Ostern nachhaltig gestalten

Hallo zusammen,

ich melde mich nach rund zwei Wochen Krankenlager zurück. Erst durften wir hier eine Magen-Darm-Grippe aussitzen und nach einer Woche hat uns eine Erkältung lahm gelegt. Der dazugehörige Schnupfen begleitet mich jetzt noch.

Den heutigen Beitrag hätte ich gerne schon letzte Woche geschrieben. Jetzt ist es sehr kurzfristig. Trotzdem will ich heute meine Gedanken zum traditionellen Osterfest teilen.

Ostern mit der Familie

Wenn ich ehrlich bin, hat das Osterfest für mich persönlich keine große Bedeutung. Es ist mehr ein Fest für die Kinder, die aufgeregt darauf warten, dass der Osterhase etwas für versteckt. Seien es bunte Eier, Schokolade oder andere Kleinigkeiten.

Dementsprechend wollen die Omas und Opas auch Geschenke an die Kleinen verteilen. Mich nervt es allerdings, dass die meistens aus gefühlt einer Tonne Schokolade bestehen.

Ich bin schon froh, dass wir kein traditionelles Osteressen veranstalten. Nie gab es Lammbraten oder Hase extra zu Ostern. Als ich selbst noch ein Kind war, gab es eher größere Familientreffen mit Kaffee, Kuchen und Ausflüge ins Grüne.

Als wir noch kinderlos waren, gab es nichts Spezielles an diesen Tagen. Es waren einfach nur zusätzlich freie Tage, an denen wir uns erholt haben und sonntags bei unseren Eltern kurz zu Besuch waren.

Das erste Jahr mit Kind gab es kleine Aufmerksamkeiten, wie etwa einen Gutschein für den Drogeriemarkt. Letztes Jahr war es leider viel zu viel Schokolade. Was dieses Jahr auf uns zu kommt, wissen wir noch nicht.

Unsere Tochter hat einen Narren an Pferden, Einhörnern und Co. gefressen. Seit sie ein bestimmtes Spielzeug-Einhorn bei einer Kindergartenfreundin gesehen hat, will sie, dass der Osterhase ihr das Gleiche bringt.

Nach längerer Diskussion um das Spielzeug haben wir uns dazu entschlossen, dass der Osterhase es bringen darf. Es ist zumindest sinnvoller ein Schokohase und die ganze, andere einzeln verpackte Schokolade. Und sie hat deutlich länger etwas davon.

Ostern nachhaltig gestalten

Ich habe es eben schon anklingen lassen: Es ist wieder ein Fest, an dem jede Menge Verpackungsmüll anfallen wird. Die meiste Schokolade ist in buntem Aluminiumpapier eingewickelt. Päckchenweise werden dann Hasen, Schokoeier und Co. in Plastiktüten in den Supermärkten verkauft. Das ist alles andere als Zero Waste.

Dazu kommt noch die ganze Osterdekoration aus Kunststoff, die zurzeit ständig über die Ladentheke gehen. Tulpen aus Holland, die in der Blumenvase die Tische verschönern.

Gerade die Osterdekoration lässt sich wunderbar selbstmachen und Kinder können ihre Kreativität und Feinmotorik beim Basteln üben.

Wie wäre es zum Beispiel mit selbst gepflückten Wildblumen aus dem Park, dem Garten oder einer nahegelegenen Wiese? Natürlich nicht im Übermaß, weil die frühen Blumen so ziemlich die einzigen Nektarquellen für die Insekten um diese Jahreszeit sind.

Anstatt bunte Plastikeier oder leere Hühnereier zu bemalen, wie wäre es mit Salzteighasen und -eier zum Anmalen? Das habe ich bereits als Kind geliebt. Eine einfache Anleitung dazu habe ich auf Utopia gefunden. Schaut sie Euch gerne an.

Ostern nachhaltig gestaltengekaufte, bereits gefärbte Ostereier stammen oft aus der Massentierhaltung | © Pixabay, Alexas_Fotos

Ostern vegan

Was für mich persönlich sehr wichtig ist: Es sollen keine Lämmer und Hasen aufgetischt werden. Keine Hühnereier als Ostereier, die der Osterhase bringt, ausgegeben werden. Ich wünsche mir tierleidfreie Feiertage. Gerne mit lokalem und saisonalem Essen.

Ostern nachhaltig gestaltenWeder Lamm noch Hase soll für das Osteressen sterben | © Pixabay, 12019

Die Spargelzeit hat begonnen. Ich esse sie liebend gerne mit veganen Pfannkuchen. Dazu passen aber auch Kartoffeln und Bohnenbratlinge. Hier experimentiere ich sehr gerne.

Oder wenn Ihr einen Kaffee-und-Kuchen-Nachmittag mit der Familie verbringt: Verzaubert sie mit einem leckeren veganen Apfelkuchen oder Gebäck.

Für die Kinder gibt es die Möglichkeit, in Unverpacktläden vegane Schokoladenhasen zu besorgen. Oder Ihr macht selbst vegane Schokoladenpralinen.

Leider ist dieser Beitrag einen Tag später als sonst erschienen. Ich durfte in fünf Tagen gleich zwei Hackerangriffe abwehren. Das hat mich Nerven gekostet. Doch jetzt habe ich die Seite (hoffentlich) besser gegen solche Angriffe abgeriegelt.

Feiert Ihr selbst Ostern? Oder gehört Ihr zu den Menschen, die einfach nur die zusätzlichen, freien Tage genießen? Lasst mir gerne einen Kommentar da und teilt den Beitrag. Kommt gut durch die Osterwoche.

Farah

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