Nachrichten, 25. September 2018

Schweden - Politik
Wie zu erwarten war, wurde gestern, entgegen der üblichen Vorgehensweise, Andreas Norlén, der Kandidat der Moderaten zum Regierungssprecher gewählt. Obwohl die bürgerlichen Parteien keine Mehrheit im Parlament haben, war diese Wahl auf Grund der Unterstützung der nationalistischen Sverigedemokraterna möglich. Auf die gleiche Weise wird vermutlich morgen auch Ministerpräsident Stefan Löfven zum Rücktritt gezwungen, so dass der Regierungssprecher voraussichtlich nach einem neuen Ministerpräsidenten suchen muss, der auch regierungsfähig sein sollte.
Schweden - Politik
Nachdem die bürgerlichen Parteien bei den den Wahlen des zweiten Vice-Regierungssprechers ihre Stimmen mehrheitlich nicht dem Schwedenmokraten Björn Söder gaben, der nach der bisherigen Ordnung diesen Posten erhalten sollte, ging das Amt an die Linke Lotta Johnsson Fornarve. Diese Wahl dürfte die Situation der Moderaten bei einer Regierungsbildung stark schwächen, denn auch wenn der aktuelle Ministerpräsident Stefan Löfven heute abgewählt wird, so könnte er über Monate hinweg eine Übergangsregierung bilden, da die bürgerlichen Parteien bei einer Regierungsbildung die Sverigedemokraterna oder die Sozialdemokraten benötigen, die beide Forderungen stellen werden, die die Moderaten nicht erfüllen wollen.
Schweden - Recht
Nachdem die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter aufdecken konnte, dass der Direktor des Karolinska Krankenhauses in Stockholm mehrere Berater aus seinem persönlichen Bekanntenkreis zu einer Tagessumme von je 55.000 Kronen beschäftigte, hat nun das Amt für Wettbewerbsfragen eine Untersuchung in dieser Angelegenheit eingeleitet. Sollte sich nun aus diesem Grund eine Vetternwirtschaft herausstellen, wird gegen den Direktor des Krankenhauses ein Verfahren eingeleitet, zumal die ausbezahlten Summen eine ungewöhnliche Höhe haben und die Verträge sehr lange aufrecht gehalten wurden.
Schweden - Umwelt
Eine Analyse der Durchschnittstemperaturen in europäischen Städten zeigt, dass fünf der Topp-Zehn-Städte, in denen die Durchschnittstemperatur am meisten anstieg, in Schweden liegen. An erster Stelle steht dabei liegt die nordschwedische Stadt Kiruna in der die Durchschnittstemperatur seit 1900 um ganze 3,4 Prozent anstieg. Nach den neuen Messungen gingen überall in Europa die Temperaturen während der letzten 100 Jahre nach oben, allerdings zeigt die Tendenz, dass diese Temperatur um so schneller ansteigt, je weiter man in den Norden Europas kommt.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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