[Rezension] Gezeiten der Hoffnung

[Rezension] Gezeiten der HoffnungGezeiten der Hoffnung

Erscheinungstermin: 04. 04. 2011

Autorin: Giselle Green

Verlag: Droemer / Knaur

Preis: 8,99 € (Taschenbuch)

Leseprobe

Meine Bewertung

[Rezension] Gezeiten der Hoffnung

 

Inhalt: Die 14-jährige Shelley lebt schon seit langer Zeit mit dem Wissen, an einer unheilbaren Krankheit erkrankt zu sein; MS. Unter keinen Umständen möchte sie denselben qualvollen Tod wie ihre beste Freundin Miriam erleiden, die vor einem Jahr der  Krankheit erlag. Shelley möchte den Rest ihres Lebens und vor allem den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen und nicht darauf warten, dass sie eines Tages ans Krankenbett gefesselt ist. Daher trifft Shelley eine folgenschwere Entscheidung, die durch das gute Verhältnis zu ihrer Familie und den liebevollen Kieran, den sie im Internet kennengelernt hat, ins Wanken gerät.

Meine Meinung: Die Zeitschrift ‘The Sun’ beschreibt den Roman von Giselle Green als eine “mitreißende und dramatische Mutter-Tochter-Geschichte voller Liebe und Überraschungen”. Und genau das ist ‘Gezeiten der Hoffnung’ auf alle Fälle. Doch es ist auch noch so viel mehr. Der Roman erzählt von einer Familie, die seit Jahren durch schwere Zeiten geht. Shelley ist an einer Krankheit erkrankt, die noch den Forschungsständen der heutigen Zeit nicht heilbar ist. Der Leser erfährt auf gefühlvolle und realistische Art und Weise, wie die Krankheit eines Familienmitgliedes die eigene Welt und die persönlichen Ansichten verändern kann. Freunde wenden sich ab, Eheleute leben sich auseinander, Einsamkeit, Stress und Sorgen dominieren im Alltag. Diese Geschichte mit zu verfolgen war für mich spannend und traurig zugleich.

Neben der Beziehung zwischen Shelley und ihrer Mutter Rachel, die von der Autorin sensibel und emotional beschrieben wird, waren es für mich gerade die Gedanken und Gefühle der beiden Frauen, die mich sehr berührt haben. Da ist auf der einen Seite Rachel, die verbissen versucht, die letzten Jahre des Lebens ihrer Tochter so angenehm wie möglich zu gestalten. Eigene Bedürfnisse und Interessen treten in den Hintergrund, auch wenn das bedeutet, dass man sich selbst verliert. Andererseits ist da die junge, überaus starke und mutige Shelley, die einen aufgrund ihrer Gedanken und Entscheidungen oftmals wie ein Erwachsener erscheinen mag. Doch dann sind da wiederum Momente, in denen deutlich wird, dass es für Shelley nicht immer leicht ist tapfer zu sein. Wie auch, wenn man weiß, dass man die besten Jahre seines Lebens noch vor sich hat.

Auch wenn der Roman fast durchgängig traurige und bedrückende Aspekte anspricht, so gibt es doch immer wieder Momente, die mein Herz erwärmt haben. Das Thema Liebe spielt in diesem Roman eine ebenso große Rolle, wie Krankheiten oder gar der Tod. Sei es die Liebe zu Freunden oder der eigenen Familie, die die Autorin gekonnt auf den Punkt gebracht hat. Doch genauso wird in dieser Geschichte über die erste große Liebe gesprochen, die das gesamte Leben verändern kann.

Fazit: ‘Gezeiten der Hoffnung’ ist ein Roman, der den Leser mit dramatischen und sensiblen Themen konfrontiert und berührt.

Vielen Dank an die Droemer / Knaur Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

[Rezension] Gezeiten der Hoffnung


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