Politiker verdrängen Nahrungsmittelspekulation und Hunger

Politiker verdrängen Nahrungsmittelspekulation und Hunger

Völlig verdrängt: Wann wird die hunger- und todbringende Nahrungsmittelspekulation endlich verboten? – Foto: © olskoolman.de

Unter anderen hatte Dirk Müller (Mr. Dax) schon im Juli 2011 im Bundestag als Sachverständiger über die Spekulation auf agrarische Rohstoffe, die zur künstlichen Verteuerung von Lebensmitteln führen und für den Hunger in der Welt maßgeblich verantwortlich ist, ausführlich berichtet. Falls Sie es nicht wissen: Die Deutsche Bank ist heute immer noch an diesen abscheulichen Spekulationen auf Nahrungsmittel beteiligt.
Es gab darüberhinaus Petitionen, Hungermärsche und einen Jean Ziegler, der in eindringlichen Worten sprach. Dafür wurde er als Redner der Salzburger Festspiele ausgeladen. (Seine nicht gehaltene Rede ist nach wie vor aktuell)

Falls die wenigen bei der Anhörung anwesenden Politiker während des Vortrags von Herrn Müller geschlafen haben, zusätzlich Herrn Ziegler und die vielen engagierten Menschen im Lande ignoriert haben, oder einmal mehr mit allen anderen Dingen beschäftigt und deshalb “abgelenkt” waren: Auch in verschiedenen Fernsehsendungen und Nachrichtenmagazinen haben die Herren immer wieder zu diesem Thema Stellung genommen, irgend etwas muss doch am Apell-Ohr der Politiker angekommen sein?
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Möglicherweise ist bei unseren Politikern dieses Thema aus Mangel an eigener Betroffenheit längst schon wieder in Vergessenheit geraten, vielleicht verheißt es auch keine Stimmen? Oder vielleicht ist die Thematisierung von Geld-Gewinnen, die im Ergebnis den Hungertod von Menschen herbeiführen bei den Sponsoren der Wahlkämpfe nicht sonderlich populär?
Dabei ist die “normale” Spekulation eigentlich sogar sinnvoll: Bei Warenterminverträgen könnten sich Landwirte und Händer gegen Preisschwankungen absichern.

Das größte und gravierendste Problem besteht lt. Foodwatch aber immer noch. Dies sei der rein spekulative Handel  “Rohstoff-Futures”, der völlig losgelöst von der eigentlichen Funktion der Preisabsicherung stattfindet, mit aktiver Beteiligung der Deutschen Bank.

Unsere „Volksvertreter“ sollten sich jedoch bewusst sein, dass nicht alle Bürger dieses Landes durch unsere von Politik und Wirtschaft beeinflussten Medien hirngewaschen und weichgespült sind und durchaus noch über ein politisches Gewissen verfügen!

Ich habe mich an der Protestaktion gegen die Deutsche Bank beteiligt und den Vorstand aufgefordert, endlich aus der unmoralische Spekulation auf Nahrungmitteln auszusteigen.  <zur Protestaktion>

von Heidi Sattler



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