Rallye Dakar – 8. Etappe – die Chaos-Etappe

Die erste Teilstrecke der 8. Etappe musste von den Veranstaltern komplett abgesagt werden, da durch die heftigen Regenfälle des Vortages ein Flussbett erheblich gestiegen war. Stefanie Manns kann wegen eines Risses in der Ölwanne die Dakar nicht mehr beenden und der 72-jährige Regunaschi aus Argentinien (ältester Teilnehmer im Feld) überschlug sich wenige Meter vor dem Ziel, schaffte es aber dann doch noch.

Bikes

Despres musste mit Hilfe von Faria und einem Kollegen den Motor seines Teamgefährten Dabrowski bis spät in die Nacht einbauen. Dabrowski war wegen einer Schulterverletzung sowieso gehandicapt. Durch den Regen waren viele Anhaltspunkte nicht mehr da. Caselli war an diesem Tag nicht der einzige, der sich dadurch verfahren hatte. Viele orientierten sich nicht mehr am Flussbett, sondern an einer Gebirgskette. Eine ganze Bikertruppe, darunter Lopez Contardo und Pain erkannten sehr spät, dass sie vollkommen falsch gefahren sind. Barreda Bort reagiert richtig und erfährt sich den Tagessieg. Casteu setzte sich heute an die Spitze des Gesamtklassements und löste Pain ab, der heute mit seinem Navigationsfehler 37 Minuten verloren hat. Gute neun Minuten hinter ihm hat sich Despres eingefunden, trotz einem kleinen Fahrfehler.

Trucks und Quads

Den zweiten Totalschaden hat das Team De Rooy zu verzeichnen. Nach Stacey hatte auch Marco Alcayna einen Überschlag, vermutlich ist die Lenksäule gebrochen. Bei den Quads führt nach wie vor Patronelli, vor Casale, Van Billion und Husseini.

Cars

Ein vormals ausgetrocknetes Flussbett, das sich während der Wertungsprüfung stetig mit Wasser füllt, war der Auslöser für eine wahre Chaos-Rallye. Chicherit ließ sich bei Kilometer 118 von den Bikerspuren nicht in die Irre führen und schaffte es noch rechtzeitig über den Fluss als Tagesbester. Auch Gordon, als Drittplatzierter hatte noch das richtige Timing. Pech dagegen für De Villiers und Zitzewitz, sie trauten sich nicht in die hohen Fluten. Sie blieben in der Neutralisation stecken, sowie Al-Attiyah, der in einem Geröllfeld festsaß. Peterhansel hatte es durch eine unfreiwillige Irrfahrt noch über den Fluss geschafft.

Erst nach Stunden, als diese Wertungsprüfung beendet war, kamen die Kommissare zu einem Ergebnis. Die Zeiten der fünf Autos, die es ins Ziel schafften, wurden anerkannt. Alle anderen erhielt die Zeit von Peterhansel gutgeschrieben.

 


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