Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin


Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Verlag: cbt (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570308944
  • ISBN-13: 978-3570308943
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
  • Originaltitel: Rules of Summer

Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Sonne, Strand und Meer wünscht sich Rory neben ihrem Sommerjob. Als »Mädchen für alles« wird sie ihre Ferien bei der wohlhabenden Familie Rule in den legendären Hamptons verbringen. Doch es kommt alles anders: Die verwöhnte Tochter des Hauses macht ihr das Leben schwer, und sobald Rory Connor, den Sohn, kennenlernt, ist es um sie geschehen. Die Rules halten Rory allerdings nicht gerade für den richtigen Umgang für ihren Nachwuchs. Und Rory steht plötzlich vor der Entscheidung: Kämpft sie um ihre große Liebe, oder verschwindet sie und kehrt in ihr altes Leben zurück, als sei nichts gewesen?
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Sie hätte es wirklich jemandem erzählen sollen.
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Ich bin ein riesiger Fan, der romantischen Contemporary-Bücher des cbt Verlags. Ich habe mit denen eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht und greife immer gerne zu ihnen wenn ich etwas lesen möchte, dass beim Lesen glücklich macht. Dementsprechend habe ich auch immer relativ hohe Erwartungen. Und auch bei diesem Buch war dies der Fall. Als ich den Titel gelesen habe und das Cover gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch lesen muss, denn ich habe erwartet, dass es eine romantische und schöne Geschichte ist, die im Sommer in irgendeinem Ferienort spielt. Ich habe erwartet, dass die Geschichte wahrscheinlich ziemlich vorhersehbar ist (aber das stört mich ja überhaupt nicht). Ich habe erwartet, dass ich lachen und weinen werde. Ach ich habe einfach erwartet, dass das eine lockere, leichte und romantische Geschichte ist, die auch Tiefgang besitzt und hoffentlich nicht nur an der Oberfläche herumdümpelt. Jetzt ist die Frage, ob ich begeistert war oder enttäuscht wurde...
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Die Geschichte Ich war sehr gespannt, ob mich auch dieses Buch aus dem Programm des cbt-Verlags überzeugen könnte, da ich bisher eigentlich von keinem Contemporary-Buch vom cbt-Verlag enttäuscht wurde. Bei solchen Geschichten finde ich es immer ziemlich schwer den Grad zwischen Romantik und absoluten Kitsch zu finden, denn dazwischen ist nicht viel Luft. Bevor ich jetzt aber dazu komme, ob Joanna Philbin einen guten Job mit dieser Geschichte gemacht hat und, ob mich die Geschichte begeistern konnte, möchte ich euch erstmal den Inhalt in eigenen Worten ein bisschen näher bringen. Die Geschichte handelt zum Einen von Rory, die kein luxuriöses Leben führt. Ganz im Gegenteil: Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, die sie immer davon abhalten muss sich zu betrinken, weil sie mal wieder Unglück mit einem Mann hatte und für die sie Geld verdienen geht und den Haushalt schmeißt. Rory hat wirklich kein einfaches Leben und ist es langsam Leid immer für ihre Mutter da zu sein wenn sie mal wieder einen Idioten nach dem anderen abschleppt. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Tante Fee ihr einen Job bei der reichen Familie Rule besorgt hat, wo sie auch arbeitet. Rory sagt sofort zu und darf nun ihren Sommer in dem Hamptons verbringen, wo alles nur so vor Luxus strotzt. Doch die Arbeit als Mädchen für alles, ist nicht so einfach wie es erst erscheint, denn Mr. und Mrs. Rule sind nicht so freundlich wie sie erst erscheinen und Isabel (die Tochter) scheint Rory überhaupt nicht zu mögen und das lässt sie Rory auch ganz genau spüren. Und dann ist da ja auch noch Connor, der Sohn der Rules, den Rory von Anfang an toll findet, doch er ist praktisch ihr Arbeitgeber und seine Eltern wünschen sich etwas besseres für Connor. Rory steht vor der Entscheidung, ob sie für ihre Liebe kämpfen soll oder wieder zurück in ihr altes Leben gehen soll. Zum Anderen handelt die Geschichte von Isabel, die sich in dem Luxusleben irgendwie völlig fehl am Platz fühlt. Alle um sie herum sind so auf den Luxus fixiert und würden sich nie mit Menschen abgeben, die kein Geld haben. Isabel ist nicht so und sie möchte am liebsten einfach nur weg. In ihrer Familie fühlt sie sich wie eine Aussätzige. Als würde sie nicht dazu gehören. Nur Connor hält zu ihr und dann lernt sie den gut aussehenden Surfer Mike kennen, der nicht zu den wohlhabenden Leuten in den Hamptons gehört...  Ich finde es sehr interessant, dass in dieser Geschichte praktisch zwei Geschichten enthalten sind. Einmal die von Rory und die von Isabel. Natürlich überschneiden sich die Geschichten, da die beiden im gleichen Haus wohnen, aber dennoch haben sie beide unterschiedliche Handlungen. Bei Isabel dreht sich die Geschichte eher um das Leben als Kind einer reichen Familie und um Mike und bei Rory eher darum damit klar zu kommen, dass man als Angestellte in den Hamptons nicht allzu viele Privilegien hat und natürlich um Connor. Ich mochte das wirklich sehr gerne, weil die Geschichte dadurch nie langweilig wurde. Ich habe sehr gerne meine Zeit mit Rory und Isabel verbracht. Die Geschichte ist lustig, romantisch, dramatisch, manchmal ein bisschen kitschig, aber dennoch irgendwie realistisch, weil das Leben der beiden seine Höhen und Tiefen hat. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und kann nichts an ihr kritisieren bzw. auch nur etwas finden, was ich kritisieren könnte. 
