Quali vergeigt

Ja, so kann’s auch kommen: erst schlecht geschlafen, morgens nicht in die Gänge gekommen, dann allein über die Autobahn gejagt, schließlich pünktlich um 8 Uhr in WOB bei der LM Feldbogen angekommen. Dann aber Regen und ein kurzer Hagelschauer beim Aufbauen des Bogens. Also nun Regensachen an und weiter aufbauen. Dann ist der Regen zuende, alle laufen zur Anmeldung. Stehen, warten, Bogenabnahme. Viel zu spät an die Schießlinie zum Einschießen. Reicht nur noch für drei Trainingspassen. Nun die Begrüßung. Und die Wolken verziehen sich. Regensachen aus und zum Auto bringen. Noch keine 9 Uhr und man ist schon schweißgebadet.

Im ersten Durchgang schieße ich viel Mittelmaß mit 10 bis 14 Ringen, aber auch drei grotten-schlechte Scheiben. Habe zweimal eine unerklärliche Linkslage der Pfeile. Erst nach den Passen sehe ich, dass ich das Visier etwas  nach rechts statt nach links gedreht habe. Anfängerfehler Nr. 1. Kriege den Kopf nicht frei. Etwas später dann ein Bergabschuss. Habe Gras in der Schussbahn, wage es aber. Zwei Dreien und ein M. Also lenkt Gras doch ab!

Am Ende des ersten Durchgangs also nur 125 Ringe. Drei verschossene Scheiben mit zusammen 13 Ringen bleiben nicht ohne Spuren. Da fehlen sofort 25 Ringe. Die Quali für die DM rückt in weite Ferne.

Im zweiten Durchgang reiße ich mich zusammen und schieße alle Scheiben zwischen 10 und 15 Ringen. Macht 143 Ringe. Hierbei auch Fehler, aber wesentlich kleinere. Am Ende nur Platz 10. 268 Ringe. Die DM Feldbogen kann ich abschreiben.

Was sagt mir das Ganze? – Mal wieder bestätigt sich, dass ich mit den vielen kleinen Nicklichkeiten des Bogenschießens im Freien so meine Probleme habe. Läuft etwas nicht normal ab, komme ich schnell aus dem Tritt. Es fehlt halt doch die langjährige Erfahrung. Weiterhin denke ich noch über zwei Beobachtungen nach: Zum einen relativ viele Linksschüsse, insbesondere bei Bergabschüssen und zum anderen doch immer wieder leichte, unnötige Schwankungen in der Trefferhöhe bei sicher geglaubten Scheiben.

Bzgl. der Linksabweichung bei Bergabschüssen muss ich noch einmal in der Feldbogenliteratur nachschauen – vielleicht ein systematischer Fehler? Hinsichtlich der Höhenabweichungen muss ich weiter am Anker und am Druckpunkt der Bogenhand arbeiten. Ggf. sollte ich doch noch einmal mit höherer Ankerplatte  arbeiten. Als erste Maßnahme aber baue ich mir heute noch den (flachen) Bogengriff des TF Apecs mit Powerknete auf, um einen dosierteren Druckpunkt zu bekommen. – Alles, nur nicht aufgeben!


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