Nachrichten, 12. Juli 2018

Schweden - Politik
Obwohl der Verband der schwedischen Landwirte seine Mitglieder seit Jahren davon warnt Klärschlamm zum Dünger landwirtschaftlicher Flächen anzuwenden, findet man bis heute viele unter ihnen, die diesen Schlamm wegen dem hohen Phosphorgehalt als Dünger anwenden. Nun beginnt die schwedische Regierung ein Verfahren, das dazu führen soll, dass dieser Schlamm grundsätzlich nicht mehr auf den Feldern landen darf, allerdings nicht wegen dem hohen Phosphorgehalt, sondern weil man in diesem Schlamm auch einen erhöhten Anteil an Schwermetallen wie Cadmium oder Blei findet, also Stoffe, die auf keinen Fall in der Lebensmittelkette landen sollen.
Schweden - Landwirtschaft
Die bereits lang anhaltende Hitze in Schweden, verbunden mit der extremen Trockenheit, führt dazu, dass die Getreideernte nur etwa bei 50 Prozent eines Durchschnittsjahrs liegen wird und Tiere mangels Futter notgeschlachtet werden müssen. Landwirtschaftsverbände rufen daher die Bevölkerung des Landes auf nun schwedisches Fleisch zu kaufen, so dass die Landwirte zumindest das Fleisch der Tiere verkaufen können. Die Trockenheit ist mittlerweile so bedeutend, dass selbst Bienen zugefüttert werden müssen um überleben zu können, an eine sinnvolle Honigernte also gar nicht mehr erst zu denken ist.
Schweden - Ausbildung
Im vergangenen Jahr wurde 8,5 Prozent der schwedischen Schüler die Studienhilfe gestrichen, weil sie zu häufig unentschuldigt dem Unterricht ferngeblieben waren, 0,7 Prozent mehr als im vorhergehenden Jahr. Nach der Vergabestelle der Studienhilfe liegt dies daran, dass im letzten Jahr sehr vielen Schülern Studienhilfe ausbezahlt wurde, die bisher keine schwedische Staatsbürgerschaft haben, sondern nur mit einer permanenten Aufenthaltsgenehmigung in Schweden leben. Gerade diese Gruppe nehme, nach Aussagen des Amtes, den Schulbesuch weniger ernst als Schüler mit schwedischer Staatsbürgerschaft. Um den Studienbetrag zu verlieren muss ein Schüler pro Monat mindestens vier Stunden unentschuldigt dem Unterricht fern bleiben.
Schweden - Recht/Gesellschaft
Die Stadt Eskilstuna, die als erste Stadt Schwedens eine Genehmigung für das Betteln einführen wollte und damit auch mehrere Politiker mit dieser Idee inspirierte, ist mit diesem Vorstoß nun endgültig gescheitert, da die Regionalregierung des Sörmlands feststellte, dass ein solches Verbot mit keinem Gesetz des Landes zu vereinbaren sei und die Bettelei als solches die öffentliche Ordnung nicht störe. Die Entscheidung der Landesregierung betrifft auch Straßenmusikanten, die in Eskilstuna ebenfalls um eine Genehmigung ansuchen sollten. Lediglich konkrete nachweisliche Störungen durch Bettler oder Straßenmusikanten können dazu führen, dass sich diese einen anderen Ort für das Betteln oder Musizieren suchen müssen, ohne dass jedoch die Ausübung der Tätigkeit an irgendeine Genehmigung gebunden sein darf.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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