Nachrichten, 8. Juli 2018

Schweden - Politik
Während der politischen Almedalsveckan auf Gotland sprach Jimmie Åkesson, der Vorsitzende der Sverigedemokraterna, erstaunlich wenig über Immigration, sondern betonte vor allem die Sicherheit der Bevölkerung. Nach Åkesson benötigt man mehr Polizisten in Schweden, eine Bereitschaftspolizei und höhere Strafen, sowie die Möglichkeit Asylanten unmittelbar ausweisen zu können wenn diese kriminell werden. Neu war jedoch, dass der Politiker auch eine Steuervergünstigung für Personen forderte, die eine Alarmanlage bei sich einbauen, obwohl die Versicherungsgesellschaften mittlerweile den Wert einer solchen Anlage deutlich abwerteten.
Schweden - Politik
Während Ulf Kristersson, der Vorsitzende der Moderaterna, eine gewisse Zusammenarbeit mit den Sverigedemokraterna nicht ausschließt, zeigt eine Untersuchung des Instituts Novus, die im Auftrag des schwedischen Staatskanals SVT erstellt wurde, dass nur 39 Prozent der Parteisympathisanten eine solche Zusammenarbeit befürworten und 41 Prozent dagegen sind, was Kristersson in eine sehr schwierige Position versetzt, da er durch jede Entscheidung bei den kommenden Wahlen im September Wähler verlieren kann. In keiner anderen Partei ist die Annäherung an die Sverigedemokraterna von Seiten der Sympathisanten größer als bei den Moderaterna.
Schweden - Verkehr
Um die schwedischen Züge widerstandsfähiger gegen Kälte und starke Schneefälle zu machen und neue Techniken in dieser Hinsicht zu entwickeln, soll die stillgelegte Eisenbahnstrecke zwischen Jörn und Arvidsjaur wieder zum Leben erweckt werden und bald als Teststrecke dienen. Auf der Strecke, die über eine Länge von rund 70 Kilometer verfügt, sollen nicht nur Neuentwicklungen bei Eisenbahnen getestet werden, sondern auch Weichen, Signale und alle anderen Einrichtungen, die in den letzten Jahren regelmäßig zu eingestellten Zügen führten. Die Finanzierung der Teststrecke in Höhe von etwa drei Milliarden Kronen soll über das Unternehmen Skanska und die europäische Investierungsbank garantiert werden.
Schweden - Immobilien
Nach Finanzmarktminister Per Bolund werden in naher Zukunft mehrere größere Bauunternehmen in Konkurs gehen, da der Markt für teure Luxuswohnungen nun gesättigt sei, aber der Umstieg zu billigerem Bauen von mehreren Unternehmen nicht rechtzeitig in Erwägung gezogen wurde. Auch wenn die Wohnungsnot in Schweden immens ist, so gibt es wenige Bauunternehmen, die preisgünstige Wohnungen nach Bostadsrätt bauen wollen, und noch weniger, die günstige Mietwohnungen erstellen wollen, zwei Segmente in denen weiterhin eine hohe Nachfrage herrscht.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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