Nachrichten, 24. Juli 2017

Schweden - Politik
Obwohl sich die Affäre um das schwedischen Kraftfahrt-Bundesamts  (Transportstyrelsen) immer weiter ausdehnt und vom Amt vermutlich sogar Namen von schwedischen Spionen ins Ausland geschickt wurden, will sich Ministerpräsident Stefan Löfven mit keinem Wort zu dieser Affäre äußern, was letztendlich zu einer bedeutenden Regierungskrise führen kann, da die Opposition, inklusive der Sverigedemokraterna, nun erwägen einen Misstrauensantrag gegenüber Infrastrukturministerin Anna Johansson und Innenminister Anders Ygeman zu stellen, die beiden Minister, die auf jeden Falls seit einem Jahr, beziehungsweise mehrere Monate lang von dem Problem wissen. Ob sich die beiden Minister dennoch halten können, wird immer unwahrscheinlicher.
Schweden - Wirtschaft/Tourismus
Nachdem gegenwärtig rund 90 Prozent der schwedischen Bevölkerung in Restaurants, Cafés und Geschäften nur noch mit einer Bankkarte oder einer Kreditkarte bezahlen, entscheiden sich immer mehr Geschäfte und Restaurants Schwedens dazu kein Bargeld mehr anzunehmen, was für ausländische Touristen, die nicht rechtzeitig darüber informiert wurden, erhebliche Konsequenzen hat. Ein weiteres Problem taucht dann noch auf wenn ausländische Touristen nicht darüber informiert wurden dass man in Schweden nahezu ausschließlich Visa und Mastercard akzeptiert, nicht jedoch andere Kreditkarten. Weder Reisebüros noch Reiseveranstalter anderer Länder informieren ihre Kunden regelmäßig und vorab über dieses typisch schwedische Problem.
Schweden - Landwirtschaft
Der diesjährige kalte Frühling in Schweden zeigt nun auch seine Konsequenzen bei der Apfelernte des Landes, da die Gesamternte seit 50 Jahren nicht mehr so schlecht war wie dieses Jahr, denn in weiten Teilen des Landes erfroren Knospen und Blüten, wobei auch noch die geringe Anzahl an Insekten hinzukam. Schätzungsweise wird die Ernte um bis zu 50 Prozent unterhalb jener des Vorjahres liegen, was zu bedeutend höheren Preisen bei schwedischen Äpfeln führen wird und den Import von Äpfeln aus südlicheren Ländern in die Höhe treiben wird.
Schweden - Medizin
Nach einer Studie des staatlichen Alkoholmonopols Systembolaget kennen schwedische Frauen die Risiken von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft besser als in den meisten anderen Ländern weltweit, aber dennoch kosten die Folgeschäden bei Kindern, die auf Alkohol während der Schwangerschaft zurückzuführen sind, die Gesellschaft jährlich über 14 Milliarden Kronen. Als zusätzliches Problem gilt, dass selbst in Krankenhäuser das fetale Alkoholsyndrom (FAS) kaum erkannt wird und daher bei Kindern meist die falsche Diagnose gestellt wird, diese also auch nicht richtig behandelt werden. Nach dem schwedischen Gesundheitsamt werden jedes Jahr bis zu 200 Kinder mit FAS geboren, aber nur bei rund 30 wird die richtige Diagnose gestellt.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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