Nachrichten, 11. August 2016

Schweden - Arbeitswelt
Obwohl statistisch gesehen die Anzahl der Frühpensionäre Schwedens während der letzten zehn Jahre abnahm, hat die Anzahl der Frühpensionäre im Alter von unter 29 Jahren in dieser Zeit um 51 Prozent zugenommen, was bedeutet, dass mittlerweile 37.000 jüngere Personen als permanent arbeitsunfähig gelten. Als Ursache davon sieht man, dass die Ansprüche der Arbeitgeber permanent ansteigen und daher Personen mit Behinderungen keinen Zugang mehr zum Arbeitsmarkt finden. Das Gesetz von 2008, das von Langzeitarbeitslosen größere Anstrengungen bei der Arbeitssuche fordert, ist bei dieser Gruppe völlig wirkungslos.
Schweden - Arbeitsmarkt
Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen in Schweden langsam zurückgeht und auf einen wirtschaftlichen Aufschwung hinweist, steigt die Anzahl der Arbeitslosen, die das Gymnasium nicht abschlossen oder gar die Grundschule ohne notwendige Leitung verließen, weiterhin an. Unter den Arbeitslosen findet man allerdings auch relativ viele Jugendliche, die erst relativ spät aus anderen Ländern nach Schweden kamen und daher nur einen kleinen Teil ihrer Schulbildung in Schweden erwarben. Lediglich in den Regionen Stockholm, Uppsala und in Västerbotten steigt diese Gruppe nur geringfügig an.
Schweden - Arbeitswelt/Steuern
Ab dieser Woche erstattet das schwedische Finanzamt auch jenen die zu viel bezahlte Einkommenssteuer, die ihre Erklärung weiterhin in Papierform abgegeben haben, denn alle, die Internet dafür nutzten, erhielten die Rückzahlungen bereits vor Mittsommer. Immerhin handelt es sich dabei noch um rund 700.000 Personen, die insgesamt 6,4 Milliarden Kronen erhalten werden. Da die Zinsen in dieser Zeit nach unten gingen, sind es allerdings weitaus mehr Schweden, die nun vom Finanzamt zur Kasse gebeten werden, den über 1,5 Millionen Schweden müssen nun insgesamt 13,7 Milliarden Kronen an Steuern nachzahlen.
Schweden - Umwelt/Recht
Obwohl Aal in Schweden nur mit Sondergenehmigung gefangen werden darf, da sein Bestand sehr gefährdet ist, sind Fischer und Liebhaber von Aalgerichten sehr aktiv und betreiben den Fang illegal, oft mit kommerziellen Interessen. Nun wollen die Regionalregierungen das Problem von einer anderen Seite angehen und sämtliche Käufer von Aal auffordern beim Kauf von Aal nach einer Herkunftserklärung zu fragen und nur noch jene Tiere zu kaufen, die auf legale Weise gefangen wurden. Über die sozialen Medien sollen auch die Genießer von Aal deutlich drauf hingewiesen werden, dass sie Tiere essen, die von der Ausrottung bedroht sind.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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