Nachrichten, 9. September 2018

Schweden - Politik
Die letzte öffentliche Debatte der Parteiführer am Freitag Abend zeichnete sich vor allem durch eine hohe Aggressivität und gegenseitige Beleidigungen aus, was bisher in Schweden völlig unbekannt war. Statt eigene Ziele in den Vordergrund zu stellen, gingen nahezu alle der Parteiführer auf Angriffe über. Während sich Jimmie Åkesson (Schwedendemokraten) durch pauschalierte und populistische Vorurteile zur Immigration auszeichnete und Ebba Busch Thor (Christdemokrat) dem Staatsminister Stefan Löfven (Sozialdemokraten) Faktafehler zum Krankenwesen vorwarf, ging Isabella Lövin (Grüne) so weit den Christdemokraten vorzuwerfen die schwedischen Kernkraftwerke an den Feind Russland verkaufen zu wollen.
Schweden - Politik
Obwohl die schwedische Bevölkerung immer älter und daher auch zahlreicher wird, zeigen die offiziellen Zahlen dass die Gemeinden des Landes seit 2001 das Budget für die Altersvorsorge und Altenhilfe immer weiter senken. Während 2001 noch 58 Prozent des Sozialbudgets an Ältere ging, sind es heute nur noch 52 Prozent. Nach den Gemeinden Schwedens liege dies daran, dass die anderen Sozialkosten, unter anderem Sozialhilfe, so stark angestiegen seien, so dass für die ältere Gruppe weniger zur Verfügung stehe. Dies hätte dazu geführt, dass weniger Alters- und Pflegeheime gebaut würden, aber die älteren Personen hätten dadurch einen Heimdienst, der weitaus preisgünstiger sei als ein Zimmer in einem Heim.

Schweden - Gesellschaft

Nach den Zahlen der Drogenzentren und dem Zollamt Schwedens geht die Zahl der LSD-Abhängigen landesweit deutlich nach oben, wobei die Käufer immer jünger werden und teilweise gerade einmal vierzehn Jahre alt sind. Während der Zoll 2016 nur rund 2400 Dosen beschlagnahmen konnte, waren es 2017 bereits über 4000 Dosen. Die Dunkelziffer ist allerdings extrem hoch, da LSD durch Röntgen von Briefen und Paketen nur selten entdeckt werden kann und nur Drogenhunde hierbei effektiv arbeiten können, deren Einsatz jedoch nur sporadisch geschehen kann.
Schweden - Gesellschaft/Politik
Am Morgen des gestrigen Tages hatten bereits 2,2 Millionen wahlberechtigte Schweden ihre Stimme zu den Parlaments-, Regional- und Gemeindewahlen abgegeben, was in der Geschichte Schwedens noch nie der Fall war und bedeutet, dass sich die Bevölkerung ernsthaft Gedanken über die Zukunft des Landes macht. Nach allen Voraussagen bedeutet dies auch, dass dieses Jahr mehr Schweden zu den Wahlurnen gehen werden als während der Wahlen der letzten Jahrzehnte, ohne dass man allerdings bisher sagen kann welcher Partei dies zum Vorteil gereicht, denn insbesondere die Menge der Wähler der extrem rechten Partei ist kaum vorauszusagen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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