Rindfleisch Chop Suey

Rindfleisch Chop SueyEs wird mal wieder chinesisch bei mir zu Hause.
Schon lange habe ich meinen Wok nicht mehr herausgeholt und als mir beim Durchstöbern meines Vorratsschrankes ein Päckchen Reis entgegen fiel, bekam ich Lust, mal wieder chinesisch zu kochen.
Normalerweise gibt es bei mir immer Hühnchen- oder Putenfleisch, wenn ich "woke", allerdings wollte ich diesmal etwas anderes ausprobieren und entschied mich für Rindfleisch.
Wie so oft habe ich mich an kein Rezept gehalten, sondern die Zutaten nach Gefühl ausgewählt. Ich finde nämlich, dass man hierbei kreativ werden kann und das Gericht nach dem eigenen Geschmack zubereiten kann. Rezepte drängen einen oft in eine bestimmte Richtung und schränken ein.
Also habe ich mir überlegt, welche Zutaten ins Rindfleisch Chop Suey passen und habe mich daran erinnert, was bei meinem Lieblingschinesen immer auf dem Teller landet, wenn ich dieses Gericht im Restaurant bestelle.
Als Erstes fiel mir die Sojasauce und Bambussprossen ein. Natürlich gehört aber auch Ingwer, Paprika und etwas Reiswein dazu. Champignons dürfen bei mir so gut wie nie fehlen und da ich noch Prinzessbohnen gefunden habe, mischte ich sie ebenfalls noch in das Chop Suez hinein.
Vom Ergebnis war ich erstaunt, denn es konnte durchaus mit dem Gericht aus dem Restaurant mithalten. Wer es etwas schärfer mag, kann noch mit Cayenne Pfeffer oder Tandoori Paste nachhelfen aber ich bin ziemlich empfindlich, was Schärfe angeht.
Hier kommt das Rezept zum Ausprobieren:
Rindfleisch Chop Suey
Zutaten (für ca. 4 Personen)
ca. 500g Rindergeschnetzeltes (wir hatten 1kg für 6 Personen, sind aber "Fleischfresser")
2 Kochbeutel Basmatireis
1 Glas Bambussprossen
3 Frühlingszwiebeln
Rindfleisch Chop Suey1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer
1/2 rote Paprika
2-3 mittelgroße Karotten
ca. 6 braune Champignons
n.B. Prinzessbohnen
1/2 Flasche Sojasauce
etwas Reiswein
Pfeffer
Salz
Cayenne Pfeffer
etwas Honig
Zubereitung
Damit die Gewürze und Aromen optimal in das Fleisch einziehen können, habe ich die Hälfte der Frühlingszwiebeln, den Knoblauch, die Hälfte des Ingwers zusammen mit dem Fleisch, der Sojasauce, Pfeffer, Salz und etwas Honig über Nacht im Kühlschrank ruhen und ziehen lassen.
Am nächsten Tag habe ich das Gemüse gewaschen und die Paprika in Streifen, sowie die Karotten in Scheiben geschnitten.
Den restlichen Ingwer habe ich gemeinsam mit den Frühlingszwiebeln angeschwitzt und mit einem guten Schuss Reiswein abgelöscht. Anschließend habe ich die Karotten und das Fleisch scharf angebraten und mit etwas Gemüsebrühe aufgefüllt.
Die Bohnen habe ich halbiert und in kochendem Wasser blanchiert. Pilze und Paprika habe ich erst zum Schluss zum Fleisch, gemeinsam mit den Bohnen und den Bambussprossen gegeben und kurz mitköcheln lassen.
Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und nach Bedarf mit Tandoori-Paste abschmecken und gemeinsam mit dem Basmatireis anrichten.
Bon Appétit!


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