Nachrichten, 22. Januar 2017

Schweden - Kriminalität/Politik
Der von der Regierung unterstützte Polizeichef Dan Eliasson versicherte der Presse gegenüber dass es keinerlei Grund für seinen Rücktritt gäbe, da er in Zukunft Resultate liefern werde. Die Probleme der letzten zwei Jahre schiebt er auf die notwendige Umstrukturierung der Polizei. Die gesamte Opposition wartet allerdings seit Wochen auf den Rücktritt des obersten Polizisten Schwedens und sehen das gesamte Problem mit der schlechten Aufklärung an der Unfähigkeit Führungsqualität des Polizeichefs, der bis heute auch keinen klaren Zeitplan für bessere Resultate oder konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreiten konnte.
Schweden - Gesundheit
Um das Problem in den schwedischen Krankenhäusern abzubauen, teilt der Verband der Gemeinden und Regionen Schwedens SKL mit dass es innerhalb von zwei Jahren nur noch in wenigen Fällen Mietkrankenschwestern geben werde und die einzelnen Regionen nun einen für sie angepassten Plan ausarbeiten sollen um dieses Ziel zu erreichen. Innerhalb der letzten vier Jahre waren die Kosten für Mietpersonal (Krankenschwestern und Ärzte) in Schweden von 1,5 Milliarden Kronen im Jahr auf vier Milliarden angewachsen. Die offene Frage dabei ist lediglich woher man die Krankenschwestern nehmen will, die zudem gegen ein schlechtes Gehalt und lange Arbeitstage in den Krankenhäusern arbeiten wollen.
Schweden - Ernährung/Wirtschaft
Nach einer Studie des Branchenverbands Svensk Fågel gab die Mehrheit aller in die Studie eingehenden Geschäfte den Kunden falsche Angaben über die Herkunft von Hähnchen. Obwohl die Mehrheit der Hähnchen aus Thailand kamen, versicherten über 50 Prozent der Händler dass es sich um schwedisches Fleisch handele. Nun laden Landwirtschaftsminister Sven-Erik Bucht und Konsumminister Per Bolund Repräsentanten des entsprechenden Handels zu ernsthaften Gesprächen ein und um ihnen mitzuteilen dass die Herkunftsangabe bei Hähnchen zum Gesetz werden kann, sollten die Kunden weiterhin über die Herkunft des Geflügels belogen werden.
Schweden - Archäologie
Archäologen konnten ganz in der Nähe des schwedischen Wikingerortes Birka ein 40 Meter langes Bauwerk entdecken, das von der Lage und dem Aussehen her der Besitz des Stellvertreters des Königs auf Birka gehörte. Auch wenn bisher die Ausgrabungen noch nicht begonnen haben, so gehen die Archäologen davon aus dass dieses Gebäude wichtige Aufschlüsse über die Vergangenheit Birkas bieten kann, die es auch ermöglichen mehr über die Lebensweise der schwedischen Wikinger zu erfahren.
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