Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto

Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: cbt (9. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570308782
  • ISBN-13: 978-3570308783
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren

Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
Ein Augenblick, der alles verändert ...
Luka ist tot. Gestürzt von einer Klippe. Ein tragischer Unfall, so scheint es … Emma kann es nicht fassen. Gerade erst haben sie zueinander gefunden, er war ihre erste große Liebe. Auch seinen besten Freunden Benjamin und Finn gelingt es nur schwer, damit fertig zu werden. Über ihre Trauer freunden die drei sich an. Ein Road Trip ans Meer soll sie auf andere Gedanken bringen. Doch dann verlieben sich Emma und Benjamin. Sind sie wirklich schon bereit neu anzufangen und ihrer Liebe eine Chance zu geben?
Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
Das Meeresrauschen weckte Benjamin allmählich.
Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch, denn "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto hat mir sehr gut gefallen. Das Buch konnte mich mit seiner berührenden und romantischen Liebesgeschichte überzeugen. Deswegen habe ich auch erwartet, dass es sich hier bei auch um eine Liebesgeschichte handelt, die sehr berührend und wahrscheinlich auch traurig ist. Als ich mir dann den Inhalt durchgelesen habe, war ich mir sehr sicher, dass es eine sehr romantische Liebesgeschichte ist, die eigentlich aussichtslos scheint. 
Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
Ich habe das Buch netterweise vom cbt Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank schon mal an dieser Stelle. Mir hat der Debutroman von Lino Munaretto ja schon so gut gefallen und da musste ich dieses Buch auch lesen. Allerdings habe ich es vor 3 Wochen oder so schon einmal angefangen zu lesen, kam aber nicht so richtig in die Geschichte rein und habe es dann abgebrochen. Doch ich wollte dem Buch unbedingt noch eine Chance geben, da ich auf den Autor vertraut habe. Ich war ganz gespannt, ob mich das Buch trotz anfänglicher Schwierigkeiten überzeugen kann und habe es deswegen auch relativ schell durchgelesen.
Die Geschichte Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen an die Geschichte und war davon überzeugt, dass sie erfüllt werden, da der Klappentext schon sehr eindeutig scheint was den Inhalt des Buches angeht. Wie ich schon erwähnt habe, hatte ich anfangs große Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen. Deswegen war ich natürlich doppelt gespannt ob mir die Geschichte dennoch gefallen würde. Ich würde euch gerne den Inhalt der Geschichte mit meinen eigenen Worten etwas näher bringen, denn ich muss sagen, dass der Klappentext den Leser etwas verwirrt, da man denkt, dass die Geschichte ganz anders ist. Die Geschichte handelt von der 17-jährigen Emma, die gerade erst Luka kennengelernt hat und sich sofort in den charmanten Jungen verliebt, der sie anscheinend auch zu mögen scheint. Für Emma ist er ihre erste große Liebe und sie möchte am liebsten nur noch Zeit mit ihm verbringen. Doch dann verhält sich Luka total komisch und reist mit seinen beiden besten Freunden Benjamin und Finn in den Urlaub. Und dann erhält Emma eine Nachricht, die ihr den Boden unter den Füßen wegzureißen droht. Luka ist tot. Im Urlaub von einer Klippe gestürzt. Es scheint als sei alles ein schrecklicher Unfall gewesen. Auch Lukas beste Freunde sind vollkommen von der Rolle und machen sich große Vorwürfe. Durch dieses schreckliche Ereignis lernen sich Emma und die beiden Jungs näher kennen und machen einen spontanen Roadtrip. Doch dabei kommen sich Benjamin und Emma immer näher und das obwohl Luka erst ein paar Wochen tot ist...  Ich persönlich dachte, dass die Geschichte sich um den Roadtrip und um die Freundschaft und die Liebe dreht, die sich währenddessen entwickelt. Allerdings lag ich damit vollkommen falsch, denn Lino hat anscheinend ein großes Fable dafür Rückblenden zu benutzen, sodass wir nochmal alles haargenau über Lukas Tod erfahren haben. Doch darunter hat die eigentliche Geschichte sehr gelitten, denn die hat höchstens auf 50 Seiten gespielt und der Rest bestand nur aus Erzählungen aus der Vergangenheit, die mich irgendwann nur noch genervt haben. Die eigentliche Geschichte ist viel zu kurz und auch das Ende ist überhaupt nicht zufriedenstellend. Außerdem bin ich mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden. Sie war einfach überhaupt nicht meins. Schade, denn ich weiß, dass Lino es viel besser kann !
Die Charaktere Puh das mit den Charakteren ist echt ein Diskussionsthema bei mir, denn ich bin überhaupt nicht mit ihnen warm geworden. Ich fand keinen von ihnen sonderlich sympathisch. Das kann aber auch daran liegen, dass ich gar keine Zeit hatte sie richtig kennenzulernen, denn die Geschichte spielte eigentlich fast nur in der Vergangenheit und war total schnell vorbei. Ich habe wirklich selten ein Buch gelesen, in dem ich die Charaktere so unsympathisch fand. Und das ist so mit das Schlimmste was man bei einem Buch bemängeln kann. Ich war zwischendurch richtig genervt und vor allem enttäuscht.  