«Regengott» Percival macht Xavier fassungslos

Nahkampf als neues Element im deutschen Castingshowdschungel: Bei The Voice wird vier Sendungen lang im Zwei- beziehungsweise Dreikampf gegeneinander gesungen. In der ersten Battle-Show fliegen die ersten Kandidaten, die sich in den Blind Auditions weitergesungen hatten, hochkant raus. Dabei mussten die Juroren jeweils Sänger aus ihren eigenen Teams gegeneinander antreten lassen. Nur je sechs von 16 Kandidaten aus den vier Teams werden es in die Liveshows schaffen. Die ersten Entscheidungen:

1. Battle Ramona Nerra vs. Butch Williams

Der sexieste Opa der Welt gegen die Powerfrau aus Rumänien. Der Klassiker Ain’t No Mountain High Enough bringt die Juroren und Mentoren The BossHoss fast zur Verzweiflung. Denn beide Sänger überbieten sich fast gegenseitig. Das Urteil: Mehr Entwicklungspotenzial sehen sie bei Ramona. Das Aus für den charismatischen sechsfachen Vater Butch.

2. Battle Kim Sanders vs. Alicia Emmi Berg

Mentorin Nena steht vor der ersten schwierigen Entscheidung der neuen Castingshow. Sie entscheidet sich nach Only Girl (In The World) für Kim Sanders. Ihr Jurykollege Rea Garvey war da gänzlich anderer Meinung. Er hat allerdings auch leicht reden.

3. Battle Rüdiger Skoczowsky vs. Giovanni Costello

Vorteil für den Oldie: What A Wonderful World von Louis Armstrong kommt der Reibeisenstimme von Giovanni eher entgegen. Etwas schwerer hat es da Rüdiger, der es eher mit den höheren Tönen hat. Xavier Naidoo haut die Zweierperformance regelrecht vom Stuhl. «Rüdiger, du bist der beste Sänger des Universums, ich will mit Dir weitermachen», so das abschließende Votum von Naidoo.

4. Battle Ole vs. Benni Mc Millan vs. Andy Hermes

Valerie in der Version von Bruno Mars soll es sein. Zwei aus drei lautet ausnahmsweise die Marschroute, da The BossHoss nur 15 statt 16 Kandidaten im Team haben. In einem eher unspektakulären Triell gibt es einen Verlierer: Andy Hermes. Ole und Benni sind weiter Teil des The-BossHoss-Teams.

5. Battle Michael Schulte vs. Vicky und Laura Maas

Und noch ein flotter Dreier: Mentor Rea Garvey lässt den Youtube-Star gegen das einzige Duo der Show antreten. Falling Slowly heißt der Titel. Die Hoffnungen müssen Vicky und Laura fahren lassen. Michael ist ganz knapp für die Liveshows im neuen Jahr qualifiziert.

6. Battle Sharron Levy vs. Katja Georgas Spanos

Zwei Powerfrauen im Duell. Dazu gehören Stutenbissigkeit und nur schlecht übertünchte Rivalität beim Bob-Marley-Cover. Sharron mit Gitarre, Katja nur mit Röhre. Mentorin Nena ist in der Bredouille. «Ich habe ein klares Signal. Ich gehe mit Sharron», so die vielleicht verwirrteste Altrockpopröhre der Republik.

7. Battle Pamela Falcon vs. Percival

Purple Rain von Prince ist das Lied der Wahl. Der ehemalige Background-Sänger gegen die sehr erfahrene Superstimme. Ein Duell der Giganten. Und dann kennen sie sich auch schon seit zehn Jahren von verschiedenen Engagements. Spannung pur.

«Ich hab Angst», stammelt Xavier Naidoo nach der eindrücklichen Nummer: «Unfassbar, ihr seid unglaublich!» Seine und Nenas Wahl würde auf Pamela fallen. Doch entscheiden muss Rea. Und der weiß nicht so recht, was er sagen soll. Letztlich ist es eine hauchdünne Angelegenheit: «Mein lieber Rea», drängelt Moderator Stefan Göbbe. «Mein lieber Gott», antwortet Rea. Percival setzt sich durch.

Mit der superfreundlichsten Castingshow Deutschlands geht es am Freitagabend gleich weiter, dann beim Schwestersender Sat.1.

Quelle:
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«The Voice of Germany» – «Regengott» Percival macht Xavier fassungslos


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