mitarbeit bei einer Kampagne gegen Hautkrebs veranlasst, in der er nackt mit einem von Marc Jacobs designten T-Shirt zu sehen war.

Sein siebtes Album „Out of the Game” kommt am 24. April auf den Markt und im Gegensatz zu seinen vorherigen Arbeiten ist diese Platte leicht und tanzbar.

Für mehr Informationen: http://www.melkweg.nl/artikelpagina.jsp?language=nederlands&batchno=7&offset=72&artikelid=232665&disciplineid=muziek&agendaitemid=232663

 


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