Nachrichten, 4. November 2018

Schweden - Politik
Nach einer Zusammenstellung mehrerer Meinungsumfragen kommt das Institut Sifo zum Ergebnis, dass weder die Schwedendemokraten, noch die Sozialdemokraten eine Neuwahl zu fürchten haben, da beide Parteien bei einer Neuwahl Wähler gewinnen werden, was insbesondere dazu führen würde, dass der linke Block dann noch größer als der rechte Block wäre als heute. Als Verlierer sieht Sifo insbesondere die Liberalen und die Moderaten, die bei einer Neuwahl weitaus mehr Probleme für eine Regierungsbildung bekommen würden als heute, da ein Teil der Wähler zu den Sverigedemokraterna abwandern würden. Inwieweit dieses Ergebnis zu einem Umdenken der Blockpolitik führen wird, ist indes ungewiss.
Schweden - Politik
In Solna zeigt sich nun bereits das Versagen der schwedischen Migrationspolitik mit der Zuteilung von Asylanten an die verschiedenen Gemeinden, denn rund 30 Asylanten mussten nun ihre ihnen für zwei Jahre zugeteilten Wohnungen verlassen, da die Zeit abgelaufen ist und die Gemeinde wird die Wohnungen an die neu zugewiesenen Asylanten für zwei Jahre vermieten. Die nun wohnungslosen Asylanten hatten daraufhin ihre Zelte auf dem Gras vor den Wohnungen aufgestellt, erhielten jedoch unmittelbar Besuch von der Polizei, die sie darauf aufmerksam machte, dass in Solna ein Zeltverbot existiert und sämtliche Zelte innerhalb von drei Stunden abgebaut sein müssen. Die Stadtverwaltung erklärt, dass sie keine andere Wahl hatte als die Bewohner auf die Straße zu setzen, diese aber die gleichen Rechte hätten wie alle anderen Obdachlose Solnas.
Schweden - Wirtschaft
Das schwedisch-dänische Postunternehmen Postnord fordert die Regierung auf die Postgesetze zu ändern, da es notwendig sei von der fünftägigen Postverteilung abzugehen und das Porto für alle Briefsendungen und Pakete deutlich angehoben werden muss um überhaupt einen Postdienst aufrecht halten zu können. Als Anlass dafür sieht Postnord die steigende Digitalisierung, die dazu führt, dass nun selbst Rechnungen nur noch im digitalen Briefkasten der Bewohner landen, die Kosten für die Verteilung von tatsächlichen Postsendungen, trotz geringerer Einnahmen, immer mehr kostet.
Schweden - Gesundheit
Nachdem im vergangenen Jahr die Grippeimpfungen in Schweden kaum Erfolg hatten, da der Impfstoff nicht gegen den dann am weitest verbreiteten Virus gedacht war, hat das Gesundheitsamt dieses Jahr entschieden, dass dieses Jahr ein Impfstoff benutzt wird, der gegen vier verschiedene Virusarten aktiv sein wird, d.h. ab etwa zwei Wochen nach der Impfung und dann bis zu maximal vier Monaten. Die jährliche Grippeimpfung ist ab dem 6. November möglich und kostet im Schnitt 300 Kronen pro Person, für Risikogruppe noch 100 Kronen.
Schweden - Umwelt/Kernkraft
Das 2005 endgültig stillgelegte Kernkraftwerk Barsebäck in Skåne (Schonen) soll nun endgültig abgerissen werden, damit das Gebiet mit Wohnungen bebaut werden kann. Aber auch wenn der Abriss voraussichtlich bis 2030 durchgeführt sein wird, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das gesamte Gebiet noch bis etwa 2050 auf eine Bebauung warten muss, da nach dem Abriss noch 37.000 Tonnen Kernabfall vorhanden sein werden für den man erst einmal ein Endlager finden muss. Da es sich bei Barsebäck mit seinen zwei Reaktoren um ein relative kleines Kernkraftwerk handelt, wird die Situation für die größeren Kernkraftwerke, die früher oder später ebenfalls eingestellt werden, weitaus schwieriger aussehen.
Schweden - Umwelt
Kaum ein anderes Land fühlt die Folgen der Klimaveränderungen so deutlich wie Schweden, denn die Messungen des Wetteramts im Oktober des Jahres zeigen, dass es zu dieser Zeit noch nie so warm war wie vergangenen Oktober, da das Thermometer teilweise auf 24 Grad angestiegen war, in nordschwedischen Älvsbyn noch auf 21,8 Grad, während es im gleichen Monat in Älvsbyn allerdings auch auf minus 20,6 Grad fiel. In einem einzigen Monat am gleichen Ort einen Temperaturunterschied von knapp 43 Grad gilt geradezu als historisches Ereignis. Die konkreten Ursachen für diese Temperaturunterschiede ist nicht bekannt, könnte jedoch auf die fortschreitende Klimaerwärmung zurückzuführen sein.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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