Nachrichten, 19. Mai

Schweden - Politik
Selbst während der laufenden Coronakrise können sich Sozialdemokraten und Moderate nicht an eine Art Stillhalteabkommen halten, denn während die schwedische Regierung erst nach dem Ende der Coronakrise einen Untersuchungsausschuss einsetzen will, der die Krisenbearbeitung Schwedens bewerten soll, fordert Ulf Kristersson, der Vorsitzende der Moderaten die Einsetzung des Ausschusses noch vor der Sommerpause des Reichstags. Als Argument nennt der Politiker dass die Coronakrise kein klares Ende habe, sondern möglicherweise noch über Monate hinweg existieren kann, eine klare Auswertung jedoch so schnell wie möglich nötig sei.
Schweden - Wirtschaft/Arbeitswelt
Das schwedische Kugellagerunternehmen SKF, das vor kurzer Zeit bereits in Kritik geriet, weil das Unternehmen Aktieneignern hohe Gewinne auszahlen wollte, gleichzeitig jedoch von der Regierung Geld für Kurzarbeit forderte, gerät nun erneut ins Rampenlicht, denn nachdem der Antrag auf Kurzarbeitergeld zurückgezogen wurde, um Aktionäre zufriedenstellen zu können, gibt das Unternehmen nun bekannt dass der Absatz während der letzten Monate so stark zurückging, dass die Firma nun 300 Angestellte entlassen müsse, nicht nur wegen Arbeitsmangel, sondern auch wegen einer Umstrukturierung. Die Auszahlung an Aktionäre soll indes bestehen bleiben.
Schweden - Arbeitswelt
Eine Analyse der 14 großen schwedischen Technikgiganten wie Spotify, Klarna und Storytell kann belegen, dass dort 88 Prozent der Schlüsselpositionen von Männern besetzt sind und Frauen in diesem Bereich nur eine kleine Nebenrolle spielen. Die meisten dieser Unternehmen wurden von jüngeren Männern gegründet, bei denen man hoffte dass alte Machogesetze nicht mehr maßgeblich seien, was sich nun jedoch als Irrtum herausstellt. Eine Studie belegt zudem dass jeder vierte Angestellte in diesen Firmen diskriminiert wird, wobei es sich dabei natürlich fast ausschließlich um Frauen und Angestellte einer Minoritätengruppe handelt.
Schweden - Gesundheit
Auf Grund der hohen Menge an Coronakranken mussten in Schweden bisher bereits rund 44.000 geplante Operationen eingestellt werden, was bedeutet, dass die Warteschlange für Operationen nun bereits bei knapp 160.000 Kranken liegt, also kaum eine der wichtigen Operationen innerhalb einer gesetzlich vorgeschriebenen Frist stattfinden kann und sehr viele unter ihnen Monate lang in Angst oder mit Schmerzen leben müssen, da es sich auch um Herz- und Krebsoperationen handelt. Je länger der Covid-19 Schweden im Griff hat, um so länger wird die Warteschlange werden, und um so mehr Operationen müssen auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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