Oury Jalloh und die Dessauer Polizei

Neulich eine kleine Demo an der Konstablerwache in Frankfurt: Protest gegen das Vorgehen der Dessauer Polizei bei der Gedenkfeier am 7. Januar 2012 für Oury Jalloh aus Sierra Leone, der vor 10 Jahren unter höchst merkwürdigen Umständen im Dessauer Polizeigewahrsam zu Tode kam. Der Organisator der Gedenkveranstaltung, Mouctar Bah, wurde von der Dessauer Polizei festgenommen und auf der Wache krankenhausreif geschlagen.

Die Dessauer Polizei glaubt demnach nicht, dass sie im Fall Jalloh irgendwas falsch gemacht haben könnte. In mehreren Verfahren hatten diverse Gerichte alle beteiligten Polizisten freigesprochen: Ob sich das ändert? Seit dem 12. Januar 2012 wird der Fall wieder aufgerollt, zumindest gegen den damaligen Dienstgruppenleiter, der jetzt nach 10 Jahren erstmals (!) sein Schweigen bricht: Fremdenfeindliche Motive? Nein, ein tragisches Unglück!

Die Auffassung dieses Polizisten von seiner Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen hat bei der Polizei möglicherweise Tradition: Heute wird in SPON gemeldet, dass die Berliner Polizei die Hintergründe der Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg 1967 vertuschte und den Todesschützen, den Kriminalbeamten Karl-Heinz Kurras, sogar deckte.

Hier der Blog einer Berliner Initiative für Oury Jalloh.


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