Rohkost Pizza

rohkost pizza

Die Geschichte

“Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!”, sagte ich ganz enthusiastisch zu Antonio und erwartete seine Zustimmung. “Ach, arbeitest du in einer Fabrik?”, fragte Antonio gelassen. Ich schaute verdutzt. “Nein…., nein, was soll denn die Frage?” “Dein Gerede von der Befreiung durch die Arbeiter geht mir schon seit einer halben Stunde mächtig auf die Nerven. Du sitzt mit deinem dicken Hintern den ganzen Tag gemütlich vor einem PC in einem warmen Büro und hoffst, dass jemand anderes die Welt verändert. So läuft das nicht, du Traumtänzer”, sagte Antonio.

Mein italienischer Freund aus Padua kam nun richtig in Fahrt: “Meinst du wirklich, dass du die Veränderung unserer Gesellschaft voranbringst, wenn du jeden Tag brav zu deinem Bürojob gehst und am Wochenende lediglich ein bisschen Biogemüse kaufst?” “Nun hör aber mal auf. Mein CO² Fußabdruck ist viel viel kleiner als der des Durchschnittsbürgers. Ich stärke lokale Strukturen. Durch mich leiden keine Tiere und ich engagiere mich sogar in sozialen Bewegungen!”, erwiderte ich etwas verwirrt, weil ich Antonios Angriff gegen meine Person nicht verstand.

“Richtig, aber trotzdem hälst du hier alles am Laufen, weil du funktionierst. Dein Widerstand ist passiv, weil er sich lediglich auf den Konsum bezieht. Du kaufst dies nicht, du kaufst das wohl. Aber wann fängst du endlich an selber zu gestalten. Klar machst du dir Gedanken um die Welt, aber was veränderst du?”, fragte er streng. “Ja wie, was tu ich denn? Das habe ich doch gerade…” “Ach sei doch still, wo handelst du denn wirklich anders. Dein Handeln wird autonom, wenn du anfängst deine Welt selber zu gestalten.”, sagte Antonio trocken. “Und wie soll das bitte aussehen?”, fragte ich etwas schnippisch, weil mir ernsthafte Antworten fehlten.

“Pass auf. Du hast doch hier eine leckere Rohkostpizza für uns serviert. Damit bist du selber kreativ geworden, indem du etwas völlig Neues geschaffen hast. Diese Kreativität und den Mut etwas Neues zu beginnen, musst du auf alles legen was du tust. Du bist die Kraft der Veränderung, wenn du selbst gestaltest! Beginn etwas Neues und dann vernetze dich mit anderen, die dieselbe Idee haben. Daraus erwächst etwas, das alles ins Wanken bringen kann.”, sagte Antonio. “Und wie sieht das konkret aus?”, fragte ich. “Darüber können wir uns ein andermal unterhalten. Jetzt essen wir erstmal noch ein Stück Pizza. Ich hab Hunger und wenn mein Magen knurrt kann ich nicht denken.”

Und bevor wir jetzt die Revolution starten, wird erstmal der Magen gefüllt. Dafür gibt es zum Nachmachen das Rezept der Rohkostpizza:

Zutaten:

Teig:

  • 150 g Tomaten
  • 150 g Paprika
  • 100 g Leinsam
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 2 gehäufte EL Hanfmehl
  • 3 Löffel Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 EL Pizzagewürze (optional)
  • 1 TL Spirulina (optional)

Sauce:

  • 1 Tasse getrocknete Tomaten
  • 1 Tasse Datteln
  • 5 mittelgroße Tomaten
  • 1 EL Pizzagewürze
  • 1 EL Basilikum
  • 1 EL Oregano
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl

Vorschlag für den Belag:

  • 250 g Rucola
  • 2 Tomaten
  • 3 Pilze
  • 1 Zwiebel
  • Rohkost-Mozzarella
  • Oliven

Zubereitung:

Zubereitung des Teigs:

Paprika, Tomaten, Hanfmehl, Kräuter, Spirulina und Olivenöl in den Mixer geben. Die flüssige Masse mit dem Leinsam und den Sonnenblumenkernen mischen und zwei Stunden ziehen lassen. Den Teig auf ein Bleich geben, dünn ausrollen und ab damit für 10 bis 15 Stunden bei 42 Grad in den Dörrautomaten. Wenn der Teig fest ist kann er belegt werden.

Zubereitung der Pizza:

Alle Zutaten für die Sauce in den Mixer geben. Danach die Tomatensauce auf der Pizza verteilen. Jetzt kann das Belegen beginnen. Euren Ideen und Wünschen ist da freien Lauf gelassen. Die oben genannten Zutaten sind nur ein Vorschlag von uns. Das Rezept für den “Rokost-Mozzarella” findet ihr hier.

Wenn die Pizza fertig belegt ist, könnt ihr sie erneut für eine  halbe Stunde ins Dörrgerät schieben. Wenn ihr wollt könnt ihr sie auch sofort verputzen. Je nachdem wie hungrig ihr seid.

Guten Appetit!

Hinweis: Wir lieben Hanf! Es ist unser abslolutes Lieblings-Superfood. Wir integrieren es fast täglich in unseren Speiseplan. Es ist nicht nur supergesund, sondern verleiht den Hauptspeisen ein schöne deftige Note.

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