Nachrichten, 21. Januar 2017

Schweden - Politik
Am gestrigen Vormittag trafen sich Innenminister Anders Ygeman und Dan Eliasson, Direktor der schwedischen Reichspolizei, um über die schlechten Ergebnisse der Polizei zu diskutieren, die seit sieben Jahren immer weiter nach unten zeigen. Auch wenn viele Schweden bei diesem Treffen mit der Entlassung Eliassons gerechnet haben, so sprach der Innenminister ihm weiterhin sein Vertrauen aus und sah Lichtpunkte in den Erklärungen des höchsten Polizeichefs. Eine der Maßnahmen zur Verbesserung der Resultate soll ein nationaler Einstellungsstopp sein, obwohl gerade die Anzahl der Polizisten mit der Umstrukturierung bereits schrumpfte und von den Polizeieinheiten als zu gering betrachtet wird.
Schweden - Arbeitswelt
Nach einer Umfrage des Instituts Skop im Auftrag der Fachzeitschrift Lärarnas Tidning halten nur 15 Prozent der Grundschullehrer Schwedens das Modell der Regierung im Lehrerberuf für sinnvoll, aber 57 Prozent sind der Meinung dass nicht einzelne ausgewählte Lehrer eine bedeutende Lohnerhöhung erhalten sollen, während die anderen, gleich gut ausgebildeten Lehrer, weitaus weniger verdienen. Selbst die Mehrheit der Lehrer, die von der Gehaltserhöhung profitieren, halten das Regierungsmodell überwiegend für schlecht, da dies die Stimmung der Lehrer in den Schulen verpestet und kaum geeignet ist den Beruf aufzuwerten.
Schweden - Immobilien
Nach den Mieterverbänden Schwedens wird ein Drittel aller Mieter in guter städtischer Lage in den kommenden Jahren ihre Wohnungen verlassen müssen, da sie die Miete für ihre Wohnungen nicht mehr aufbringen können. Als Ursache dafür gilt dass die Wohnungen aus den 60er und 70er Jahren renoviert werden müssen, die Bauverwaltungen jedoch hierfür kein Geld zurücklegten. Die Mieter sind daher gezwungen für die Renovationskosten aufzukommen, was bedeutet, dass sich die Miete nach den Arbeiten um etwa 50 Prozent erhöht. Die Trennung zwischen Arm und Reich wird damit in den zentralen Teilen der schwedischen Städte mit einem Riesenschritt voranschreiten, da Normalverdiener diese Bereiche verlassen müssen.
Schweden - Ernährung/Gesellschaft
Eine neue internationale Studie belegt dass sich die Essensgewohnheiten der Bewohner nördlicher Länder in den letzten Jahren verschlechterte, denn mittlerweile ernähren sich im nördlichsten Europa 22 Prozent der Bevölkerung schlecht, vier Prozent mehr als noch 2011. Besonders deutlich zeigt die Studie auch dass sich die Essensgewohnheiten von Kindern gut gebildeter Eltern etwas verbesserte, aber bei Kindern von schlechter gebildeten Eltern verschlechterte, sich die Menge der schlecht Kinder innerhalb von fünf Jahren sogar verdoppelte und nun bei 24 Prozent liegt. Bei Vergleichen innerhalb der nördlichen Länder Europas schneidet Schweden am schlechtesten ab.
Schweden - Gesellschaft
Auch wenn der tatsächliche Zeitpunkt des Sprungs über die zehn-Millionen-Grenze der schwedischen Bevölkerung nicht eindeutig festgelegt werden kann, so gab das Statistische Amt Schwedens um 7 Uhr 47 bekannt dass das Land nun über zehn Millionen Einwohner hat, ohne die Flüchtlinge zu rechnen, die bisher keine Aufenthaltsgenehmigung haben. Nach Schätzungen wird die nächste Schwelle zu elf Millionen erst im Jahre 2024 überschritten. Als das Statistische Amt SCB im Jahre 1765 mit der Bevölkerungszählung begann, hatte Schweden 1.765.724 Einwohner. Schweden ist eines der am schnellsten wachsenden Länder Europas.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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