Nachrichten, 10. September 2018

Schweden - Politik
Der Ausgang der Wahlen in Schweden erreichte nahezu die Spannung eines Kriminalromans, denn ohne die Auszählung der Stimmen der Auslandswähler und der restlichen Frühwähler ist es unmöglich zu sagen ob der linke oder der rechte politische Block mehr Stimmen im Parlament haben wird. Ein erstes Ergebnis wird daher frühestens am Mittwoch vorliegen. Dennoch will Ulf Kristersson selbst mit einer absoluten Minorität Ministerpräsident werden, während Stefan Löfven, der aktuelle Ministerpräsident, seine Position erst einmal behält und abwarten will wie das endgültige Resultat aussieht. Entscheidend wird daher vor allem werden welche Parteien in Zukunft bereit sein werden gemeinsam unter welchem Ministerpräsidenten zu regieren und ob der rechte Block nicht die einfache Lösung suchen wird und mit den Sverigedemokraterna Verhandlungen einleitet.
Schweden - Politik
Obwohl in Schweden das allgemeine Wahlrecht bereits vor 100 Jahren eingeführt wurde und die persönliche Wahl seit 20 Jahren möglich ist, ist es den verschiedenen Regierungen bis heute nicht gelungen auch sehbehinderten Personen eine anonyme Wahl zu garantieren. Rechtzeitig zu den Wahlen erhält zwar jede Person dieser Gruppe einen Brief zugestellt in dem sämtliche Informationen zu allen Parteien in Braille gehalten sind, aber die Wahlzettel, die dann abgegeben werden müssen, sind auf herkömmliche Weise gedruckt, so dass Sehbehinderte immer eine Vertrauensperson benötigen, die ihnen Hilfe leistet. Erneut spricht die Regierung nun einen Ausschuss einzurichten, der sich mit diesem Problem auseinandersetzt.
Schweden - Politik
Erstmals wurde in Schweden in vier Gemeinden des Landes nicht nur das Parlament (Reichstag), die Regionalregierung und der Gemeinderat/Stadtrat gewählt, sonder gleichzeitig eine Volksbefragen durchgeführt, die den Gemeindeverwaltungen freie Hand bei strittigen Projekten bieten sollen. Bisher war es in Schweden kaum üblich die Bevölkerung um seine Meinung zu fragen, sondern man ging davon aus dass die Volksgewählten ohnehin immer die richtigen Entscheidungen treffen würden. Da jedoch immer umstrittenere Projekte geplant werden, die Bevölkerung und auch die Gemeinderäte sich dabei häufig uneinig werden, greifen die Gemeinden nun zu Volksbefragungen, die zwar nur ratgebend sind, jedoch bisweilen eine klare Richtung weisen können.
Schweden - Gesellschaft
Nach einer Meinungsumfrage des Instituts Novus würden gerne 25 Prozent der Schweden nach Kopenhagen ziehen, 21 Prozent nach Oslo und nur 20 Prozent in die schwedische Hauptstadt Stockholm, da sich der Weltflair und das Hauptstadtgefühl immer mehr in die Nachbarländer verlagert. Nur Helsinki ist unter den nordischen Hauptstädten kaum gefragt, denn immerhin würden 15 Prozent der Schweden noch gerne nach Reykjavik ziehen , aber nur 12 Prozent fühlen sich von Helsinki angezogen. Natürlich werden nur wenige der Träume erfüllt, da die Wohnungsnot in sämtlichen nordischen Städten enorm ist.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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