Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne Meer

Vor zwei Wochen habe ich euch hier gezeigt, dass ich schon wieder was Neues auf den Nadeln hatte. Wie ihr hier sehen könnt, hatte ich vor 14 Tagen das Vorder-und Rückenteil schon fast fertig gestrickt.

Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne Meer

Es fehlten nur noch die Ärmel, die direkt an das von oben gestrickte Teil gearbeitet wurden.

Streifen zieren jede Menge meiner T-Shirts mit langem oder kurzen Arm, sowie auch Bluse und Schals.

Einen selbstgestrickten Pulli im maritimen Look hatte ich im Moment allerdings nicht.

Da kam mir die Anleitung, die ich über Wollplatz bei Durable gefunden hatte, gerade recht.

Die 50/50 Baumwoll/Synthetik-MischungCosy Finehabe ich bei Wollplatz bestellt.

(Unbezahlte Werbung, nur zu eurer Information. Die Anleitung und das Material habe ich mir selber ausgesucht und bezahlt).

Das Garn ist leicht und zu stricken, da die Fäden fest verdreht sind.

Durch den vergleichsweise hohen Synthetikanteil ist der Pulli, den ich nach der Fertigstellung gewaschen habe, dabei gut in Form geblieben.

Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne Meer

Der Pulli ist wirklich sehr weit geschnitten, aber durch den langen Schnitt und die seitlichen Schlitze im breiten Bündchen sitzt er zwar salopp, aber nicht wie ein „Mehlsack“.

Als ich ihn während des Strickens, (bevor ich die Ärmel angestrickt habe), mal anprobiert habe, war ich kurz davor ihn bis zur Raglanschrägung aufzuriffeln.

Denn nur dort hätte man die Möglichkeit gehabt die Breite zu reduzieren. Da die Breite aber der, in der Anleitung angegebenen Breite von 60 cm fast entspricht, habe ich lange überlegt, mich aber letztendlich gegen das Aufriffeln und Verkleinern entschieden.

Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne Meer

Solltet ihr ihn, wie ich in 38/40 nachstricken wollen, würde ich empfehlen die Raglanschrägung zu verkürzen. Das wird in der Anleitung nur für eine kleinere Größe geraten.

Das ist auch ein Manko dieser (zugegebenermaßen kostenlosen) Anleitung, denn die ist teilweise nicht so konkret, wie ich es bei den Top-Down von Petiteknit gewohnt war.

Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne MeerAber, wie ihr seht, ich fühle mich ganz wohl im Pulli im Breton-Look, der getragen auch nicht so oversized wirkt.

Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne MeerDer Pulli hat viele schöne Details:

  • Die Raglannaht formt das Schulterpartie mit den Streifen sehr harmonisch
  • Hinten ist ein kleiner Schlitz gearbeitet. Die Knöpfe werden mit gehäkelten Schlaufen geschlossen.
  • Das 10 cm lange Bündchen hat an beiden Seiten einen Schlitz gearbeitet. Der Rand ist dabei drei Maschen breit kraus rechts gestrickt.

Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne Meer

Fertig gestrickt ist mein neuer Streifen-Liebling schon seit letzter Woche, das Fadenvernähen, Waschen und Spannen war dann bis Samstag erledigt.

Pünktlich dazu wurde das Wetter ja wieder kühler und so konnte ich ihn direkt „einweihen“.

Ich freu mich über meinen Pulli im Marinelook und deshalb zeige ich ihn auch gern bei Dings vom Dienstag, beim Creadienstag, und bei HoT.

Habt es nett und seid mir lieb gegrüßt,

Pulli im Breton-Look – oder – Ahoi, auch ohne Meer