Mitarbeiter-Revolte in der Firma

Zur Zeit haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Firma alle Hände voll zu tun, jeden Tag gibt es Überstunden und sogar an Sonntagen wird bei uns gearbeitet. Kein Wunder, das die Leute da mitunter etwas angespannt sind. Gestern am späten Nachmittag dann löste ein relativ banaler Grund eine Mitarbeiter-Revolte aus. Drei Mädels beschwerten sich darüber, das sie angefangene Stücke erst fertig machen müssen bevor sie in die Pause gehen dürfen. Sollten die mit Kleber fertig beschichteten Teile nämlich eine Stunde liegen bleiben sind sie angetrocknet, können nicht mehr mit Steinen besetzt werden und müssen dann weggeschmissen werden.

Die zeitliche Mehraufwand liegt da bei vielleicht zehn Minuten, die die Leute dann einfach hinten an ihrer Pause dranhängen können, damit ihnen nichts verloren geht. Das hat auch immer gut funktioniert bis eben gestern diese Drei damit nicht mehr einverstanden waren. Anstatt nun mit ihrem Anliegen zu den beiden gewählten Mitarbeitervertretern zu gehen, fingen sie an sich lautstark zu beklagen so das die gesamte Belegschaft gestört wurde und alles es mithörte. Ein Vorarbeiter machte daraufhin eine Bemerkung wie, “dann geht doch wenn es euch nicht passt”, und die Mitarbeiter-Revolte nahm ihren Lauf. Kaum hatte er ausgesprochen, da legten alle kollektiv die Arbeit nieder und schimpften auf ihn ein.

Unser anderer Vorarbeiter versuchte sie noch zu beruhigen aber leider ohne Erfolg. Das war der Zeitpunkt als ich seinen Anruf bekam. Ich hatte ja bereits Erfahrung mit so einer Situation und wusste das sich da am selben Tag wohl nichts mehr regeln lässt. Also ließ ich die Überstunden abbrechen und alle vorzeitig nachause gehen. Am nächsten Morgen erschienen sie alle pünktlich wieder zur Arbeit aber nicht um zu arbeiten sondern um irgendwelche Forderungen mit mir persönlich zu diskutieren. Ich ließ erstmal meinen Assistenten mit ihnen reden und rausfinden was sie überhaupt von mir wollten.

Sie wollten keine Teile mehr fertig machen bevor sie in die Pause gehen, sie wollten ihre Arbeitsplätze nicht mehr saubermachen, ich solle dafür einen Reinigungstrupp anstellen, und sie wollten mehr Geld haben. Ich ließ ihnen ausrichten, das wenn sie nicht augenblicklich die Arbeit wieder aufnehmen sie sofort gehen können und nur noch einmal kommen brauchen um sich ihre Papiere und ihren Restlohn abzuholen. Ich ließ sie auch wissen, das ich bereit sei am Nachmittag ihre Anliegen zu diskutieren aber nur mit den gewählten Mitarbeitervertretern. Als ich in der Firma ankam waren alle schon wieder fleißig am arbeiten und ich holte mir die beiden jungen Damen die die Belegschaft vertreten in mein Büro.

Sie stellten ihre Forderungen und ich erläuterte ihnen meine Standpunkte dazu. Wir einigten uns, das sie in Zukunft pünktlich in die Pause gehen können, für dieses Problem hatte ich bereits eine Lösung gefunden. Ich erklärte ihnen das sie weiterhin ihren Arbeitsplatz selber sauberhalten müssen und das es sowieso mein Plan war beim nächsten Treffen mit unseren Arbeitgebern über Lohnerhöhungen zu verhandeln. Damit waren sie erstmal zufrieden und gingen wieder an die Arbeit zu ihren Kolleginnen.

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