Photo Presse 21/2010: Architekturfotografie heute

Photo Presse Nr. 21/2010: Architekturfotografie heuteSchwerpunkt im letzten Heft der PHOTO PRESSE vom 14. Oktober 2010 ist das Thema “Architekturfotografie heute”. Das Magazin berichtet über den Stand der Architekturfotografie, interviewte H.G. Esch und Dieter Leistner und stellt verschiedene Arbeiten junger Fotografen vor.

In einem einleitenden Artikel “Architektur der eigenen Bildsprache” wird die Bedeutung der Architektur­fotografie als einerseits sachliche Abbildung, andererseits künstlerische Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt dargestellt. Die folgenden Artikel vertiefen die Aspekte, zeigen die Bandbreite der Architekturfotografie auf und spiegeln verschiedene Ausfassungen von Fotografen wieder.

Hans Georg Esch erläutert in einem Interview, wie es zur Entstehung seiner Fotoserie “Cities unknown” über (im Westen) fast unbekannte Millionenstädte in China gekommen ist, mit welchem  Aufwand und mit welcher Technik die Aufnahmen entstanden sind. Weiter beantwortet H.G. Esch Fragen zur Entstehung von Aufträgen und zur Zusammenarbeit mit Architekten, berichtet über seinen Umstieg auf digitale Fotografie und  die Entstehung des Salzburg-Panoramas.

Ein weiteres Interview führte die PHOTO PRESSE auf der Photokina mit dem Architekturfotografen Prof. Dieter Leistner, der an der Fachhochschule Würzburg lehrt und Auskunft über die aktuelle Situation  der Architekturfotografie, Vermarktungsmöglichkeiten und die Ausbildung des Nachwuchses gibt.

Vorgestellt wird auch die bemerkswerte Arbeit “Baku” des Fotografen Sebastian Burger, der über einen längeren Zeitraum mit der rasanten städtebaulichen Entwicklung der aserbaidschanischen Hauptstadt beschäft hat. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf das Buchprojekt, das bei entsprechender Anzahl an Vorbestellungen, voraussichtlich Mitte November 2010 in den Druck geht.

Einer der bekanntesten Architekturfotografen ist sicherlich der 2009 verstorbene Julius Shulman, der zurzeit in einer großen Ausstellung in Mannheim gewürdigt wird. Mit Hinweis auf die Ausstellung stellt ein Artikel der PHOTO PRESSE Arbeiten und Wirken Shulmans vor. Empfohlen wird weiterhin das Architekturzentrum Wien als Präsentationsort zeitgenössischer Architektur und als Museum, in dem Materialien zu architektonischen Themen gesammelt, bewhrt und erforscht werden (Weblink zum AZ Wien).

Zum Abschluss des Architekturfotografie-Specials werden sechs junge Fotografinnen und Fotografen aus der Klasse von Prof. Dieter Leistner mit aktuellen Projekten zum Thema “Abbruch, Umbruch, Aufbruch” vorgestellt. Anastasia Hermann setzte mit “Unbewusste Orte” Stadtarchitektuen subjektiv in Szene. Ben Kuhlmann und Dennis Halbeck dokumentierten mit “Leighton Barracks” eine amerikanische Kaserne kurz vor deren Umnutzung. Mit dem Thema “Ästhetik des Hässlichen” beschäftigten sich Jan Schlösser und Nora Senges am Beispiel des Würzburger Hauptbahnhofs. Christian Fuß zeigt in der Serie “Märklin – Würzburgs neues Gesicht” mit HDR- und Tilt-Effekten verfremdete Ansichten bekannter Gebäude. Martin Kress zeigt nächtliche Ansichten alltäglicher Raumsituatione, die auf diese Weise neue Interpretationen zulassen. “Schauplatz Baustelle” heißt die Serie von Olga Chernoisikow, in der eine Baustelle zur Bühne wird.


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