Die Charaktere Diese Geschichte hat ziemlich viele Charaktere. Ich finde teilweise sind es sogar zu viele, da die meisten nicht so wirklich charakterisiert wurden und nur eine sehr kleine Rolle in der Geschichte gespielt haben. Ich finde, dass die Autorin wirklich Talent darin hat versnobte Charaktere zu erschaffen, da ich mir so diese ganz reichen Leute wirklich vorstelle. Die sind der Meinung, dass alles was ganz normal arbeiten geht unter ihrem Niveau ist und somit nicht in ihre Gesellschaft passt. Einige Charaktere sind mir besonders ans Herz gewachsen, weil sie einfach so liebenswert und sympathisch waren. Keiner der Charaktere ist annähernd perfekt vom Verhalten her, aber gerade das macht sie so sympathisch für mich. Besonders schön fand ich auch die Idee, dass man die Charaktere einmal aus der Sicht von Isabel und aus der Sicht von Rory kennengelernt hat, da man so genau wusste was beide von den Charakteren weiß. Ich finde sie alle richtig toll und habe meine Zeit gerne mit ihnen verbracht. Rory ist eine der beiden Protagonisten. Sie führt ein sehr schweres Leben, weil sie sich immer um ihre Mutter sorgen muss, da diese immer zu den falschen Männern greift und letztendlich von ihnen verlassen wird und dann mehr trinkt als nötig ist. Rory kümmert sich Zuhause um alles: Einkaufen, den Haushalt und das Geld. Ihr Leben ist also überhaupt nicht luxuriös. Deswegen freut sie sich sehr, als sie erfährt, dass ihre Tante Fee ihr einen Job bei der Familie Rule, wo sie auch arbeitet, besorgt hat. Rory darf den ganzen Sommer in den Hamptons verbringen. Doch schnell merkt sie, dass das versnobte Leben der Reichen dort nichts für sie ist und auch Mrs. Rule ist nicht so nett wie sie scheint. Rory weiß überhaupt nicht wem sie dort vertrauen kann und dann ist da ja auch noch die Tochter der Familie. Isabel scheint Rory vom ersten Moment an nicht zu mögen und lässt sie das auch spüren. Sowieso sind die meisten Menschen dort sehr unhöflich gegenüber den "normalen" Menschen, die nicht so viel Geld besitzen. Doch dann trifft Rory auf Connor, den Sohn der Familie. Er behandelt sie wie eine Freundin und Rory verliebt sich schnell in den netten, gut aussehenden jungen Mann. Doch da gibt es ein Problem: Mrs. Rule wünscht sich eine reiche Freundin für seinen Sohn, die seinem Niveau entspricht und kein Dienstmädchen. Für Rory steht vor der Frage, ob sie das alles hinter sich lassen soll und nach Hause fahren soll oder ob sie um Connor kämpft und bleibt. Ich mochte Rory vom ersten Moment an, weil sie so lieb ist. Sie könnte keiner Fliege etwas zu leide tun. Sie verteidigt ihre Freunde, würde nie auch nur ein bisschen über andere Menschen lästern und sieht sowieso immer das gute in den Menschen. Sie ist so ein liebenswerter und positiver Mensch, dass man sie einfach lieben muss. Ich habe mit ihr mitgefiebert, dass sie sich richtig entscheidet, denn wenn jemand ein wundervolles Leben verdient, ist es definitiv Rory. Sie ist mir als Protagonistin richtig ans Herz gewachsen. Isabel ist die andere Protagonistin. Sie ist das jüngste Kind der Rule Familie. Sie lebt im Luxus und ihr fehlt es eigentlich an nichts. Doch an Liebe, denn in ihrer Familie fühlt sie sich wie eine Aussätzige. Ihre Eltern sehen immer nur ihre schlechten Seiten und wenn sie mal etwas macht was ihnen nicht passt, wird sie gleich auf ein Internat abgeschoben. Isabel hat die Nase von diesem versnobten Leben so was von voll und würde am liebsten einfach abhauen. Doch dann begegnet sie dem gut aussehenden Mike, der ihr zuhört und eigentlich immer für sie da ist. Er gibt ihr das Gefühl für ihn wichtig zu sein und, dass ist es was Isabel dringend in ihrem Leben braucht. Ich mochte Isabel total gerne, auch wenn sie mir anfangs echt ziemlich eingebildet und zickig vorkam. Sie ist ein sehr aufrichtiger Mensch, der sich einfach verloren fühlt. Sie weiß nicht wo ihr Platz ist und kommt mit dem ganzen Luxus nicht so ganz klar, denn ihr ist es egal wie viel Geld ihre Freunde haben. Sie wünscht sich, dass sie geliebt wird, auch wenn sie das niemals so zugeben würde. Ich habe auch sie ganz tief in mein Herz geschlossen.
