München früher, fast wie heute

Elisabeth Angermair  (Hrsg.) „München im 19. Jahrhundert: Frühe Photographien 1850 bis 1914“, 200 Seiten, Schirmer Mosel, 49,80 €, ISBN: 978-3829606547;

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Wer München mag, wird auch dieses Buch mögen – auch wenn München darin kaum wieder zu erkennen ist. Immerhin sind viele der Fotos über 150 Jahre alt. Da war der Märchenkönig Ludwig II gerade mal in der Grundschule.

Als die Fotografen München entdeckten, war die Technik schon 25 Jahre alt. Und sie schafften erstaunliches. Im Jahr 1858 stellte sich Georg Böttger den Turm des Alten Peter und schuf ein 360-Grad-Panorama des königlichen Münchens.

1852 erreichte München den Status Großstadt. Erstmals wurden mehr als 100.000 Einwohner gezählt. Von da an ging es rapide bergauf. Die fast 300 Fotos zeigen dies sehr eindrucksvoll. Vieles wirkt bekannt und ist doch ganz anders: Der Marienplatz ohne das Neue Rathaus, der Stachus bevor ihn Gabriel von Seidl in der heutigen Form umgestaltete.

Viele der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen, heute stadtprägenden Gebäude gehen zurück auf das Wirken vor allem von Ludwig I., etwa die Ludwigstraße mit dem Odeon, der Staatsbibliothek, der Universität, dem Siegestor und der Feldherrnhalle. Noch deutlicher aber veränderte das erstarkende Bürgertum die Stadt. Auch davon erzählen die Bilder dieses prächtigen Bildbands.

Bewertung: *****


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