Nachrichten, 4. März 2019

Schweden - Politik
Da die schwedische Polizei bei der letzten Schengenstudie für eine völlig unzureichende Grenzkontrolle kritisiert wurde, fordert die Grenzpolizei nun für die kommenden Jahre zusätzliche 600 Millionen Kronen, wobei 100 Millionen Kronen bereits für 2020 nötig sind. Um einen zusätzlichen Druck auf die Regierung ausüben zu können, hat die Polizei die Verbesserungsmaßnahmen bereits begonnen, was das Herbstbudget der Regierung noch mehr Richtung Sicherheit des Landes neigen lassen muss und zu Lasten sozialer Reformen gehen muss.
Schweden - Arbeitswelt
Das schwedische Arbeitsamt wird in Zukunft die gesamte Vermittlung von Arbeitslosen an Privatunternehmen abgeben und sich darauf beschränken den Ausbildungsbedarf und die Bedürfnisse von Arbeitssuchenden zu analysieren. Ylva Johansson, gegenwärtige Arbeitsmarktministerin, sieht dieses Modell als ideale Lösung, da das Arbeitsamt damit Arbeitssuchende an die für sie geeigneten Vermittler weiterschicken kann, die Privatunternehmen wiederum nur für jede erfolgte Vermittlung eines Arbeitslosen bezahlt werden.
Schweden - Terrorismus
Während schwedische Politiker und Organisationen noch über rechtliche Möglichkeiten hinsichtlich ehemaliger weiblicher IS-Mitglieder streiten und über die möglichen Gefahren durch Rückkehrer diskutieren, konnten Journalisten in Syrien feststellen, dass sich die Aussagen der Frauen mit der Zeit im Lager ändern, denn während sich Neulinge oft deutlich weiterhin für den Extrem-Islam aussprechen, ändern die Erzählungen bereits nach einer Woche und ein Teil der Frauen will sich plötzlich geändert haben, nie bei Gräueltaten beteiligt gewesen zu sein, ohne jedoch den Burka abzulegen oder ihre Glaubhaftigkeit in irgend einer Weise festigen zu können.
Schweden - Tourismus/Umwelt
Da das von Moderaten, Christdemokraten und Sverigedemokraterna durchgesetzte Staatsbudget für 2019 vor allem in Umweltfragen sparte, teilt das Naturschutzamt nun mit, dass auch die Arbeit an Methoden zur frühzeitigen Lawinenprognose gespart werden muss und neue Techniken, die auch bei schlechtem Wetter eine Voraussage ermöglichen, nun nur noch in Norwegen entwickelt werden, statt durch eine Zusammenarbeit, was die Kosten für die Früherkennung in Schweden daher stark verteuern wird. In den schwedischen Bergen gehen jedes Jahr tausende an Lawinen ab, wobei man im vergangenen Jahr auch sechs Lawinen-Tote zählte.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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Bericht: The Last Bookstore L. A.