Emma ist 17 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrer Mutter. Sie arbeitet nach der Schule und in den Ferien in einem Coffeeshop. Als sie Luka kennenlernt, ist sie sofort hin und weg, allerdings zweifelt sie oft an sich selbst und ist sich deswegen nicht sicher, ob Luka auch in sie verliebt ist. Sie tanzt Jazz Dance und das macht ihr total viel Spaß. Als sie merkt, dass Luka auch etwas für sie empfindet, würde sie am liebsten jede Minute mit ihm verbringen. Sie bezeichnet ihn sogar als ihre erste große Liebe. Emma kann nur nicht verstehen warum Luka mit Benjamin und Finn befreundet ist, denn Luka ist so nett und charmant und Benjamin denkt ihrer Meinung nach nur an sich selbst und Finn benutzt jedes Mädchen nur, um mit ihm im Bett zu landen. Als Emma erfährt, dass Luka tot ist, kann sie es erst nicht glauben. Sie vergießt keine einzige Träne und versucht weiterzuleben. Durch dieses schlimme Ereignis lernt Emma Benjamin besser kennen und merkt, dass er auch ganz anders sein kann bzw es ist. Sie geht mit ihm und Finn auf einen Roadtrip und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den dreien. Und Emma und Benjamin kommen sich immer näher.  Sie war mir vom ersten Augenblick irgendwie unsympathisch, weil sie so blauäugig ist. Sie will gar nichts über Luka wissen und glaubt ihm einfach alles. Sie denkt, dass er ihre große Liebe ist und das obwohl sie rein gar nichts über ihn weiß. Ich finde das total naiv und konnte mich damit überhaupt nicht identifizieren. Außerdem kann die Liebe ja doch nicht so groß gewesen sein wenn sie kurz nach dem Tod von Luka schon was mit Benjamin anfangen kann. Da war sie mir so was von unsympathisch. Ich habe noch nie ein Buch gelesen mit einer so "schlimmen" Protagonistin ! Benjamin ist 17 Jahre alt und lebt zusammen mit seinem Vater in einer riesigen Villa. Seine ganze Familie hat total viel Geld. Er ist mit seiner Freundin Jenny schon total lange zusammen, aber er hat sie nie geliebt. Sie war nur ein Zeitvertreib für ihn. Er hat sie immer nur benutzt und ist eigentlich immer genervt von ihr. Das Einzige was er mit ihr macht, ist Sex haben. Er denkt meistens sowieso nur an sich. Das Einzige positive an ihm ist, dass er seine Freunde richtig gerne mag.  Ich konnte ihn von Anfang an nicht ab, da er für mich so etwas von egoistisch ist. Ich mag ihn einfach nicht.
Der Schreibstil Die Geschichte ist aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben, was ich ja richtig gerne mag. Sie ist aus der Sicht von Emma und von Benjamin geschrieben, was nur logisch ist, weil die beiden die Hauptcharaktere sind. Da ich aber beide nicht sonderlich gerne mag, war ich auch von dem Schreibstil nicht sonders begeistert. Die Geschichte ist aus der personalen Er-/Sie Perspektive geschrieben. Eigentlich war der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Besonders gestört hat mich allerdings, dass der Autor so viele Rückblenden benutzt hat, sodass die Geschichte eigentlich nur aus einer einzigen Rückblende bestanden hat und gar nicht voran gekommen ist. Dadurch war es total langweilig das Buch zu lesen. Der Schreibstil konnte es leider also auch überhaupt nicht rumreißen.
Der Titel Ich hatte mir eigentlich erhofft, dass der Titel ein Zitat aus der Geschichte ist, aber niemand hat etwas Ähnliches gesagt. Obwohl Benjamin hat oft Emmas Augen erwähnt. Trotzdem haut er mich nicht so um. Man kann zwar dank des Titels sofort darauf schließen, dass es sich hier bei um eine romantische Geschichte handelt, aber mehr auch nicht. Er macht meiner Meinung nach auch nicht sonderlich neugierig.
Das Cover Ich finde, dass das Cover nicht so interessant ist, denn ich kann mich an keine Szene erinnern, bei der zwei Personen irgendwie am Meer liegen. Es ist zwar ganz schön, aber eben kein Hingucker. Positiv ist aber, dass man anhand des Covers auch erkennen kann, dass es sich hier bei um eine romantische Geschichte handeln muss. Ansonsten ist es aber nicht so mein Fall. Vielleicht bin ich auch einfach zu verwöhnt von den cbt Covern *lach* ! Ich hätte mir das Buch auf jeden Fall nicht anhand des Covers gekauft.
Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
"Das Meer in deinen Augen" von Lino Munaretto konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen und das obwohl ich den Debutroman von dem Autor so gut fand. Ich war ziemlich enttäuscht.
Die Geschichte spielt eigentlich nur in der Vergangenheit und kommt gar nicht richtig voran. Vor allem kommt aber die eigentliche Geschichte viel zu kurz, sodass nach dem Ende noch so viele Fragen auf sind. Die Geschichte bleibt eher oberflächlich und ich bin einfach nicht richtig warm mit ihr geworden. Die Charaktere konnten mich leider überhaupt nicht überzeugen, da sie irgendwie alle unsympathisch waren. Die Protagonistin war so naiv und unsympathisch, dass ich irgendwann nur noch genervt war und Benjamin ist meistens ein ziemlicher Egoist. Der Schreibstil ist eigentlich sehr angenehm zu lesen, aber da das Buch aus den Sichtweisen von Emma und Benjamin geschrieben ist, war ich meistens eher genervt, denn die beiden kann ich ja nun nicht leiden. Die Wahl des Titels und des Covers gefallen mir auch nicht gut, denn der Titel ist nicht so passend und das Cover leider auch nicht. Ich hatte mir so viel erhofft und wurde arg enttäuscht. Ich habe selten ein Buch gelesen, das ich so wenig mochte. Ich muss euch sagen, dass ich euch leider von dem Buch abraten muss.
Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
Rezension: Das Meer in deinen Augen von Lino Munaretto
Vielen herzlichen Dank an den cbt Verlag für die problemlose Bereitstellung von diesem Buch :)

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