Rezension: Paper Towns von John Green


Rezension: Paper Towns von John Green
Preis: £7.19
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Bloomsbury Publishing (19. Dezember 2013)
ISBN-13: 9781408848180 Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Deutscher Titel: Margos Spuren
Verfilmung: Margos Spuren (Start: 30. Juli 2015)
Meine Wertung: Goldstatus!
Rezension: Paper Towns von John Green
Quentin Jacobsen has always loved Margo Roth Spiegelman, for Margo (and her adventures) are the stuff of legend at their high school. So when she one day climbs through his window and summons him on an all-night road trip of revenge he cannot help but follow. 
But the next day Margo doesn't come to school and a week later she is still missing. Q soon learns that there are clues in her disappearance . . . and they are for him. But as he gets deeper into the mystery – culminating in another awesome road trip across America – he becomes less sure of who and what he is looking for.
Rezension: Paper Towns von John Green
The way I figure it, everyone gets a miracle.
Rezension: Paper Towns von John Green
Die Geschichte Ich muss zugeben, dass ich das Buch letztes Jahr im Juni schon einmal angefangen habe zu lesen. Allerdings habe ich es nach 100 Seiten abgebrochen bzw. unterbrochen. Das lag aber in keinster Weise daran, dass ich die Geschichte nicht mochte. Es kamen einfach viele Rezensionsexemplare bei mir an, die einfach Vorrang hatten.  Die Geschichte hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt und vor allem fasziniert, denn sie ist definitiv keine typische Liebesgeschichte.  Dies ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die den Leser nachdenklich stimmt und die den Leser dazu animiert das eigene Leben zu reflektieren.  Dies ist eine Geschichte über wahre Freundschaft, die erste Liebe und darüber, wie wir die Menschen in unserem Umfeld wahrnehmen und auch missverstehen.  Ehrlich gesagt, hatte ich vor dem Ende der Geschichte ein bisschen Angst, weil es ziemlich viele Leser gibt, die mit dem Ende überhaupt nicht einverstanden bzw. davon richtig enttäuscht waren, aber ich persönlich finde das Ende perfekt. Dieses Ende ist nämlich genauso realistisch und authentisch wie die ganze Geschichte.  John Green hat mit dieser Geschichte mal wieder ein Meisterwerk erschaffen, das den Leser berührt, begeistert und so schnell nicht mehr loslässt. 
Die Charaktere Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich wirklich jeden Charakter mochte, aber genau das ist hier der Fall gewesen.
Mir sind Quentin und seine Freunde total ans Herz gewachsen und ich hätte gerne noch viel mehr Zeit mit jedem Einzelnen verbracht.  Quentin ist der Vorzeigesohn schlecht hin. Er bringt gute Noten nach Hause, macht nie etwas, was gegen irgendwelche Regeln verstößt und hat nie Probleme mit seinen Eltern.  Quentin riskiert nie etwas, jedenfalls nicht bis seine Nachbarin Margo, in die er schon seit seiner Kindheit heimlich verliebt ist, nachts bei ihm durchs Fenster steigt und ihn auf einen Rachefeldzug mitnimmt.  Quentin ist Margo vollkommen verfallen und hat sie in seinem Kopf perfektioniert. Doch im Laufe der Geschichte verändert er sich selbst und denkt auch über sein Bild von Margo nach, die ja vielleicht doch nicht so perfekt ist, wie er immer gedacht hat.  Quentin ist ein unglaublich sympathischer Protagonist, den man einfach mögen muss. Besonders gut hat mir seine Weiterentwicklung im Laufe des Buches gefallen. So jemanden wie ihn, müsste man als besten Freund haben.  Margo ist der interessanteste Charakter der Geschichte. Sie ist viel vielschichtiger, als man im ersten Moment denkt und überrascht den Leser immer wieder mit ihrer undurchschaubaren Art. Sie ist impulsiv, beliebt, ein bisschen unberechenbar und abenteuerlustig, aber dann auch ist doch auch noch eine Seite an ihr, die gar nicht zu dem Rest zu passen scheint.
Der Schreibstil Am meisten interessiert wohl die meisten von euch, ob man das Buch gut auf Englisch lesen kann. Ich finde den Schreibstil wirklich sehr einfach zu lesen. Die Geschichte werden auch schon 8./9. verstehen, die gut im Englischunterricht sind.  John Green hat einfach einen ganz besonderen Schreibstil, den man lieben muss. Er hat so eine bildliche und poetische Sprache und kann durch seinen Schreibstil unglaublich viele Gefühle transportieren.  Er könnte wahrscheinlich auch ein Telefonbuch schreiben und ich würde es trotzdem begeistert lesen.  John Green ist einfach ein Wortkünstler und ich werde wahrscheinlich jedes Buch, das er schreibt allein wegen des Schreibstils lesen. 
Die Gestaltung Ich bin so froh, dass ich in meiner Lieblingsbuchhandlung in London diese Ausgabe gefunden habe. Ich finde das Cover so wunderschön! Ich finde es sogar noch schöner als die schwarze Ausgabe.  Das Cover passt einfach perfekt zu den Papier Städten, die ja wirklich eine große Rolle in dem Rätsel rund um Margos Verschwinden haben. Der Titel passt wirklich wie die Faust aufs Auge, weil wie gesagt die "Paper Towns" eine große und vor allem entscheidene Rolle in der Geschichte spielen. 
Rezension: Paper Towns von John Green
"Paper Towns" von John Green ist ein berührender Coming-of-Age-Roman, der den Leser sein eigenes Leben reflektieren lässt und ihm noch lange im Gedächtnis bleibt. Besser geht es gar nicht. John Green at his best! 
Rezension: Paper Towns von John Green Rezension: Paper Towns von John Green
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