Nachrichten, 17. Januar 2019

Schweden - Politik
Gestern gegen 14 Uhr gab der schwedische Regierungssprecher Andreas Norlén bekannt, dass er Stefan Löfven als Kandiat zum Posten des Ministerpräsidenten nominiert und die entsprechenden Parlamentswahlen am Freitag stattfinden werden. Nachdem sich die Linken sich bei der Abstimmung, aus Protest gegen die geplante rechte Politik, enthalten wollen, reichen die Stimmen der Regierungsparteien (Sozialdemokraten und Grüne) und die Stimmen der Unterstützer Zentrumspartei und Liberale aus um Löfven im Amt des Ministerpräsidenten zu bestätigen.
Schweden - Politik
Nach dem Treffen mit dem Regierungssprecher gab Jonas Sjöstedt gestern bekannt, dass die Parlamentsmitglieder der Partei sich bei der Wahl von Stefan Löfven als Ministerpräsidenten enthalten werden um Löfven den Weg zum Ministerpräsidenten zu ermöglichen. Nach Sjöstedt haben sich die Linken dazu entschlossen, da ihnen Löfven gewisse Sicherheiten für eine weitere linke Politik bot. Allerdings drohte Sjöstedt auch mit einem Misstrauensvotum, sollte Löfven die Arbeitssituation von Arbeitern verschlechtern oder die Mieten freigeben, zwei Forderungen von denen die Zentrumspartei und die Liberalen auf keinen Fall abgehen wollen. Die Stabilität der kommenden Regierung wird daher permanent auf dem Spiel stehen.
Schweden - Politik
Nach einer Meinungsumfrage des Instituts Novus, die gestern Nachmittag im Auftrag des schwedischen Staatsfernsehens SVT erstellt wurde, sind 49 Prozent der Schweden der Meinung, dass die Übereinkunft, die zur kommenden Regierung führen wird, schlecht für das Land sei und nur 39 Prozent sind der Meinung, dass es sich um eine positive Übereinkunft handelt. 44 Prozent der Befragten sind auch der Meinung dass die kommende Regierung die Regierungsperiode nicht überstehen werde, gegen 31 Prozent, die die Regierung für haltbar halten. Bedenklich ist dabei, dass 49 Prozent des Wähler der Sozialdemokraten nicht glauben dass die Regierung vier Jahre überstehen wird.
Schweden - Landwirtschaft
Im Gegensatz zu Norwegen hat das schwedische Landwirtschaftsamt nun entschieden dass Nerzfarmen in Schweden nicht verboten werden, da es wissenschaftlich bisher nicht bewiesen wäre dass die Tiere in ihren Käfigen in ihrer freien Bewegung auf eine Weise eingeschränkt seien um von einer Tierquälerei zu reden. Nach dem Landwirtschaftsamt wäre für eine andere Entscheidung eine intensive Forschung in dieser Frage nötig. Die Grünen Schwedens zeigen sich von dieser Entscheidung enttäuscht, im Gegensatz zu den rund 70 Nerzzüchtern des Landes.
Schweden - Arbeitswelt
Das staatliche Unternehmen Swedavia teilte gestern mit, dass in Kürze etwa 125 Angestellte, insbesondere in Stockholm und Göteborg, gekündigt werden, da das Unternehmen effektiver arbeiten muss und die Konkurrenzkraft gestärkt werden soll. Die Aussage ist erstaunlich, da die Zahl der Fluggäste auf den staatlichen Flughäfen während der letzten Jahre deutlich nach oben ging, die Wirtschaftslage ausgezeichnet ist und mehreren Flughäfen ausgebaut oder erweitert werden. Sämtliche große Flughäfen Schwedens sind Eigentum von Swedavia.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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