Mutter - Sohn -Verhältnis

Eine um die 40 jährige Frau bei mir in der Apotheke: "Mein Sohn ist 16 und er hat eine feste Freundin – und jetzt hat er mir gesagt, er ist bereit für Sex."

...

Meine Reaktion abwartend ...

Ich reagiere ... sparsam: "Ja – und?"

Frau: "Ich brauche also Kondome ... und dann hätte ich da eine Frage ..."

Pharmama: "Hmmm?"

Frau: "Er hatte als Kind eine Krankheit und ... es ist nicht sicher, aber es könnte seine Penis-funktion beeinträchtigt haben. Gibt es da etwas, das ich ihm geben könnte als Hilfe?"

Pharmama: "Es ist nicht sicher?"

Frau: "Nein."

Pharmama: "Dann .. würde ich vorschlagen Sie warten ab. Solange man das nicht sicher weiss, dass das ein Problem gibt, würde ich auch nichts machen. Wenn / Falls gibt es Mittel, die der Arzt verschreibt und die wir dann versuchen können."

Und in Gedanken: Ihn da unter Druck zu setzen ist da sicher kontraproduktiv. Man muss auch daran denken, dass viele "Potenz-Probleme" psychische Ursachen haben.

...

Das Anliegen spricht für ein gutes Mutter-Sohn Verhältnis ... und obwohl ich das noch nett finde von der Mutter, sich da Gedanken zu machen und so vorzusorgen ... irgendwie wäre mir das etwas zuviel des Guten.

Was meint ihr?

 


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