Motivationsloch?

Es kennt bestimmt jeder der schon mal auf besondere Ziele hin gearbeitet hat. Eine Phase in der es unglaublich schwer fällt sich zu motivieren. Tage an denen man beim Versuch aufzustehen merkt, dass einem ein riesiger Schweinehund im Genick sitzt.

Die Vorbereitung staffelt sich in verschieden Abschnitte und Meilensteine. Diese Meilensteine können ein großer, langer Lauf, ein Testrennen oder ein Ultralauf wie am letzten Wochenende in Eschollbrücken sein. Kleine Zwischenziel auf dem Weg zu seinem Saisonhöhepunkt.
Wobei so ein richtiger Saisonhöhepunkt in dem Sinne habe ich ja nicht. Ich freue mich gleich auf mehrere Highlights im Jahr. ;-)

Jedenfalls war der Jahreseinstieg, im Vergleich zum letzten Jahr ziemlich vermurkst. Den Rodgauer 50er habe ich nach 25 Kilometern wegen Asthmaproblemen abbrechen müssen. Der Februar war eigentlich fast komplett mit einer Erkältung versaut. Und in Eschollbrücken musste ich mich wesentlich mehr quälen als gedacht.
Nicht ganz so fluffig wie geplant das erste Quartal 2012! ;-)

Dazu kommt noch ein Berg voller Arbeit, der selbst mich öfters mal fragen lässt wie ich den mit der nötigen Intensität und Qualität abarbeiten soll. Vielleicht kennt Ihr das Gefühl wenn man eine Welle vor sich herschiebt in der Hoffnung sie fällt irgendwann in sich zusammen? Irgendwie fällt sie halt nicht. :cry:
Aber das Schicksal teile ich mit meinen Kollegen. Von denen hätte im Vorfeld auch keiner gedacht, dass man im öffentlichen Dienst mehr Arbeit hat als in der freien Wirtschaft. Aber dieses Klischee hält sich in unserer Gesellschaft ja hartnäckig!
Bei den Kollegen nicht mehr. ;-)

Jedenfalls fällt es nach einem sehr anstrengenden Lauf wie in Eschollbrücken schwer sich wieder aufzuraffen und sein Training zu absolvieren. Besonders nach dieser unsäglichen Zeitumstellung. Aus den sonnigen Läufen zur Arbeit in den letzten Wochen ist wieder ein Lauf durch die Dunkelheit geworden. Mir schlägt so etwas auf´s Gemüt.

Die Muskulatur in den Oberschenkeln sind durch die 50Kilometer in den leichten Brooks PureConnect noch ziemlich strapaziert. Durch die fehlende Stützfunktion der Schuhe muss die Muskulatur wesentlich mehr arbeiten. Zwar vertrage ich dies vom Bewegungsapparat wesentlich besser, aber die Muskulatur in Beinen und Fuß leistet Schwerstarbeit. Die Regenerationszeit ist einfach länger!

Und dann steht ja auch noch mein 50.ter Geburtstag vor der Tür. Lust auf Feiern habe ich eigentlich gar keine. Warum auch? Für mich bedeutet mein Geburtstag nicht viel.
Älter werde ich auch ohne Feiern. Und an manchen Tagen fühle ich mich wie 30, an anderen, wie nach dem 50er am WE, wie 80! ;-)

Geschenke mache ich mir am liebsten selbst und für ein Bier mit Freunden muss ich keine 50 werden. Aber irgendwie komme ich wohl nicht drumherum. Schließlich bin ich ja nicht alleine. Und wenn der Diro es geschafft hat 50 Jahre als zu werden, dann sollten wir das Feiern!

Und der nächste “Meilenstein” ist ja auch schon in Sicht. Ende April ein lockerer HM und zwei Wochen später geht´s auf den Rennsteig.
Supermarathon ist angesagt!
Und wie es ausseiht mit ganz, ganz vielen Freunden, Bekannten und “noch-nicht-live-Bekannten”. Das gibt wohl ein großes Fest in Schmiedefeld. Da freue ich mich richtig darauf.

Motivationsloch?

Also vergessen wir mal das Wort “Motivationsloch”. Machen eine “kleine Zwischenunlust” daraus, kneifen die Ars…backen zusammen und machen uns auf den “alten Mann” in Form zu bringen.
Denn schließlich will ich am Rennsteig meinen Spaß haben und nicht 74 Kilometer lang leiden.
Wobei die einfacher gesagt als getan ist! ;-)

In diesem Sinne.
Keep Running!
Run Happy


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