Nachrichten, 26. Januar 2018

Schweden - Politik
Nachdem der staatliche schwedische Fernsehsender SVT aufdecken konnte, dass zwei führende Parteimitglieder der Sozialdemokraten Fake-Konten bei Twitter unterhielten um die Sverigedemokraterna in ein schlechtes Licht zu setzen, will Ministerpräsident Stefan Löfven nun deutlich machen, dass dies nicht der Kultur der Partei entspricht und die beiden Parteimitglieder mit Folgen zu rechnen haben. Inwieweit der Ministerpräsident seine Wähler damit überzeugen kann, bleibt eine offene Frage, denn erst einen Tag vorher verteidigte Finanzmarktminister Per Bolund Unterlagen geheim zu halten, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten.
Schweden - Politik
Nach einer Meinungsumfrage des Instituts Novus, die im Auftrag des staatlichen Fernsehens SVT durchgeführt wurde, erholen sich die Moderaterna unter der Führung von Ulf Kristersson immer mehr und sind nun wieder eindeutig die zweitgrößte Partei Schwedens. Als Verlierer sieht man allerdings vor allem die Zentrumspartei, die bei den kommenden Wahlen eine entscheidende Rolle für die bürgerlichen Parteien einnehmen könnte. Unsicher ist jedoch, ob dieser Aufschwung dem neuen Vorsitzenden zu verdanken ist, oder der Tatsache, dass in Schweden die Sicherheitsfragen immer mehr hervorgehoben werden, denn gerade in diesem Bereich verfügen die Moderaterna über das höchste Vertrauen der Bevölkerung.
Schweden - Wirtschaft/Ernährung
Auch wenn sich der Aufschwung beim Verkauf von ökologischen Lebensmittel an Privatpersonen im vergangenen Jahr etwas verlangsamte, so wurden im vergangenen Jahr für knapp 28 Milliarden Kronen ökologische Lebensmittel verkauft. Dies hängt damit zusammen, dass nun auch der öffentliche Sektor, also Schulen, Altersheime, Krankenhäuser und anderes, verstärkt diese Lebensmittel sucht und verarbeitet. Gesamt gesehen stieg im vergangenen Jahr der Umsatz an Ökoprodukten in Schweden erneut um zehn Prozent an.
Schweden - Gesundheit/Medizin
Nach Analysen des schwedischen Gesundheitsamts steigt die Zahl der Patienten, die eine Antibiotikaresistenz aufweisen, bis zum Jahr 2050 jährlich um 70.000, also um rund zwei Millionen Kranke, was wiederum einem Fünftel der schwedischen Bevölkerung entspricht. Als Hauptursache für diese Entwicklung sieht das Gesundheitsamt die Tatsache, dass die schwedischen Ärzte weitaus mehr Antibiotika verschreiben als notwendig oder sinnvoll sind. Mehrere Aktionen diesen Antibiotika-Verschreibungszwang zu bremsen, blieben bisher erfolglos.
Schweden - Gesellschaft
Bereits am vergangenen Mittwoch besuchte das schwedische Königspaar Kiruna um sich mehr um den bereits begonnenen Umzug der Stadt zu informieren, wobei der erste Besuch der Kirche der Stadt bestimmt war, die, als eines der wenigen Gebäude der aktuellen Stadt, abgebaut und im neuen Kiruna wieder aufgebaut wird. Nach einem Besuch des knapp über 100 Jahre „alten“ Kiruna besuchte das Königspaar die neue Stadt, insbesondere das moderne Rathaus. Der schwedische König lehnte in Kiruna jedes Interview ab.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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