Project Ara – das Lego-Smartphone

Schon viele Generation wachsen mit den Lego-Bausteinen auf und im letzten Jahr startete Motorola das Project Ara, bei welchem ein Smartpone aus austauschbaren Modulen bestehen wird, welche, wie beim Lego spielen, zusammengesetzt und wieder auseinandergenommen werden können, je nach Wunsch und Bedarf.

Project_Ara

Mit so einem Smartphone wäre das Update von Speicher, Prozessor, Kamera oder Display und die Reparatur der einzelnen Teile ein Kinderspiel. Einfach das neue Modul kaufen, einstecken und los gehts. Januar 2014 wurde aber bekannt gegeben, dass Motorola die Urheberrechte an Google übertragen hat. Größerer Konzern – gleiche Idee und gleiches Ziel – bessere Chancen für die Realisierung des Project Ara. Anfang des Jahres hat man beschlossen dieses Projekt endlich ernster anzupacken und zu analysieren, ob die Idee wirklich realisierbar ist, ober doch weiterhin ein süßer Traum bleiben soll. Google mag das Wort NEIN nicht, deshalb wurden 3 Konferenzen für 2014 angekündigt, eigens für das modulare Smartphone.

Am 15. April 2014 fand die erste der angekündigten Entwicklungskonferenzen statt.

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Die Basis des Smartphone ist eigentlich ein Aluminiumrahmen (der in verschiedenen Größen verfügbar sein wird – von Mini bis Phablet), der viele Steckplätze für die verschiedensten Module bietet. Auf der Vorderseite sind Steckplätze für Display und Tastatur (wer auf die Tastatur verzichten will, kann natürlich auf ein größeres Display zurückgreifen), auf den Seiten können Sie ein WiFi-Modul, Akku usw. unterbringen. Die Basisversion soll angeblich nur 50 US-Dollar kosten! Für die Käufer ein unglaubliches Angebot. Google und weitere Firmen, die das Project Ara unterstützen, versprechen sich Gewinne vom Verkauf der Module. Bei engadget.com finden Sie hier die Galerie mit Bildern zum Prototyp des Project Ara.

In der letzten Woche wurde das erste Module Developer Kit (MDK) veröffentlicht und am 15. April war es so weit – auf der Entwicklerkonferenz wurde bekanntgegeben, dass das Erste Modulare Handy Anfang 2015 auf dem Markt kommen wird.

Nie wieder ein komplett neues Handy kaufen, nachdem es auf den Boden gefallen ist – beschädigtes Modul einfach ersetzten. Nie wieder Jammern, warum man sich nicht noch einen Monat gedulden konnte und das alte Modell kaufte, statt der neuen Version mit besserem Prozessor / Bertiebssystem / Kamera? Mit dem Ara werden solche Sorgen lächerlich.


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