Nachrichten vom 5. November 2014

Schweden - Politik
Das System der Flüchtlingsaufnahme durch private Unternehmen, die ihre Kosten dem Ausländeramt berechnen, führte in Schweden bereits dazu, dass die Verteilung der Flüchtlinge von Region zu Region und von Ort zu Ort sehr unterschiedlich aussieht und manche Gemeinden von der hohen Menge an Flüchtlingen überlastet sind, da sie weder für den gesetzlich vorgeschriebenen Sprachunterricht, noch für Plätze in Kindergärten und Schulen garantieren können. Aber auch Neuinvestitionen werden langfristig zu Problemen führen, da sich die Situation in den Heimatländern der Flüchtlinge wieder normalisieren kann und diese dann in die Heimat zurückkehren müssen. Das von den bürgerlichen Parteien eingeführte System führt viele der „überrollten“ Bewohner der Orte in die Hände der Rechtsextremisten.
Schweden - Politik
Nach den neu veröffentlichten Zahlen des Ausländeramts ist gegenwärtig der Zustrom an Flüchtlingen in Schweden mit jedem der Zeit des Balkankrieges zu vergleichen, wobei die Zahlen der Ankommenden nach allen Prognosen weiterhin steigen werden, da Schweden, im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Ländern, die Grenzen für Flüchtlinge offen hält. Im kommenden Jahr rechtet das Amt mit rund 100.000 Flüchtlingen, in einem Land, das nicht einmal zehn Millionen Einwohner hat. Da das Ausländeramt schon lange keine Wohnungen mehr zur Verfügung stellen kann, hat sich für Besitzer von Campingplätzen, bankrotten Hotels und Ferienanlagen eine Goldgrube geöffnet, insbesondere auch für zahlreiche sehr unseriöse Unternehmer.
Schweden - Recht
Das staatliche kriminaltechnische Labor SKL kritisiert die schwedische Polizei, da diese bei Verdächtigen nur zu selten DNA-Proben und Fingerabdrücke nimmt. Nach dem SKL führt dies dazu, dass jedes Jahr tausende von Fällen nicht aufgeklärt werden können, da ohne DNA-Probe und/oder Fingerabdrücke die Verdächtigen nicht überführt werden können. Unter den rund 70.000 Personen, die die schwedische Polizei im Laufe eines Jahr festnimmt ohne dass diese bereits in einem Register existieren, landen nur die DNA-Proben von der Hälfte dieser Gruppe in den Polizeiregistern zum Spuren- und Personenabgleich.
Schweden - Recht
Nach einer Studie der schwedischen Polizei und des Zollamtes werden in Schweden immer mehr Waffen eingeführt und diese werden auch immer häufiger angewandt, oft um Rechnungen zwischen verschiedenen kriminellen Gruppen zu begleichen. Die Studie zeigt allerdings auch, dass die Nachfrage aus Schweden höher ist als das Angebot und die meisten der Waffen nur bei Haussuchungen von Verdächtigen gefunden werden, nicht jedoch während des Imports.
Schweden - Verkehr
Infrastrukturministerin Anna Johansson gibt sich bestört über die Aussage von Journalisten des schwedischen Staatsfunks Sveriges Radio, nach denen die Lokführer Schwedens kleinere oder vereinzelte Probleme auf den Strecken, zum Beispiel Vibrieren, gar nicht erst weitermelden, obwohl ihr klar sein müsste, dass bei so großen und bekannten Problemen, die zu Entgleisungen oder dem Stillstand des Verkehrs führen können, kleinere Probleme von den Zugfahrern geradezu als harmlos betrachtet werden. Sicher werden dadurch die Probleme des Einbahnverkehrs immer größer, aber auch im neuen Budget ist kein Geld vorgesehen kleinere Fehler zu beseitigen, denn es reicht nicht einmal den notwendigen Unterhalt zu garantieren.
Schweden - Umwelt
Nachdem seit langem bekannt ist, dass vor der schwedischen Küste mindestens 31 Schiffe mit umweltschädlicher Ladung sanken, was früher oder später zu einer Umweltkatastrophe führen wird, sollten die Wracks nicht rechtzeitig geborgen oder von den gefährlichen Last befreit werden, studiert das Seefahrtsamt nun vier der Wracks im Detail, in der Hoffnung mit Hilfe der zu gewinnenden Erkenntnisse einen Plan zur Rettung der Gewässer erarbeiten zu können. Bei den aktuellen Untersuchungen werden nicht nur die Wracks untersucht, sondern auch die Bodensedimente analysiert um einen eventuellen Austritt von umweltschädlichen Stoffen feststellen zu können.
Schweden - Umwelt
Nachdem während der letzten 30 Jahre rund 20 Prozent aller Vögel aus Schweden verschwanden und insbesondere Sperlinge, Lerchen und Stare immer schneller abnehmen, wollen Forscher die Beziehungen der abnehmenden Vogelmenge zur in dieser Zeit veränderten Landwirtschaft untersuchen, da die am schnellsten abnehmenden Vogelarten in landwirtschaftlichen Gebieten vorkommen und dort Grünstreifen und Wasserstellen benötigen. Die Forschung soll allerdings lediglich die Ursachen suchen und überlässt eventuelle Entscheidungen er Politik.
 
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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