Nachrichten, 24. Juli 2015

Schweden - Politik
Der schwedische Innenminister Anders Ygeman gibt zu dass Schweden in der vorbeugenden Bekämpfung von gewaltsbetontem Terrorismus weit hinter anderen europäischen Ländern zurückliegt, schiebt dabei die Schuld jedoch auf die letzte Regierung. Ygeman betont, dass Schweden nun mit härteren Gesetzen gegen dieses Problem angehen wird, gibt jedoch nicht an wie Gemeinden, Polizei und verschiedene andere Organisationen diese Gefahr frühzeitig erkennen und eventuell verhindern können. Der Minister vergisst dabei auch, dass die aktuelle Regierung seit fast einem Jahr an der Macht ist ohne irgendein Ergebnis in diesen Fragen vorweisen zu können.
Schweden - Politik
Nach den neuesten Voraussagen des Migrationsamts werden in diesem Jahr in Schweden nur etwa 74.000 Asylanten ankommen, 6000 weniger als bisher angenommen. Im Gegenzug dazu werden jedoch voraussichtlich 12.000 allein kommende Flüchtlingskinder ankommen, also 4000 mehr als bisher berechnet. Als Ursache für den Rückgang an Asylanten sieht das Amt die schwierige Arbeitslage in Schweden, die lange andauernden Bearbeitungen der Anträge und der Ruf, dass Schweden nicht mehr das ideale Land für Asylanten sei, Informationen, die sich mittlerweile auch in Syrien verbreiten.
Schweden - Politik
Die neue Regierung Schwedens zeigt mit ihrer neuen Rentenpolitik deutlich das endgültige Ende des Sozialstaates Schweden, denn Pensionäre werden im kommenden Jahr eine Pensionserhöhung von 4,2 Prozent erhalten und damit bis zu 340 Kronen mehr im Monat überwiesen bekommen. Allerdings betrifft diese Erhöhung lediglich jene Personen, die erheblich über der stattlichen Pensionsgarantie liegen, denn Pensionäre, die ohnehin schon kaum mit ihrer Pension auskommen, werden pro Monat 30 Kronen weniger erhalten. Die Erhöhung wird auch bei Pensionären, die Wohngeld erhalten, zum Teil von der gesenkten Wohnhilfe aufgefressen werden, was bedeutet, dass nur gut situierte Pensionäre voll von der Erhöhung der Pension profitieren können, eine Politik, die man bisher mehr rechts als links suchen musste.
Schweden - Politik/Arbeitswelt
Infrastrukturministerin Anna Johansson schreibt in einem Debattenbeitrag im Svenska Dagbladet, dass unseriöse Taxiunternehmen in Schweden eine wirtschaftliche Bedrohung für die seriösen Unternehmen des Landes sind und ihr Ministerium daher neue Regeln für Taxiunternehmen ausarbeitet, wobei sie hierbei vor allem Uber in Schweden ausschalten will. Ohne ihren Gedankengang klar weiterzugeben, spricht Johansson dann davon, dass konkrete Bestimmungen und Gesetze für Taxiunternehmen nicht nur zu höheren Steuereinnahmen führen werden, sondern auch Arbeitsplätze schaffen und ein Schritt dazu seien, dass Schweden im Jahre 2020 die geringste Arbeitslosenquote Europas habe.
Schweden - Recht/Jagd
Mehrere Analysen zeigen, dass in Nordschweden Wilderei kaum verfolgt wird, da die lokale Polizeieinheit für Jagdvergehen zuständig ist und dadurch die Vergehen kaum verfolgt werden, zum einen, weil viele Polizisten selbst Jäger sind, oft in der gleichen Jagdgruppe der Täter, zum anderen, weil sie von Jägern, aber auch von Kollegen, bedroht werden wenn sie die Angelegenheiten tatsächlich bearbeiten. Der für diese Fälle zuständige Staatsanwalt fordert daher, dass Jagdvergehen von einer nationalen Einheit bearbeitet wird, die keinerlei lokale Anknüpfung hat, was die Polizisten Nordschwedens jedoch für unsinnig halten.
Schweden - Medizin
Während in den 70er Jahren nur etwa fünf Prozent der schwedischen Frauen ihre Kinder durch einen Kaiserschnitt zur Welt brachten, stieg diese Zahl im Laufe von 30 Jahren im Durchschnitt auf 17 Prozent an. Erst nachdem sich immer mehr Mediziner des Landes wieder für die traditionelle Geburt aussprechen und nur noch bei kritischeren Fällen zum Kaiserschnitt greifen, nimmt diese Quote wieder ab. Nach den Ärzten des Landes ist die traditionelle Geburt für Kinder besser und der Wunsch junger Frauen per Kaiserschnitt zu gebären, liegt vor allem vor der Angst vor Schmerzen. Allerdings wollen Ärzte den Kaiserschnitt auch bei unkomplizierten Normalgeburten nicht verweigern, die Mütter vor diesem jedoch abraten.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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