Nachrichten, 9. September 2017

Schweden - Politik
Ebba Busch Thor, die Vorsitzende der stark angeschlagenen Christdemokraten Schwedens, machte gestern deutlich dass sie sich selbst sehr gut in einer von den nationalistischen Sverigedemokraterna unterstützten Regierung sehen kann. Busch Thor bezeichnet dabei auch die Vorsitzenden der anderen bürgerlichen Parteien als Hypokriten, da sie alle die Politik der Schwedendemokraten verfolgen, diese Partei aber dennoch als nicht akzeptabel bezeichnen. Für die Politikerin ist es selbstverständlich zumindest in einen engeren Dialog mit den Sverigedemokraterna zu treten.
Schweden - Wirtschaft
Auch wenn die Geschäftsführung der nordischen Großbank Nordea versichert dass der Umzug des Unternehmens von Schweden nach Finnland keinerlei Konsequenzen für die Kunden zeigen wird, zeigen sehr viele der Kunden ihren Unmut zum Umzug über die sozialen Medien und Direktkommentare auf der Website der Bank. Nahezu im Minutentakt kann man lesen dass Kunden ihre Konten verlagern oder Immobilienkredite zu anderen Banken verlegen. Selbst Großkunden haben Nordea mit Folgen gedroht und wollen in Zukunft Nordea meiden, da sie das Verhalten als einen Verrat an Schweden betrachten und die Gewinnsucht der Aktienbesitzer verurteilen.
Schweden - Arbeitswelt
Nach Informationen des staatlichen Fernsehens SVT belegt eine kommende Studie dass die Einsätze der schwedischen Arbeitsamts zur Arbeitsbeschaffung, insbesondere über Kurse und Kurzausbildungen, negative Folgen für die Teilnehmer haben, die Maßnahmen, an denen im vergangenen Jahr über 70.000 Arbeitslose teilnahmen haben, haben bisher nur dazu geführt dass die Teilnehmer nach Abschluss der Kurse im Schnitt schlechter bezahlt werden und schlechter eine Arbeitsstelle finden als die offen Arbeitslosen, die selbständig einen Arbeitsplatz, ohne Weiterbildung, suchen. Das Geld, das die Regierung in diese Maßnahmen steckt, könnte, gemäß der Studie, auf andere Weise sinnvoller angewandt werden.
Schweden - Immobilien
Die Statistik der Immobilienmaklerkette Fastigehtsbyrån belegt, dass Einfamilienhäuser während der letzten fünf Jahre im Durchschnitt um 39 Prozent teurer wurden. Während die prozentual größte Preiserhöhung, mit einem Kostenanstieg von 57 Prozent, in Norrbotten gemessen wurde, war die reelle Erhöhung in Stockholm am bedeutendsten, denn hier gingen die Preise seit fünf Jahren täglich um 1000 Kronen nach oben, ohne dass sich auch nur in der Ferne eine Abschwächung zeigen würde. Schon heute sind Immobilien in Schweden sehr deutlich überbewertet.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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