Nachrichten, 23. Februar

Schweden - Politik
Obwohl in Schweden ausländische Bergwerkgesellschaft kaum Abgaben bezahlen müssen und Diesel für die Fahrzeuge in den Gruben sehr stark subventioniert werden, hat die Regierung nun an ein britisches Unternehmen, das in Schonen ein sehr umstrittenes Bergwerk für Vanadium plant, eine zusätzliche Subvention von einer halben Million Kronen vergeben um dem Unternehmen sechs Monate lang Forschungsarbeiten im geplanten Gebiet zu ermöglichen. Die Bewohner der gesamten Umgebung fürchten dass durch ein entsprechendes Bergwerk das Grundwasser verunreinigt werde und die Natur zerstört werde, da dies bereits bei anderen Bergwerken der Fall war.
Schweden - Politik/Ausbildung
Die schwedische Regierung hat sich, in Übereinkunft mit der Zentrumspartei und den Liberalen dazu entschlossen in Zukunft allen Schuldirektoren die Möglichkeit zu bieten eine Benotung ab der vierten Klasse einzuführen, was der Kinderombudsmann stark kritisiert, da die neue Regelung bedeute dass Eltern und Kinder nicht mehr um ihre Meinung hinsichtlich der Benotung ab diesem Alter gefragt werden, was jedoch in der Kinderkonvention der UN vorgesehen ist. Diese neue Regelung soll eingeführt werden noch bevor das Pilotprojekt, das die Benotung ab der vierten Klasse, in Übereinkunft mit den Eltern, ausgewertet wurde. Der Kinderombudsmann fordert nun die Regierung auf die geplante Änderung einzustellen und eine Studie in Auftrag zu geben, die vor allem bewertet ob die Benotung ab dem vierten, oder ab dem sechsten Schuljahr wünschenswerte Ergebnisse bringe.
Schweden - Gesundheit
Nachdem der Coronavirus nun auch in Italien bereits zwei Tote forderte und die Anzahl der Kranken rapide wächst, warnt nun Björn Olson des Universitätskrankenhauses Uppsala vor einer möglichen Epidemie in Schweden auf die sich sämtliche Krankenhäuser sehr dringend vorbereiten sollten, denn es scheint dass der Virus nicht ausgeschlossen oder begrenzt werden kann, da immer mehr der Erkrankten keinerlei Beziehung zu China haben und die Quelle des Virus bereits in mehreren Fällen nicht mehr eingekreist werden kann. Sollte sich der Virus unkontrolliert verbreiten können, so könnte, nach Olson, eine Pandemie auf dem Weg sein.
Schweden - Gesellschaft
Nach einer Analyse des Instituts für Pflege und Vorsorge (IVO) wurden in den Jahren  2017 und 2018 rund 67 Prozent der Entscheidungen des Jugendamts fehlerhaft gefällt, jeweils zum Nachteil der Kinder, die bei diesem Vorgehen selbst den Tod riskieren. Das größte Problem dabei war, dass in vielen Fällen Nachbarn und Bekannte beim Jugendamt Alarm schlugen, die Sachbearbeiter jedoch den Anmeldungen nicht nachgingen, obwohl gerade bei häuslicher Gewalt gegen Kinder ein unmittelbares Einschreiten nötig ist. Selbst wenn Kinder bei Pflegeeltern untergebracht wurden, fehlte oft die Kontrolle und die Überprüfung der Pflegeeltern, was bei Kindern zu lebenslänglichen psychischen und physischen Schäden führen kann.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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