Nachrichten, 7. Juli 2018

Schweden - Politik
Nach Mattias Karlsson, dem Gruppenleiter der Sverigedemokraterna, will die Partei nun Frauen und Immigranten als Wähler gewinnen um im September zur größten Partei Schwedens zu werden, was, nach Karlsson, den Weg zu einer gemeinsamen Regierung mit den Moderaterna und den Christdemokraten frei machen würde. Gegenwärtig sehen die Sverigedemokraterna die Sozialdemokraten, die zwei Prozent mehr Wählerunterstützung haben als die eigene Partei, als einzigen Gegner im Wahlkampf und müssen deshalb von dieser Gruppe Wähler abwerben.
Schweden - Politik
Ebba Busch Thor, die Vorsitzende der sehr angeschlagenen Christdemokraten, schlug während der politischen Almedalsveckan auf Gotland vor Fachkräften in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in den Sommerwochen eine Lohnerhöhung von 50 Prozent zu bezahlen, damit sie bereit seien einen Teil des Urlaubs zu anderen Jahreszeiten zu nehmen, andere Angestellte sollen in dieser Zeit eine Erhöhung von 25 Prozent erhalten. Die Gesamtkosten in Höhe von 4,4 Milliarden Kronen sollen zwischen Regierung und Regionalregierungen geteilt werden. Nach Busch Thor soll auch die gesamte Krankenversorgung von den Regionen auf den Staat übertragen werden.
Schweden - Wirtschaft
Das Umweltgericht in Umeå erlaubte nun dem deutschen Automobilhersteller Porsche seine Testanlage bei Arjeplog zu erweitern, obwohl das gesamt Gebiet in einem Samendorf liegt, das dort ganzjährig die Rentierzucht betreibt. Das Gericht hielt das jahrhundertealte Recht der Samen in diesem Punkt als sekundär und verpflichtete Porsche lediglich dazu das Samendorf bei ausserordentlichen Schäden zu entschädigen, was sich in der Realität als sehr schwer beweisbar zeigt. Die Proteste und der Widerstand der Samen wurde bei der Genehmigung in keiner Weise berücksichtigt.
Schweden - Ausbildung
Nachdem sich im vergangenen Jahr rund 9000 Jugendliche unter 18 Jahren zur Hochschulprüfung anmeldeten um auf diese Weise an einer Hochschule oder Universität angenommen zu werden, will die Regierung nun das Mindestalter während der Anmeldung zu den Prüfungen ab 2022 auf 18 Jahre legen. Nach der Regierung sollen sich Jugendliche in erster Linie in den Gymnasien auf ein Hochschulstudium vorbereiten und nicht nach einer Abkürzung suchen. Die Hochschulprüfung soll in Zukunft vor allem als zweite Möglichkeit gesehen werden und nicht mehr als Schnelleinstieg für Jugendliche mit mittleren schulischen Leistungen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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