Der Schreibstil Die Geschichte wurde wie ich vorher schon erwähnt habe aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben und zwar aus denen der beiden Protagonisten. Das fand ich wirklich sehr interessant, da sich die Geschichten der beiden öfter schneiden, aber dennoch überhaupt nicht gleich sind. Die Sichtweise von Rory dreht sich darum als Dienstmädchen bei den Rules zu "überleben" und um Connor und die Sichtweise von Isabel dreht sich darum aus diesem Leben auszubrechen, zumindest ein Stück weit und um Mike. Ich finde das wirklich eine sehr schöne Idee, allerdings finde ich, dass die Autorin es ruhig ankündigen könnte wenn die Sichtweisen wechseln, denn manchmal haben die während eines Kapitels gewechselt und ich war erst ziemlich verwirrt, weil ich nicht immer gleich wusste welche Sichtweise dies nun gerade ist. Da hätte man ruhig mal die Namen rüber schreiben können oder den Text in unterschiedlichen Farben einfärben können. Trotzdem hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen, da er trotz der Er-/Sie-Perspektvie sehr persönlich war und man all die Gefühle und Gedanken der Charaktere vermittelt bekommen hat. Ich habe mit ihnen gelacht, aber auch geweint. Der Schreibstil ist locker, leicht und sehr angenehm zu lesen, sodass man das Buch schnell durchgelesen hat. Ich finde auch, dass man nach einer gewissen Zeit gemerkt hat wann Isabel und wann Rory "spricht". Außer das Problem mit den Sichtwechseln fällt mir nichts ein was ich kritisieren könnte.
Der Titel Ich hätte  mir wirklich den  Originaltitel für das deutsche Buch gewünscht , da der zum einen auf die ganzen Regeln für Isabel und Rory eingeht, aber auch mit dem gewissen Wortwitz auf die Familie Rule selbst. Der passt meiner Meinung nach noch viel besser. Der deutsche Titel ist zwar schön, aber passt meiner Meinung nach nicht hunderprozentig, da Erdbeeren nur einmal in der Geschichte vor kommen und die auch nur bei Isabel und nicht bei Rory. Vielleicht sollen Erdbeeren auch nur für die Farbe rot und damit für die Liebe stehen... Ach ich finde den Titel halt nicht ganz so toll. Besonders schön finde ich auch, dass der Originaltitel auch noch angibt, dass diese Geschichte aus zwei Sichtweisen erzählt wurde. Die Wahl des Titels gefällt mir also eher nicht so sehr. 
Das Cover Ich finde es wirklich sehr schön und romantisch, allerdings wüsste ich jetzt nicht so genau wen es darstellen soll... Entweder Connor und Rory oder Mike und Isabel. Auf jeden Fall weist es darauf hin, dass dies ein romantisches Buch ist. Trotzdem finde ich das Originalcover noch schöner, da es meiner Meinung nach weniger vom Inhalt verrät und irgendwie noch viel schöner ist, aber das ist ja kein richtiger Kritikpunkt für dieses Cover. Ich finde es halt trotzdem schön und passend.
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
"Strawberry Summer" von Joanna Philbin konnte mich mit den Gedanken in den Sommer entführen und hat hat mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr verträumt und glücklich gestimmt. Die Geschichte ist authentisch und trotzdem sehr romantisch und auch manchmal ein bisschen kitschig. Ich finde die Idee sehr interessant die Geschichte aus der Sicht von zwei Mädchen zu erzählen und nicht wie sonst immer aus der Sicht des Jungen und des Mädchens, denn so hat man praktisch zwei Liebesgeschichten in einer gehabt. Die Charaktere sind alle sehr gut durchdacht. Manchmal waren es mir allerdings zu viele, da auf einige fast gar nicht weiter eingegangen wurde. Besonders Isabel und Rory haben mir gut gefallen. Sie sind beide völlig unterschiedlich und doch sind sie auf ihre eigene Art vollkommen liebenswert. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Wechsel zwischen den Sichtweisen der beiden Protagonisten angekündigt werde, da man manchmal echt überlegen musste, ob es jetzt die Sicht von Rory oder die von Isabel ist. Die Wahl des Titels finde ich nicht ganz so gelungen, da er nicht ganz so gut zu der Geschichte passt. Da hätte ich mir echt den Originaltitel gewünscht. Das Cover finde ich zwar schön und passend und trotzdem finde ich das Originalcover viel schöner ! Alles in einem konnte mich das Buch wirklich überzeugen, auch wenn es einige kleine Kritikpunkte vo mir gibt. Ich kann es euch aber trotzdem guten Herzens empfehlen.
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Rezension: Strawberry Summer von Joanna Philbin
Vielen herzlichen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung von diesem tollen Buch :) 

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