Naturparadies “Ziegeninsel”

Hotelanlagen und schicke Restaurants sucht man auf der knapp 19 Quadratkilometer kleinen Insel Cabrera vergeblich, dafür wird man anderweitig belohnt – ein kleines Naturparadies mit azurblauen Buchten und wenigen Touristen.

Korrekt muss man Cabrera auch nicht als Insel, sondern als “Archipel”, bestehend aus 18 “Inselchen” bezeichnen, also den “Nationalpark Cabrera-Archipel”, mit der Hauptinsel “Cabrera Gran”.

Naturparadies “Ziegeninsel”

Bis in die 1950er-Jahre waren die Hauptbewohner Ziegen, daher rührt wohl auch der Name Cabrera. Erst viel später hat die Regierung beschlossen die Ziegen von der Insel zu bringen um das sensible Ökosystem zu schützen, seitdem “blüht” die Insel und beherbergt vor allem viele besondere Vogelarten.

Bei Wanderungen über die Insel, Ausgangspunkt ist der Hafen Porto de Cabrera, entdeckt man felsige Hügel und eine einzigartige Pflanzenwelt, auch die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert und das kleine Museum sind immer einen Besuch wert.

Versteckte Buchten können per Boot erkundet werden, angebotene Touren führen zu Meerwasserhöhlen, ein Tauchausflug ist mehr als eine Attraktion.

Der allerwichtigste Aspekt ist aber sicherlich die “Ruhe und Einsamkeit”, die man auf Cabrera erleben kann, keine überfüllten Stränden und Straßen – Natur pur, einsame, blaue Buchten. Das liegt natürlich auch daran dass nur einige wenige Besucher täglich auf die Insel dürfen.

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